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Die frühgotische Skulptur an der Westfassade der Kathedrale von Sens - Irene Plein

Die frühgotische Skulptur an der Westfassade der Kathedrale von Sens

(Autor)

Buch | Hardcover
552 Seiten
2005 | 1., Aufl.
Rhema (Verlag)
978-3-930454-40-2 (ISBN)
CHF 92,40 inkl. MwSt
Weitere Informationen unter http://www.rhema-verlag.de/books/kg_txt/plein01.html

Inhalt:

Stand der Forschung
Zielsetzung der Arbeit

I. Stadtgeschichte

Bau- und Restaurierungsgeschichte:

1. Vorgeschichte
2. Errichtung der gotischen Kathedrale
3. Der Einsturz des Südturms und seine Folgen
4. Fortbau und Vollendung der Türme
5. Wiederherstellung und Instandhaltung

Portalstruktur

Ikonographie:

1. Johannesportal
2. Sockelzone des Mittelportals
3. Obere Partien des Mittelportals und Skulptur vom Fassadenobergeschoß

Skulpturenstil:

1. Bogenfeld und Archivolten des Johannesportals
2. Mittelportalsockel
3. Sockel des Johannesportals
4. Obere Partien des Mittelportals
5. Zusammenfassung

Stilistischer Vergleich mit den Skulpturenkomplexen des letzten Viertels des 12. und ersten Viertels des 13. Jahrhunderts:

1. Woher kam die Werkstatt des Johannesportals? Auf der Suche in Mantes, Senlis, Burgund, Châlons-en-Champagne und Sens

2. Der Brand der Kathedrale von Chartres und seine Bedeutung für die Datierung der Senser Portalskulptur – unter besonderer Berücksichtigung des Verhältnisses zwischen dem Senser Johannesportal, dem Hiob-Salomo-Portal und dem Gerichtsportal in Chartres

3. Die Beziehungen zwischen dem Sockel des Pariser Weltgerichtsportals und der Skulptur der Senser Westfassade

4. Die Kathedralskulptur von Sens und Laon und der jeweilige Einfluß der Antike

5. Verwandtschaft zwischen der Chartreser Querhausskulptur und den oberen Partien des Senser Mittelportals

Die Datierung der Senser Westportale

Anhänge:

1. Saint-Pierre-le-Vif
2. Sainte-Colombe-lès-Sens
3. Katalog der Skulpturenfragmente

Zusammenfassung
Résumé en Français

Die frühgotische Skulptur an der Westfassade der Kathedrale von Sens spielt eine zentrale Rolle innerhalb der Entwicklung der gotischen Plastik Frankreichs. Sie gilt heute zusammen mit Laon als das führende Bildhauerzentrum des antikisierenden Stils um 1200. Entscheidende Fragen des ikonographischen Programms, der internen Chronologie der Skulptur und ihres Verhältnisses zum Bildschmuck anderer gotischer Kathedralen blieben indes offen. Diesen Fragen geht die vorliegende Publikation in einer ausführlichen systematischen Abhandlung nach. Sie lüftet das Geheimnis des Reliquienzyklus in der äußeren Archivolte des Johannesportals und klärt die ursprüngliche Thematik des verlorenen Bogenfeldes sowie der noch vorhandenen Sockelreliefs am Mittelportal. Ferner befasst sie sich mit den unterschiedlichen Stilbefunden am linken Seitenportal und am Mittelportal sowie deren Voraussetzungen in der Skulptur jener Zeit. Dabei wird die bislang gültige interne Chronologie der Senser Portalskulptur korrigiert. Durch den Vergleich der Senser Skulptur mit derjenigen von Senlis, Mantes, Chartres, Paris und Laon ergeben sich neue Aufschlüsse über die Entwicklung der gotischen Skulptur Frankreichs. Für die Datierung der Kathedralskulptur in Sens ergeben sich neue präzise Anhaltspunkte. Auch zur Klärung der umstrittenen Chronologie der Chartreser Querhäuser trägt die Arbeit bei. Bei der Herleitung der Werkstatt des Johannesportals findet nun auch die einheimische Bildhauertradition Berücksichtigung. Die bislang in der Forschung vertretene Meinung, ganze Bildhauerateliers seien nach Beendigung eines Projekts geschlossen zur nächsten Baustelle gewandert, erweist sich als nicht zutreffend.
Erscheint lt. Verlag 16.9.2005
Reihe/Serie Beiträge zur Kunstgeschichte des Mittelalters und der Renaissance ; 12
Sprache französisch; deutsch
Maße 170 x 240 mm
Gewicht 1270 g
Einbandart gebunden
Themenwelt Kunst / Musik / Theater Kunstgeschichte / Kunststile
Schlagworte Frühgotik • HC/Kunst/Kunstgeschichte • Ikonographie • Kathedrale • Sens • Skulptur
ISBN-10 3-930454-40-8 / 3930454408
ISBN-13 978-3-930454-40-2 / 9783930454402
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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