Kunst der verbannten Kirche
Apokalyptik und das Jüngste Gericht in der sakralen Kunst des russischen Altgläubigentums
Seiten
2006
|
1., Aufl.
Hallescher Vlg (Verlag)
978-3-929887-38-9 (ISBN)
Hallescher Vlg (Verlag)
978-3-929887-38-9 (ISBN)
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Diese kunstwissenschaftlich-theologische Pionierarbeit zum russischen Altgläubigentum entstand an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, betreut von dem Ostkirchenkundler Prof. Dr. Dr. h. c. H. Goltz (1946-2010) und dem Kunsthistoriker Prof. Dr. W. Schenkluhn, und bietet in gesamteuropäischer Perspektive neue Erkenntnisse für Kultur- und Geschichtswissenschaft, Theologie und Religionswissenschaft wie auch für Ethnologie, Slavistik/Russistik und Osteuropakunde. Der Autor ist durch seine Herkunft aus dem Altai-Gebirge mit dem weitverzweigten russischen Altgläubigentums seit seiner Kindheit vertraut. Zudem hat er auf Forschungsreisen nach Rußland, einschließlich Sibiriens, und an das Päpstliche Orientalische Institut nach Rom wichtige, bis dato nicht untersuchte Kunstwerke und illuminierte Handschriften detailliert beschreiben und interpretieren können.
Mit Hilfe ausgewählter Typoi der frühen russischen Altgläubigenkunst im 17. Jh. bis hin zu den späteren Ausbildungen des altgläubigen Volksbuchesund des apologetischen Bild-Katechismus im 18./19. Jh. setzt er in der internationalen Forschung erstmals einen Längsschnitt. Dieser ist von drei Schwerpunkten bestimmt: von dem sublimen Ikonen-Triptychon in der Moskauer Pokrovskij-Kathedrale, von der neuentdeckten illuminierten „Hallischen Apokalypse“, einem Werk aus dem Milieu des gebildeten russischen Bauernvolkes, und von dem in Rom befindlichen Cvetnik („Florilegium“), einem apologetischen Bildkatechismus. Damit werden bedeutende russische Kunstformen zugänglich gemacht und analysiert, die Ausdruck der traditionalistisch-apokalyptisch bestimmten, rituellen und ethischen Lebensformen der vielgestaltigen russischen Altgläubigengruppen bis heute sind.
Mit Hilfe ausgewählter Typoi der frühen russischen Altgläubigenkunst im 17. Jh. bis hin zu den späteren Ausbildungen des altgläubigen Volksbuchesund des apologetischen Bild-Katechismus im 18./19. Jh. setzt er in der internationalen Forschung erstmals einen Längsschnitt. Dieser ist von drei Schwerpunkten bestimmt: von dem sublimen Ikonen-Triptychon in der Moskauer Pokrovskij-Kathedrale, von der neuentdeckten illuminierten „Hallischen Apokalypse“, einem Werk aus dem Milieu des gebildeten russischen Bauernvolkes, und von dem in Rom befindlichen Cvetnik („Florilegium“), einem apologetischen Bildkatechismus. Damit werden bedeutende russische Kunstformen zugänglich gemacht und analysiert, die Ausdruck der traditionalistisch-apokalyptisch bestimmten, rituellen und ethischen Lebensformen der vielgestaltigen russischen Altgläubigengruppen bis heute sind.
| Erscheint lt. Verlag | 13.7.2006 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Dissertationes Humanarum Litterarum et Doctrinarum de Rerum Natura |
| Mitarbeit |
Cover Design: Beate Schwarz |
| Zusatzinfo | Text- und Bildteil mit meist farbigen Abbildungen |
| Verlagsort | Halle/Saale |
| Sprache | deutsch; Greek, Ancient (to 1453); russisch |
| Maße | 1670 x 2470 mm |
| Gewicht | 1700 g |
| Einbandart | Halbleinen |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Kunstgeschichte / Kunststile |
| Schlagworte | Altgläubigentum • Apokalyptik • Buchmalerei • HC/Kunst/Kunstgeschichte • Ikonenmalerei • Ikonographie • Jüngstes Gericht • Russisches Altgläubigentum • Sakrale Kunst |
| ISBN-10 | 3-929887-38-X / 392988738X |
| ISBN-13 | 978-3-929887-38-9 / 9783929887389 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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