DER GRAF VON MONTE CHRISTO Schauspiel nach dem Roman von Alexandre Dumas
Seiten
2025
epubli (Verlag)
978-3-8197-5051-9 (ISBN)
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978-3-8197-5051-9 (ISBN)
Das Stück betont die Grau- und Zwischentöne des Rachedramas. Sein Protagonist Edmond Dantès verliert sein Leben quasi zweimal: zuerst als Unschuldiger, dann als einer, der an sich selber schuldig wird
Die Handlung lässt sich in einem knappen Satz beschreiben: Einer, der von vermeintlichen Freunden und Wohltätern betrogen und für viele Jahre unschuldig in den Kerker gebracht wurde, kommt frei, findet einen Schatz und rächt sich an seinen Verleumdern - und zwar gründlich. Um mehr geht es nicht. Aber auch nicht um weniger. Bert van Derghems Fassung des Monte Christo-Stoffs konzentriert sich auf die handelnden Personen, untersucht ihre Motive und ihre Gemütslage und findet zuweilen andere psychologische Interpretationen als der Roman. Das Publikum erhält Gelegenheit, das Handeln der Charaktere nachvollziehen zu können, das Stück vermeidet die pure Schwarz-Weiß-Zeichnung, betont dafür aber die Grau- und Zwischentöne in den Situationen. Der Protagonist der Handlung, Edmond Dantès, der zum mysteriösen Grafen von Monte Christo mutiert, taugt nicht zu einem echten Sympathieträger. Traumatisiert durch das jahrelange Eingesperrtsein kennt er nur noch den Wunsch nach Rache, sein Rachedurst wird zur Manie. Er verliert sein Leben gewissermaßen zweimal: zuerst als Unschuldiger, dann als einer, der an sich selber schuldig wird; durch die Intrige seiner Freunde wird er um viele Jahre seines Lebens gebracht, durch seine fanatische Fokussierung auf Vergeltung bringt er sich selbst um jede Lebensqualität. Dem Vollzug der Rache folgt keine Befriedigung, keine Zufriedenheit, keine Erlösung, nur Leere, das zweite, 'neue' Leben wird wie das erste vergeudet. Vergebung und Versöhnung als einzige Auswege aus dem Circulus vitiosus kommen für ihn nicht in Betracht, Empathiefähigkeit und Mitgefühl gehen ihm verloren.
Die Handlung lässt sich in einem knappen Satz beschreiben: Einer, der von vermeintlichen Freunden und Wohltätern betrogen und für viele Jahre unschuldig in den Kerker gebracht wurde, kommt frei, findet einen Schatz und rächt sich an seinen Verleumdern - und zwar gründlich. Um mehr geht es nicht. Aber auch nicht um weniger. Bert van Derghems Fassung des Monte Christo-Stoffs konzentriert sich auf die handelnden Personen, untersucht ihre Motive und ihre Gemütslage und findet zuweilen andere psychologische Interpretationen als der Roman. Das Publikum erhält Gelegenheit, das Handeln der Charaktere nachvollziehen zu können, das Stück vermeidet die pure Schwarz-Weiß-Zeichnung, betont dafür aber die Grau- und Zwischentöne in den Situationen. Der Protagonist der Handlung, Edmond Dantès, der zum mysteriösen Grafen von Monte Christo mutiert, taugt nicht zu einem echten Sympathieträger. Traumatisiert durch das jahrelange Eingesperrtsein kennt er nur noch den Wunsch nach Rache, sein Rachedurst wird zur Manie. Er verliert sein Leben gewissermaßen zweimal: zuerst als Unschuldiger, dann als einer, der an sich selber schuldig wird; durch die Intrige seiner Freunde wird er um viele Jahre seines Lebens gebracht, durch seine fanatische Fokussierung auf Vergeltung bringt er sich selbst um jede Lebensqualität. Dem Vollzug der Rache folgt keine Befriedigung, keine Zufriedenheit, keine Erlösung, nur Leere, das zweite, 'neue' Leben wird wie das erste vergeudet. Vergebung und Versöhnung als einzige Auswege aus dem Circulus vitiosus kommen für ihn nicht in Betracht, Empathiefähigkeit und Mitgefühl gehen ihm verloren.
Bert van Derghem Geboren 14. März 1978 am Niederrhein. Aufgewachsen in Krefeld und Nürnberg. Längere Auslandsaufenthalte in Portugal, Frankreich und der Isle of Man. Nach einem abgebrochenen Studium der Philosophie und Archäologie arbeitete er u.a. als Fischer, Matrose, Schiffskoch, Reiseführer, Barmann und Straßenbahnfahrer. Schreibt Groschenromane, Theaterstücke, Hörspiele und Werbetexte. Lebt allein oder zu zweit in Berlin, Kassel und am Tegernsee. DER GRAF VON MONTE CHRISTO. Schauspiel nach Alexandre Dumas. Uraufführung Gandersheimer Domfestspiele 2023. LETZTE GEFECHTE. Komödie. Uraufführung Theater der Altstadt Stuttgart 2024.
| Erscheint lt. Verlag | 26.6.2025 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 210 x 297 mm |
| Gewicht | 346 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater |
| Sachbuch/Ratgeber ► Freizeit / Hobby ► Fotografieren / Filmen | |
| Schlagworte | Drama • Erfolgreich uraufgeführt • Für Freilichtbühnen geeignet • Griffige Sprache • Mehrfachbesetzungen möglich • Schauspiel • spannend erzählt |
| ISBN-10 | 3-8197-5051-7 / 3819750517 |
| ISBN-13 | 978-3-8197-5051-9 / 9783819750519 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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