Bruder Kemal
Diogenes (Verlag)
978-3-257-24255-3 (ISBN)
Die Bankierstochter Valerie de Chavannes bestellt Kayankaya in ihre Villa im Frankfurter Diplomatenviertel und beauftragt ihn, ihre verschwundene sechzehnjährige Tochter Marieke zu finden.
Wahrscheinlich ist sie mit einem älteren Mann zusammen, der sich als Künstler ausgibt. Ein einfacher Fall, meint Kayankaya: ein abenteuerlustiges Upperclass-Mädchen, das es sich und ihren Eltern zeigen will. Und noch ein einfacher Fall: Der Maier-Verlag glaubt, seinen Autor Malik Rashid auf der Buchmesse vor Angriffen religiöser Fanatiker schützen zu müssen. Rashid hat einen Roman geschrieben, in dem es unter anderem um den Umgang mit Homosexualität in einem arabischen Land geht.
Kayankaya soll für drei Tage Rashids Leibwächter sein. Doch zusammen führen die zwei Fälle zu Mord, Vergewaltigung und Entführung. Und Kayankaya gerät in den Verdacht, gegen entsprechende Entlohnung ein Auftragskiller zu sein. Dabei will er eigentlich nur eines: mit seiner langjährigen Freundin Deborah ein ruhiges, entspanntes Leben führen.
Jakob Arjouni, geboren 1964 in Frankfurt am Main, veröffentlichte Romane, Theaterstücke, Erzählungen und Hörspiele. Er war 21 Jahre alt, als sein Frankfurter Privatdetektiv Kemal Kayankaya in ›Happy birthday, Türke!‹ zum ersten Mal ermittelte, ein hochgelobtes Debüt (1991 unter der Regie von Doris Dörrie verfilmt). Es folgten drei weitere Fälle, für ›Ein Mann, ein Mord‹ (dritter Fall) erhielt Jakob Arjouni 1992 den Deutschen Krimipreis. Seine Romane ›Hausaufgaben‹, ›Chez Max‹ und vor allem der Roman über einen ostdeutschen Nazimitläufer, ›Cherryman jagt Mister White‹, sind mittlerweile Schullektüre. Das Thema, das sich wie ein roter Faden durch Arjounis Werk zieht, ist die Auseinandersetzung mit Gewalt in all ihren Formen. Seine Leser liebten ihn für seine spannenden, scharfzüngigen, sprachlich unprätentiösen, witzigen und klugen Bücher. Sein Werk ist in 23 Sprachen erschienen. Er starb am 17. Januar 2013 in Berlin.
»Der viel zu früh verstorbene Frankfurter Schriftsteller Jakob Arjouni war ein Spezialist für Helden in Schwierigkeiten.« Heike Hupertz / Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Großartig, wie Arjouni den Literaturbetrieb karikiert. Witzig, fulminant erzählt.« News
»Souverän in der Konstruktion und lakonisch im Sprachstil zeichnet Jakob Arjouni das Bild einer Gesellschaft, die nie ganz schwarz oder ganz weiß ist, sondern immer irgendwo dazwischen.« Fuldaer Zeitung
»Inzwischen lebt Kayankaya in einer festen Beziehung und fährt mit dem Fahrrad zu seinen Einsätzen. Seine beißende Ironie pflegt er weiter, und seinem Hang zu illegalen Ermittlungsmethoden gibt er immer noch nach.« Frankfurter Neue Presse
| Erscheint lt. Verlag | 18.12.2013 |
|---|---|
| Reihe/Serie | detebe ; 24255 |
| Verlagsort | Zürich |
| Sprache | deutsch |
| Original-Titel | Bruder Kemal |
| Maße | 113 x 180 mm |
| Gewicht | 205 g |
| Einbandart | kartoniert |
| Themenwelt | Literatur ► Krimi / Thriller / Horror ► Krimi / Thriller |
| Schlagworte | Bankierstochter • Buchmesse • Diplomatenviertelten • Entführung • Fanatiker • Frankfurt • Frankfurt a. M.; Krimis/Thriller • Frankfurter Messe; Krimis/Thriller • Homosexualität • Homosexuell • Kayankaya • LGBT • LGBTQ • Marokkaner • Privatdetektiv • Schriftsteller |
| ISBN-10 | 3-257-24255-7 / 3257242557 |
| ISBN-13 | 978-3-257-24255-3 / 9783257242553 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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