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Intermedialität und Wahrnehmung - Birgit Walkenhorst

Intermedialität und Wahrnehmung

Untersuchungen zur Regiearbeit von John Jesurun und Robert Lepage
Buch | Softcover
98 Seiten
2005 | 1., Aufl.
Tectum (Verlag)
978-3-8288-8949-1 (ISBN)
CHF 36,90 inkl. MwSt
Technische Medien haben in der heutigen Zeit eine kulturelle Führungsrolle übernommen. Sinneswahrnehmung und Denkstrukturen haben sich den Konventionen der medialen Kommunikation dynamisch angepasst. Von vielen wird dieser Effekt als'Diktatur der Medien'empfunden. Der theatrale Rahmen eignet sich besonders für die Erforschung derartiger Mechanismen, da er die Möglichkeit bietet, andere Medien sowohl in ihren Konventionen zu adaptieren wie auch in ihrer jeweiligen Spezifik und Materialität zu integrieren. Diese Studie widmet sich der Regiearbeit zweier Künstler, die sich seit den 80er Jahren mit Wahrnehmungsexperimenten und dem Einsatz von Medien auf dem Theater beschäftigen. Der New Yorker Regisseur John Jesurun und der Kanadier Robert Lepage bedienen sich unterschiedlicher Herangehensweisen - mit zum Teil ganz ähnlichen Resultaten. Kern der Arbeit ist die vergleichende Analyse prominenter intermedialer Strategien in spezifischen Inszenierungsbeispielen. Es wird gezeigt, wie das Theater Spannungen zwischen Anforderungen der Medientechnik und der menschlichen Wahrnehmung ins Bewusstsein des Zuschauers führen kann. So ermöglichst es ihm die Rückeroberung der Autonomie gegenüber dem künstlich vorgeschalteten Medium.
Technische Medien haben in der heutigen Zeit eine kulturelle Führungsrolle übernommen. Sinneswahrnehmung und Denkstrukturen haben sich den Konventionen der medialen Kommunikation dynamisch angepasst. Von vielen wird dieser Effekt als 'Diktatur der Medien' empfunden. Der theatrale Rahmen eignet sich besonders für die Erforschung derartiger Mechanismen, da er die Möglichkeit bietet, andere Medien sowohl in ihren Konventionen zu adaptieren wie auch in ihrer jeweiligen Spezifik und Materialität zu integrieren. Diese Studie widmet sich der Regiearbeit zweier Künstler, die sich seit den 80er Jahren mit Wahrnehmungsexperimenten und dem Einsatz von Medien auf dem Theater beschäftigen. Der New Yorker Regisseur John Jesurun und der Kanadier Robert Lepage bedienen sich unterschiedlicher Herangehensweisen – mit zum Teil ganz ähnlichen Resultaten. Kern der Arbeit ist die vergleichende Analyse prominenter intermedialer Strategien in spezifischen Inszenierungsbeispielen. Es wird gezeigt, wie das Theater Spannungen zwischen Anforderungen der Medientechnik und der menschlichen Wahrnehmung ins Bewusstsein des Zuschauers führen kann. So ermöglichst es ihm die Rückeroberung der Autonomie gegenüber dem künstlich vorgeschalteten Medium.
Erscheint lt. Verlag 10.9.2008
Reihe/Serie Kleine Mainzer Schriften zur Theaterwissenschaft ; 4
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 160 g
Einbandart Paperback
Themenwelt Kunst / Musik / Theater Theater / Ballett
Schlagworte Experimentelles Theater • HC/Kunst/Theater, Ballett • Jesurun, John • Lepage, Robert • Medien • Theaterregisseure/-innen (Einz.) • Theaterregisseure/-innen (Einzelne Personen) • Theaterregisseur / Theaterregisseurin (Einzelne) • Wahrnehmung
ISBN-10 3-8288-8949-2 / 3828889492
ISBN-13 978-3-8288-8949-1 / 9783828889491
Zustand Neuware
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