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Starship Troopers (eBook)

Der Science Fiction Klassiker von Robert A. Heinlein
eBook Download: EPUB
2014 | 1. Auflage
388 Seiten
Mantikore-Verlag
978-3-945493-13-7 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Starship Troopers -  Robert A. Heinlein
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Gewinner des Hugo Awards! DER KLASSIKER DER SCIFI-LITERATUR IST ZURÜCK! 'NUR EIN TOTER BUG IST EIN GUTER BUG!' Der junge Juan Rico tritt der mobilen Infanterie bei und erlebt als Soldat den totalen Krieg gegen die außerirdischen 'Bugs'. Heinleins düstere Vision einer militarisierten Zukunft ist eines der erfolgreichsten und gleichzeitig umstrittensten Werke der Science Fiction Literatur! 'TO THE EVERLASTING GLORY OF THE INFANTRY!'

Robert A. Heinlein (1907-1988) war ein amerikanischer Science Fiction Autor. Mit seinen technischen und gesellschaftlichen Ideen war Heinlein seiner Zeit weit voraus und wurde zu einem der führenden Science Fiction Schriftstellern der Welt. Während seine frühen Werke zumeist reine Jugendbücher waren widmete er sich in späteren Werken mehr und mehr der ernsteren Literatur, die oft gesellschaftliche Theorien umfassten. Nicht selten sind Heinleins Romane umstritten gewesen, da er - wie in Starship Troopers - eine militaristische Gesellschaftsordnung beschreibt, die äußerst patriotische Züge trägt. Heinlein schrieb eine Vielzahl von Romane und Kurzgeschichten, von denen mehrere mit Preisen ausgezeichnet wurden. +++ Auszeichnungen +++ Starship Troopers - Hugo Award Red Planet - Prometheus Hall of Fame

Robert A. Heinlein (1907-1988) war ein amerikanischer Science Fiction Autor. Mit seinen technischen und gesellschaftlichen Ideen war Heinlein seiner Zeit weit voraus und wurde zu einem der führenden Science Fiction Schriftstellern der Welt. Während seine frühen Werke zumeist reine Jugendbücher waren widmete er sich in späteren Werken mehr und mehr der ernsteren Literatur, die oft gesellschaftliche Theorien umfassten. Nicht selten sind Heinleins Romane umstritten gewesen, da er – wie in Starship Troopers – eine militaristische Gesellschaftsordnung beschreibt, die äußerst patriotische Züge trägt. Heinlein schrieb eine Vielzahl von Romane und Kurzgeschichten, von denen mehrere mit Preisen ausgezeichnet wurden. +++ Auszeichnungen +++ Starship Troopers – Hugo Award Red Planet – Prometheus Hall of Fame

KA:01


Vorwärts, ihr Affen! Wollt ihr ewig leben?

– Unbekannter Platoonsergeant, 1918

Vor einem Absprung bekomme ich immer das Zittern. Ich habe natürlich die Injektionen bekommen und die vorbereitende Hypnose und es leuchtet ein, dass ich nicht wirklich Angst haben kann. Der Schiffspsychiater hat meine Hirnströme überprüft und mir dämliche Fragen gestellt, während ich schlief, und er sagt mir, es sei keine Angst, es sei nichts Wichtiges – es sei eher wie das Beben eines erwartungsfrohen Rennpferds in der Startbox.

Ich habe dazu keine Meinung; ich war nie ein Rennpferd. Aber Tatsache ist: Ich mache mir vor Angst in die Hosen, jedes Mal.

Dreißig Minuten vor dem Absprung, nachdem wir im Sprungraum der Rodger Young zusammengerufen worden waren, inspizierte uns der Platoonleader. Es war nicht unser üblicher Platoonleader, weil es Lieutenant Rasczak bei unserem letzten Sprung erwischt hatte; es war tatsächlich der Platoonsergeant, Career Ship’s Sergeant Jelal. Jelly war ein Finno-Türke aus Iskander nahe Proxima – ein dunkler, kleiner Mann, der wie ein Beamter aussah, aber ich habe ihn einmal gegen zwei durchgeknallte Gefreite angehen sehen, die so groß waren, dass er nach oben greifen musste, ihre Köpfe wie Kokosnüsse gegeneinander schlug, und einen Schritt zurücktrat, während sie hinfielen.

Außerhalb des Dienstes war er kein schlechter Kerl – für einen Sergeant. Man konnte ihn sogar offen mit „Jelly“ ansprechen. Natürlich nicht als Rekrut, aber jeder, der mindestens einen Kampfabsprung hingelegt hatte.

Aber jetzt war er im Dienst. Wir hatten alle unsere Kampfausrüstung begutachtet (schau, es geht hier um deinen Hals – klar soweit?), der Diensthabende hatte seinen Blick über uns schweifen lassen, nachdem er uns zusammengerufen hatte, und nun nahm sich Jelly uns ebenfalls nochmal vor, mit seinem fiesen Gesicht und seinen Augen, denen nichts entging. Er hielt bei dem Mann, der vor mir stand, und drückte den Knopf auf dessen Gürtel, der Auskunft über den körperlichen Zustand gab. „Raustreten!“

„Aber Sarge, es ist nur eine Erkältung. Der Arzt sagte …“

Jelly unterbrach ihn. „Aber Sarge!“, fuhr er auf. „Der Arzt macht den Sprung nicht – und Sie auch nicht, mit anderthalb Grad Fieber. Denken Sie, ich hab’ Zeit, vor einem Sprung mit Ihnen zu plaudern? Raustreten!

Jenkins verließ uns, er sah traurig und wütend aus – und ich fühlte mich auch mies. Weil es den Lieutenant beim letzten Sprung erwischt hatte und Leute in der Hierarchie nachgerückt waren, war ich Stellvertretender Sektionsführer, Zweite Sektion, für diesen Sprung, und nun hatte ich eine Lücke in meiner Abteilung und keine Möglichkeit, sie zu schließen. Das ist nicht gut; es bedeutet, dass einer meiner Leute in eine üble Lage kommen kann, um Hilfe ruft, aber keiner da ist, der ihm hilft.

Jelly rief keinen anderen mehr heraus. Momentan baute er sich vor uns auf, musterte uns und schüttelte traurig den Kopf. „Was für eine Affenbande!“, knurrte er. „Wenn ihr bei diesem Sprung alle draufgeht, könnten sie vielleicht von vorn anfangen und die Art von Truppe aufbauen, die ihr nach der Erwartung des Lieutenants hättet sein sollen. Aber wahrscheinlich nicht – mit der Sorte von Rekruten, die wir heutzutage kriegen.“ Er richtete sich plötzlich auf und schrie: „Ich will euch Affen nur daran erinnern, dass jeder von euch der Regierung – wenn man Waffen, Panzerung, Munition, Instrumente und Training, also alles zusammenrechnet, inklusive eures maßlosen Appetits – über den Daumen gepeilt mehr als eine halbe Million gekostet habt. Wenn ihr dazu die dreißig Cent addiert, die ihr momentan wert seid, dann ergibt das eine ganz schöne Summe.“ Er starrte uns an. „Also bringt sie zurück! Wir können auf euch verzichten, aber nicht auf den hübschen Anzug, den ihr tragt. Ich will keine Helden in dieser Truppe; das würde der Lieutenant nicht wollen. Ihr habt einen Job zu verrichten, ihr geht runter, ihr macht ihn, ihr stellt eure Lauscher auf für den Rückruf und ihr seid prompt und vollzählig zur Stelle für den Rücktransport. Habt ihr das verstanden?“

Er starrte uns wieder an. „Ihr solltet den Plan kennen. Aber einige von euch haben keinen Verstand, den man hypnotisieren könnte, daher werd’ ich ihn euch erklären. Ihr werdet in zwei Gefechtsreihen abgeworfen, kalkuliert mit zweitausend Yard Abstand. Peilt mich sofort an, sobald ihr den Boden erreicht, peilt eure Kameraden an und prüft den Abstand zu ihnen, nach beiden Seiten, während ihr Deckung sucht. Damit habt ihr schon zehn Sekunden verschwendet, ihr werdet also alles zu Kleinholz machen, was sich im Umkreis befindet, bis die Flügelleute sich zu Boden geworfen haben.“ (Er redete von mir – als Stellvertretender Sektionsführer würde ich an die linke Flanke gesetzt, mit niemanden an meiner Seite. Ich begann zu zittern.)

„Wenn sie zuschlagen – begradigt die Kampflinien! Vereinheitlicht die Abstände zwischen euch! Hört auf mit allem anderen und tut nur das! Zwölf Sekunden. Dann rückt überschlagend vor, gerade und ungerade, die Stellvertretenden Sektionsführer zählen durch und leiten die Umgehung.“ Er sah mich an. „Wenn Sie das ordentlich hinbekommen haben – was ich bezweifle –, werden die Flanken Kontakt aufnehmen, sobald das Rückrufsignal ertönt … was bedeutet, ihr könnt nach Hause. Irgendwelche Fragen?“

Es gab keine; es gab nie welche. Er fuhr fort: „Eines noch – das ist nur ein Scharmützel, keine Schlacht. Es ist eine Demonstration von Feuerkraft und Schrecklichkeit. Unsere Mission ist es, den Feind wissen zu lassen, dass wir seine Stadt hätten zerstören können – aber es nicht taten –, aber dass er nicht sicher ist, auch wenn wir von einem Totalbombardement Abstand nehmen. Es werden keine Gefangenen gemacht. Ihr tötet nur, wenn ihr es nicht vermeiden könnt. Aber das gesamte Abwurfgebiet ist zu verwüsten. Ich will keinen von euch Faulenzern zurück an Bord haben mit ungenutzten Bomben. Habt ihr mich verstanden?“ Er blickte auf die Uhr. „Rasczaks Raufbolde haben einen Ruf zu verteidigen! Der Lieutenant hatte mir vor seinem Ableben gesagt, ich solle euch mitteilen, dass er zu jeder Minute stets ein Auge auf euch haben wird … und dass er erwartet, wie eure Namen im Glanz erstrahlen!“

Jelly warf einen Blick auf Sergeant Migliaccio, den Ersten Sektionsführer. „Fünf Minuten für den Padre“, sagte er. Einige der Jungs traten aus den Reihen, gingen hinüber und knieten vor Migliaccio nieder, noch nicht einmal notwendigerweise Anhänger seines Glaubens – Muslime, Christen, Gnostiker, Juden, wer auch immer vor dem Sprung mit ihm reden wollte, er war da. Ich habe mal gehört, dass es Truppenteile gab, deren Feldkaplane nicht an den Seiten der anderen kämpften, aber ich habe nie begriffen, wie das funktionieren soll. Ich meine, wie kann ein Kaplan etwas segnen, dass er nicht selbst zu tun bereit ist? In der Mobilen Infanterie jedenfalls springt jeder und es kämpft auch jeder – der Kaplan und der Koch und der Schreiber vom Alten. Wenn sie uns erst mal die Röhre hinuntergeschickt hätten, dann würde kein einziger Raufbold an Bord verbleiben – außer Jenkins natürlich, und das war nicht seine Schuld.

Es ging nicht vorbei. Ich fürchtete immer, irgendjemand könne mein Zittern bemerken, wenn es einsetzte, und der Padre konnte mich doch ebenso bequem von dort aus segnen, wo er stand. Aber er kam zu mir herüber, als die letzten Nachzügler aufstanden, und drückte seinen Helm gegen meinen, um vertraulich mit mir zu reden. „Johnnie“, sagte er ruhig, „das ist dein erster Sprung als Unteroffizier.“

„Oh ja.“ Ich war nicht wirklich ein Unteroffizier, ebenso wenig wie Jelly ein richtiger Offizier war.

„Nur so viel, Johnnie. Geh ja nicht drauf. Du kennst deinen Job; mach ihn. Mach ihn einfach. Versuch nicht, eine Medaille zu gewinnen.“

„Oh, danke, Padre. Ich werd’s nicht tun.“

Er fügte noch etwas Sanftes in einer Sprache hinzu, die ich nicht kannte, klopfte mir auf die Schulter und eilte zurück zu seinem Abschnitt. Jelly rief: „Stillge… standen!“, und wir nahmen alle Haltung ein.

„Platoon!

„Sektion!“, hallte es von Migliaccio und Johnson wider.

„Nach Sektionen – Backbord und Steuerbord – zum Absprung bereitmachen!“

„Sektion! Kapseln bemannen! Marsch!

„Squad!“ – Ich musste warten, während die Gruppen vier und fünf ihre Kapseln bemannten und durch die Abwurfröhre hinunterglitten, bevor meine Kapsel auf der Backbordschiene auftauchte und ich...

Erscheint lt. Verlag 25.11.2014
Verlagsort Frankfurt
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Fantasy / Science Fiction Science Fiction
Schlagworte Abenteuer • Ausserirdische • Ewiger Krieg • Haldeman • Heinlein • HUGO • Hugo Award • Invasion • Krieg • Literatur • Manticor • Mantikore • Mantikore-Verlag • Militär • Military Science Fiction • Robert A. Heinlein • Science Fiction • SciFi • Starship Troopers
ISBN-10 3-945493-13-7 / 3945493137
ISBN-13 978-3-945493-13-7 / 9783945493137
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