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Gelato con Panna - Adi Mira Michaels

Gelato con Panna

Sieben plus Eins macht Sieben. Ein schwuler, erotischer Krimi.
Buch | Softcover
XVI, 659 Seiten
2014 | 2., mit durchgängig mehrfarbigem Druck
Verlag des Instituts Drachenhaus
978-3-932207-48-8 (ISBN)
CHF 34,85 inkl. MwSt
Die Jungsclique um ihren Chef „Don“ Michele hat Probleme: die 16jährigen wissen nicht, wie und wo sie die Sommerferien verbringen sollen, bei fast keinem Geld im Sparstrumpf. Ihr Freund Pietro kommt überraschend aus den Bergen zu ihnen und bringt frischen Wind in die Truppe, Ideen, er hat plötzlich ein Mofa UND eine Menge Geld, auch für Eis für die Kumpels.
Die schmissige und kurzweilige Geschichte einer braven Jungenclique in San Donà di Piave, Norditalien. So klein die Gruppe mit ihren acht Jungs ist, so viel erleben sie in den großen Ferien des Jahres 1980. Zum Beispiel die große Liebe zwischen Pietro und Marcello, einem Mitglied der Gruppe.
Pietro wird eines Nachts ermordet und neben der großen Trauer geht nicht nur das turbulente Leben weiter, die Ragazzi starten auch mit eigenen Ermittlungen.
Ein zweiteiliger Roman im Damals und Heute, hinreißend und sehr persönlich dem Autor erzählt von Marcello Minori, aufgeschrieben von Adi Mira Michaels.
ERSCHIENEN ALS BUCH, EBOOK & HÖRBUCH.
Gelato con Panna – Eis mit Sahne
Und was für ein Eis, welche Sahne! Jeder, er schon mal in Italien war, weiß, wie gut deren Eis schmeckt.
So auch unsere Jungs-Clique, die sich im „Don“ Michele versammelt hat. Zusammen acht Jungs, alle um die 16, kraft- und saftstrotzend. Es läuft nicht viel zwischen ihnen, denn „natürlich“ sind sie nicht schwul. Bis auf Marcello und Pietro. Die beiden verknallen sich auch prompt auf einem Campingausflug und Marcello wird vom viel erfahreneren Pietro sehr bald jubelnd „erfahren“. TIEF erfahren mit Pietros prächtigem Schwanz. WOHER Pietro so viel weiß, das dauert eine Zeit lang, bis wenigstens Marcello es herausbekommt: Der blonde Junge arbeitet in den Ferien in der einzigen schwulen Bar in Lido di Jesolo. Er nimmt auch Marcello mit, der sehr schnell Gefallen nicht nur am Job, sondern auch an dem vielen Geld in seiner Tasche findet.
Bis … ja bis das nächtlich Alarm-klingelnde Telefon, Don Michele verkünden lässt, „Pietro e morto“ – Pietro ist tot! Aufgehängt an einem Baum in Lido di Jesolo. Es kommt eines zum anderen, unter anderem erfährt die Gruppe erstmals, dass Don Micheles Vater Vice Questore der Polizei ist, Pietro sich auch nicht selbst aufgeknüpft hatte – doch die Clique beschließt, zusätzlich auf eigene Faust zu ermitteln. Unter anderem, indem der so tolle Hetero Michele, der einzige der Clique mit einer festen Freundin, mit Marcello in diese Bar geht und dort auch sehr bald und sehr gerne den Kunden unterliegt oder sie unterlegen lässt.
Eine herrliche Geschichte von Coming-outs, die oftmals und gerne auch „Going ins“ sind, von jugendlich unbeschwertem Sex, von Liebe, aber auch von Hass von unerwarteter Seite, Mord und …

Geboren 1964 in Franken, erlebte Adi Mira Michaels ein sehr wechselvolles Leben VOR seinem Leben, bis er 2012 als Pseudonym eines bekannten Sachbuchautors erfunden wurde. Unter seinem Namen erscheinen schwule erotische Romane und Kurzgeschichten, als Buch, eBook und viele davon auch als Hörbücher in Autorenlesung.

Das heiße Wasser der Dusche und gegenseitige Rückenmassagen lockerten die erzeugten Verspannungen, Pietro hatte mich so wild gestoßen, dass er nun hinter mir kniete und nachsah, ob er mich nicht etwa verletzt hätte. Er hatte nicht, ich bin hart im Nehmen. Es war geil gewesen, aber auf eine ganz andere, befremdliche Weise. So, als habe ich neben mir gestanden, uns beiden zugesehen, wie wir es trieben wie die – nein nicht wie die Tiere, eher wie Ausgeburten der Hölle. So, wie er sich wohl auch gefühlt haben muss. Ich zog ihn hoch, nahm ihn unter dem fließenden Wasser in die Arme. „Besser?“, fragte ich. Er nickte. Aber auch Pietro schien noch nicht ganz bei sich zu sein. Er wirkte, wie ich, ebenfalls abwesend, seine Hülle in meinen Händen war heiß, aber irgendwie leer. Wir ließen uns von der Tageshitze trocken und setzten uns wieder auf das Sofa. „Entschuldige bitte, ich wollte Dir nicht weh tun“, flüsterte er matt. „Du misst Dich nicht entschuldigen. Zum einen hast Du mir nicht weh getan, weniger als beim allerersten Mal“, nun musste er leise lachen, „zum anderen war es vielleicht gut so, dass Du Deine ganze Verzweiflung, Deine Wut einmal los geworden bist.“ Jetzt kicherte auch ich. „Es war sogar ein besonderes Erlebnis, ich fand es geil. Trotzdem oder gerade deswegen?“ Jetzt lachte Pietro richtig auf. Ein herber Schlag landete auf meinem Arsch. „Ich wusste es schon beim ersten Mal, Du liebst es auf die brutale Tour.“ Ist gar nicht wahr. Ich bin kein Masochist! Ich liebe es nicht, gequält zu werden. Aber diese langweiligen Bubis vom Typus Simone, die können mich nicht mal mehr zum Lächeln reizen. Wir kuschelten noch eine Weile, die Welt schien wieder in Ordnung zu sein. Doch seine Stimmung verdüsterte sich wieder. „Was ist los?“, frage ich ihn, an seinem Ohr knabbernd. „Ach“, seufzte er, „es geht um heute Abend. Ich muss mich für mindestens zwei Stunden blicken lassen, gegebenenfalls auch mit einem Kunden abziehen. Was mache ich mir Dir in der Zeit?“ Ich war noch nie jemand, den Neues nicht gereizt hätte. Ich weiß zwar auch nicht, was mich geritten hat, doch der Teufel stach aus meinen Augen, als sie ihn anblitzten: „Ganz einfach. Ich komme mit.“ Pietro klappte die Kinnlade runter. „Du willst WAS?“ „Ich komme mit. Was Du kannst, kann ich auch. Ein bisschen Taschengeld kann ich auch gut brauchen. Ich hoffe nur, Du bist nicht eifersüchtig.“ Pietro nahm erst mal einen tiefen Schluck aus seinem Glas. „Das geht nicht. Wie soll ich das meinem Chef erklären?“ „Musst Du ihm was erklären? Sag ihm einfach, dass ich Dein Freund, notfalls auch ´ein´ Freund aus der Provinz bin, der Dich besucht hat. Ist ja von der Wahrheit gar nicht so weit entfernt.“ „Und was machst Du, wenn Dich einer haben will?“ Nun war es ganz aus mit meiner Zurückhaltung. Ich sprang auf, stellte mich an seine Küchenzeile wie an eine Bar, legte meinen schönsten Schmollmund auf und wackelte verführerisch mit dem Po. OK, ok, ich machte das, was ich FÜR den schönsten Schmollmund und FÜR das verführerische Wackeln HIELT. Pietro kringelte sich auf dem Boden vor Lachen. Keuchend bat er mich, sofort aufzuhören, sonst sei seine Haltung für den ganzen Abend futsch, wenn er auch nur daran denke. Ich setzte mich wieder hin und er krabbelte zurück aufs Sofa. „So, und jetzt sag mir bitte noch die Preise, die ich verlangen muss.“ Pietro schaute mich an, als hätte ich ihm einen Schlag in die Magengrube verpaßt. Dann grinste er breit. „Du bist mir aber ein ganz Ausgebuffter. OK, in Lido di Jesolo gibt es keine Konkurrenz. Unsere Preise sind daher hoch, im Vergleich zu Mailand, Rom o.a. Unter 100000 läuft gar nichts und das ist nur dafür, dass er Dich ansehen darf (nackt), während er sich einen runterholt. Da machst Du GAR NICHTS. .

Erscheint lt. Verlag 1.3.2014
Reihe/Serie GayLe Geschichten
Illustrationen Michael Hoffmann
Zusatzinfo Illustrationen
Verlagsort Babenhausen/Hess
Sprache deutsch
Maße 150 x 210 mm
Gewicht 857 g
Einbandart Paperback
Themenwelt Literatur Krimi / Thriller / Horror Historische Kriminalromane
Literatur Krimi / Thriller / Horror Krimi / Thriller
Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte Camping • Erotik • gay • Homoerotisch • Homosexualität • Homosexuell • Homosexuelle Literatur • Italien • Jugend • Jungs • Krimi • Lido di Jesolo • Lido di Jessolo • Literatur • Porno • Prostitution • Romanze: Liebegeschichte • San Dona • Schwul • schwuler Roman • Sex • Venedig
ISBN-10 3-932207-48-3 / 3932207483
ISBN-13 978-3-932207-48-8 / 9783932207488
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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