Der Kalte
Suhrkamp (Verlag)
978-3-518-42355-4 (ISBN)
Robert Schindel, geboren 1944 in Bad Hall bei Linz, ist Lyriker, Autor, Regisseur. Die Zeit des Nationalsozialismus überlebte er als Kind jüdischer Kommunisten in Wien. Er war Wortführer der radikalen Studentenbewegung Kommune Wien und Mitbegründer der Gruppe Hundsblume. 2009 wurde er als Professor an die Wiener Universität für angewandte Kunst berufen. Ausgezeichnet wurde er u.a. mit dem Erich-Fried-Preis (1993), dem Eduard-Mörike-Preis (2000), dem Preis der Stadt Wien für Literatur (2003), dem Jakob-Wassermann-Literaturpreis (2007) und dem Heinrich-Mann-Preis (2014). Werke u.a. Gebürtig. Roman (1992), Mein liebster Feind. Essays, Reden, Miniaturen (2004), Fremd bei mir selbst. Die Gedichte (2004), Mein mausklickendes Saeculum. Gedichte (2008), Man ist viel zu früh jung. Essays und Reden (2011), Der Kalte. Roman (2013).
Erstes Kapitel (Als ob)
Zweites Kapitel (Na und)
Drittes Kapitel (Dennoch)
Glossar
Dank
»Der Kalte ist ein Roman über eine Gesellschaft, die sich vor sich selbst fürchtet und gerade deshalb diese so vehement wie verbissen verteidigt. Insofern ist es auch ein Gegenwartsroman über unsere seltsam starre Selbstverteidigergesellschaft.« Dirk Pilz Frankfurter Rundschau 20130914
»Es gelingt Schindel, auch außenstehende Leser immer wieder von neuem zu fesseln und sie so ins Geschehen einzubeziehen, dass sie sich vor einer Stellungnahme nicht zu drücken vermögen.«
»Ein großartiger, trauriger, spannender, tröstender Epochenroman...«
»Die Vielfalt der uns in diesem zweiten großen Roman von Robert Schindel begegnenden Perspektiven ist außerordentlich, gestützt auf ein erzählerisches Potenzial, dessen Einfallsreichtum seinesgleichen sucht.«
»Es gibt überhaupt kaum Gute in diesem Buch, und damit ist eine seiner wesentlichen Stärken benannt: Von moralischenSchwarz-Weiß-Kontrasten, die etwa das antifaschistische Lager in gleißenden Lichterganz und seine rechten Opponenten in düsterste Schatten tauchte, hält sich Schindel fern.«
»Der Roman ist in gewisser Weise ein Schlüsselroman um die Hintergründe der >Waldheim-Affäre<, der im Buch >Wais< heißt. Schindeis Roman reicht aber weiter. Er thematisiert nicht nur die Aspekte Erinnern und Vergessen, sondern belegt, dass ... wir uns eingestehen müssen, dass das, was uns immer wieder beschäftigt, die Rückkehr des Verdrängten ist.«
| Erscheint lt. Verlag | 19.2.2013 |
|---|---|
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 133 x 204 mm |
| Gewicht | 637 g |
| Themenwelt | Literatur ► Romane / Erzählungen |
| Schlagworte | Belletristische Darstellung • Heinrich-Mann-Preis 2014 • Johann-Beer-Literaturpreis 2013 • Konzentrationslager • Kulturpreis des Landes Oberösterreich 2009 • Literatur • Mitteleuropa • Österreich • Österreichischer Kunstpreis 2024 • Überlebender • Vergangenheitsbewältigung • Wien |
| ISBN-10 | 3-518-42355-X / 351842355X |
| ISBN-13 | 978-3-518-42355-4 / 9783518423554 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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