Eine Liebe.
Max Klinger und die Folgen
Seiten
2007
|
2., Aufl.
Kerber, Christof (Verlag)
978-3-86678-057-6 (ISBN)
Kerber, Christof (Verlag)
978-3-86678-057-6 (ISBN)
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Zum 150. Geburtstag von Max Klinger dokumentiert der vorliegende Katalog dessen überraschend vielfältige Wirkungen in der europäischen Kunst um 1900 und danach.
Klingers naturalistische und symbolistische Impulse einerseits, vor allem aber sein Einfluss auf Künstler des Surrealismus andererseits, sind immer noch zu wenig bekannt. Klinger hat die Tür in das Reich der Fantasie weit aufgestoßen und seine fantastischen Traumbilder und Szenerien des Unwirklichen faszinierten und inspirierten zahlreiche Künstler. So bezogen sich unter anderen Giorgio de Chirico, Alberto Savinio, Max Ernst, Alfred Kubin aber auch Edvard Munch immer wieder auf seine rätselhaften Bildmotive. Die nachhaltige Etablierung der Grafik als künstlerische Form durch Klinger ist dabei genauso zu beachten, wie sein Versuch, einen Weg aus der „Stilverwirrung“ des Historismus zu finden.
Der Kunstkritiker Richard Muther nannte 1909 Max Klinger den „ersten Modernen“. Tatsächlich wird man in den bezwingenden Bildern von Liebe, Melancholie, Traum, Angst und Tod, in den Realitätsmischungen, in der Dingisolierung und in der ironischen Distanz zu Geschichte, Mythologie und Religion eine überraschende Modernität finden.
Klingers naturalistische und symbolistische Impulse einerseits, vor allem aber sein Einfluss auf Künstler des Surrealismus andererseits, sind immer noch zu wenig bekannt. Klinger hat die Tür in das Reich der Fantasie weit aufgestoßen und seine fantastischen Traumbilder und Szenerien des Unwirklichen faszinierten und inspirierten zahlreiche Künstler. So bezogen sich unter anderen Giorgio de Chirico, Alberto Savinio, Max Ernst, Alfred Kubin aber auch Edvard Munch immer wieder auf seine rätselhaften Bildmotive. Die nachhaltige Etablierung der Grafik als künstlerische Form durch Klinger ist dabei genauso zu beachten, wie sein Versuch, einen Weg aus der „Stilverwirrung“ des Historismus zu finden.
Der Kunstkritiker Richard Muther nannte 1909 Max Klinger den „ersten Modernen“. Tatsächlich wird man in den bezwingenden Bildern von Liebe, Melancholie, Traum, Angst und Tod, in den Realitätsmischungen, in der Dingisolierung und in der ironischen Distanz zu Geschichte, Mythologie und Religion eine überraschende Modernität finden.
Hubertus Gaßner ist Direktor der Hamburger Kunsthalle.
| Co-Autor | Werner Hofmann, Jürgen Pech, Christian Drude, Richard Hüttel, Michael Scholz-Hänsel, Gerd Roos, Annegret Hoberg, Aya Soika, Andreas Stolzenburg, Petra Roettig, Ursel Berger, Hans W Schmidt, Hubertus Gassner, Felix Billeter |
|---|---|
| Vorwort | Burkhard Jung |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 235 x 305 mm |
| Gewicht | 2465 g |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Kunstgeschichte / Kunststile |
| Schlagworte | Ausstellungkatalog • Ausstellungskatalog • Ausstellungskataloge; Kunst • Grafik • Hamburger Kunsthalle • Hamburg; Museen • HC/Kunst/Bildende Kunst • HC/Kunst/Kunstgeschichte • Klinger, Max • Leipzig; Museen • Malerei • Moderne • Museum der bildenden Künste Leipzig • Naturalismus • Symbolismus |
| ISBN-10 | 3-86678-057-5 / 3866780575 |
| ISBN-13 | 978-3-86678-057-6 / 9783866780576 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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