Der vorliegende Band setzt die bislang umfangreichste Edition eines Textkorpus zur magischen Literatur des spätantiken/frühmittelalterlichen Judentums aus dem geographischen Raum des Vorderen Orients fort. Im Zentrum des dritten Bandes steht eine Auswahl von Beschwörungstexten, Liebes-, Schadens-, Schutz- und Heilungszaubern sowie die bisher erste umfassende Sammlung von frühen Textzeugen für den magischen Gebrauch von Psalmen (Shimmush Tehillim). Wie die früheren Bände der Edition bietet auch dieser eine zuverlässige Transkription, eine deutsche Übersetzung und einen Kommentar, in dem die philologischen Eigenheiten der Texte geklärt werden, die häufig in einer Mischsprache aus Hebräisch und Aramäisch verfaßt sind und arabische oder griechische Fremdwörter enthalten. Zusätzlich werden traditionsgeschichtliche Zusammenhänge nachgewiesen, die vielfach bis in die Magie der Spätantike zurückreichen. Zahlreiche Parallelen zwischen den magischen Texten aus der Kairoer Geniza und griechischen, lateinischen sowie arabischen Werken veranschaulichen sowohl den interkulturellen Aspekt der jüdischen Magie als auch ihre spezifischen Eigenheiten. Dies zeigt sich besonders deutlich im breit bezeugten magischen Gebrauch von Psalmen durch die Geniza, für den sich wiederum Parallelen in der byzantinischen, koptischen, äthiopischen, syrischen und christlich-arabischen Magie finden. Von jedem Text ist ein Faksimile in der jeweils am besten lesbaren Photographiertechnik beigegeben. Der vorliegende Band setzt die bislang umfangreichste Edition eines Textkorpus zur magischen Literatur des spätantiken/frühmittelalterlichen Judentums aus dem geographischen Raum des Vorderen Orients fort. Im Zentrum des dritten Bandes steht eine Auswahl von Beschwörungstexten, Liebes-, Schadens-, Schutz- und Heilungszaubern sowie die bisher erste umfassende Sammlung von frühen Textzeugen für den magischen Gebrauch von Psalmen (Shimmush Tehillim).Wie die früheren Bände der Edition bietet auch dieser eine zuverlässige Transkription, eine deutsche Übersetzung und einen Kommentar, in dem die philologischen Eigenheiten der Texte geklärt werden, die häufig in einer Mischsprache aus Hebräisch und Aramäisch verfaßt sind und arabische oder griechische Fremdwörter enthalten. Zusätzlich werden traditionsgeschichtliche Zusammenhänge nachgewiesen, die vielfach bis in die Magie der Spätantike zurückreichen. Zahlreiche Parallelen zwischen den magischen Texten aus der Kairoer Geniza und griechischen, lateinischen sowie arabischen Werken veranschaulichen sowohl den interkulturellen Aspekt der jüdischen Magie als auch ihre spezifischen Eigenheiten. Dies zeigt sich besonders deutlich im breit bezeugten magischen Gebrauch von Psalmen durch die Geniza, für den sich wiederum Parallelen in der byzantinischen, koptischen, äthiopischen, syrischen und christlich-arabischen Magie finden. Von jedem Text ist ein Faksimile in der jeweils am besten lesbaren Photographiertechnik beigegeben.
ist wiss. Mitarbeiter an der Philipps-Universität Marburg und hat regelmäßige Lehraufträge am Institut für Judaistik an der FU Berlin.
is a Senior Lecturer in the Department for Jewish Thought and in the Program for the History, Philosophy, and Sociology of Science at the Hebrew University, Jerusalem.
Geboren 1943; 1968 Promotion; 1973 Habilitation; 1983-2008 Professor für Judaistik an der Freien Universität Berlin; 1998-2013 Ronald O. Perelman Professor of Jewish Studies und Professor of Religion an der Princeton University; seit 2014 Direktor des Jüdischen Museums Berlin.
Geboren 1933; Studium an den Universitäten Jerusalem und London; 1965 Ph.D., London; seit 1965 Professor of Iranian Studies and Comparative Religion an der Hebrew University, Jerusalem; o. Mitglied der Israel Academy of Sciences and Humanities.
Geboren 1961; Studium der Judaistik, Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte in Berlin und Jerusalem; 1994-97 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Judaistik der FU Berlin; 1997 Promotion; Hochschulassistentin am Institut für Judaistik der FU Berlin.