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Konkurrenz und ihre Gesichter in der Kunst - Renate Prochno

Konkurrenz und ihre Gesichter in der Kunst

Wettbewerb, Kreativität und ihre Wirkungen

(Autor)

Buch | Hardcover
VII, 284 Seiten
2006
De Gruyter (Verlag)
978-3-05-004230-5 (ISBN)
CHF 109,95 inkl. MwSt
Konkurrenz ist allgegenwärtig, auch in der Kunst. Die verschiedenen Spielarten von Konkurrenz, vom freundschaftlichen Kräftemessen bis zum Verdrängungswettbewerb, sind der spannende Gegenstand der Fallstudien in diesem Buch. Deren Lektüre schärft die Sichtweise für so manches bekannte Werk, indem es unter dem Blickwinkel von Konkurrenz neu interpretiert wird. Die Gründe für Motivwahl und Motivgeschichte, Stilbildung sowie Paradigmenwechsel werden unter diesem Aspekt sehr viel klarer erkannt. Auch die Steuerung von Geschmack, die Mechanismen von Ausstellungen, staatlichem Kunstbetrieb und Kunstmarkt gehören dazu, und nicht zuletzt das Verhindern von Konkurrenz.

Prof. Dr. Renate Prochno studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Pädagogik in Münster, London und München; visiting fellow an der Johns Hopkins-University, Baltimore; Vertretungsprofessuren in München und Hamburg sowie Gastprofessur in Melbourne, seit März 2000 Professorin an der Universität Salzburg, Leiterin des Fachbereichs Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft.

Die Konkurrenz mit der Antike: Künstleranekdoten, die (Kunst- )Geschichte machten. Die stilisierte Konkurrenz nach der Antike: Die Ausschreibung für die Baptisteriumstüren in Florenz 1401. Konkurrenz als Dialog: Robert Campin und Jan van Eyck. Die friedliche Konkurrenz um Innovationen: Giovanni Bellini und Andrea Mantegna. Die Konkurrenz der Gattungen: Die Paragone-Diskussion in Italien. Die aufgezwungene Konkurrenz: Leonardo und Michelangelo. Die einseitige Konkurrenz: Antonis van Dyck und Peter Paul Rubens. Konkurrenz als Verdrängung: Antonis van Dyck in England. Die inszenierte Konkurrenz: Die Salons. Die erfundene Konkurrenz: Joshua Reynolds und Thomas Gainsborough. Konkurrenz und Nationalstolz: Sterbende Helden in England. Konkurrenz und gegenseitiges Lernen: Édouard Manet, Claude Monet und Auguste Renoir. Das Verhindern von Konkurrenz: Zünfte im späten Mittelalter.

"Durch Prochnos Brille der Konkurrenz betrachtet, erscheint da natürlich auch manch vertrautes Werk in einem neuen Licht." Neue Zürcher Zeitung, 3. / 4.Februar 2007 "Renate Prochnos Buch schließt hier eine Lücke. Es lässt die Vielfalt der Formen von Konkurrenz unter bildenden Künstlern anhand von Fallstudien anschaulich werden." Justin Stagl in: Salzburger Nachrichten, 3.März 2007 "In der Zusammenstellung der unterschiedlichen Formen von Konkurrenz wird ihre Rolle als Katalysator mancher Entwicklungen greifbar. Dies führt Renate Prochno anschaulich vor Augen." Andreas Strobl in: Süddeutsche Zeitung, 27. Juli 2007 "[Es] gelingt Renate Prochno mit ihrer Publikation, ein spannendes Thema künstlerischer und kunsttheoretischer Aktivität in zeitlich breitem Zuschnitt zu präsentieren und mit großer Detail- und Sachkenntnis zusammenzufassen. Das Buch regt nicht zuletzt dazu an, die eigene Sicht auf die tradierten Forschungsfelder und die eigene Foschungsdisziplin zu überdenken." Kornelia Imesch in: sehepunkte, Ausgabe 8 (2008), Nr.6

Erscheint lt. Verlag 20.12.2006
Zusatzinfo 100 b/w ill.
Verlagsort Berlin/Boston
Sprache deutsch
Maße 170 x 240 mm
Gewicht 840 g
Themenwelt Kunst / Musik / Theater Kunstgeschichte / Kunststile
Schlagworte ART • Art, European • Ausstellung • Ausstellungen • Bilder • Buch • Competition (Psychology) • European • Fallstudie • Fallstudien • Freundschaft • Gehör • Geschichte • Geschichte 1400-1900 • Gesichter • Gockel • Konkurrenz • Kreativität • Kunst • Künste • Kunstgeschichte • Künstler • Kunstmarkt • Lektüre • Markt • Messe • Messen • Motivwahl • Paradigmen • Paradigmenwechsel • Pathologisierung • SpielArt • Staat • Steuerung • Stilbildung • Verdrängung • Werk • Wettbewerb • Wettbewerbsverhalten • Wirkung • Wirkungen
ISBN-10 3-05-004230-3 / 3050042303
ISBN-13 978-3-05-004230-5 / 9783050042305
Zustand Neuware
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