Beats. Bauen. Lernen.
In seiner qualitativ-empirischen Studie geht Chris Kattenbeck der Frage nach, was es bedeutet, als Beatmaker*in künstlerisch kompetent zu handeln, welche Fertigkeiten und Kenntnisse dafür nötig sind und wie diese erworben und entwickelt werden. Damit liefert er grundlegende Erkenntnisse über eine bislang kaum erforschte Musikpraxis und die mit ihr verbundenen künstlerischen Strategien und Techniken, ästhetischen Ziele und Vorstellungen, Wissensformen und Lernpraktiken. Dabei zeigt sich unter anderem, dass bestimmte in der Musikpädagogik vorherrschende Verständnisse - etwa von Musiklernen oder Musiktheorie - ungeeignet sind, das Beatmaking adäquat zu erfassen. Die Studie bietet daher nicht zuletzt Anlass, diese Verständnisse zu hinterfragen und neu zu konzeptualisieren, um mit der Vielfalt musikalischer Praxen in Zukunft angemessen umgehen zu können.
Chris Kattenbeck studierte Musik und Geschichte (M. Ed.) sowie Musikwissenschaft (M. A.). Von 2016 bis 2020 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Promotionsstipendiat an der Universität Siegen, seit Oktober 2020 ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität zu Köln beschäftigt. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen an den Schnittstellen von Musikpädagogik, Cultural Studies und Popular Music Studies.
Chris Kattenbeck legt [...] mit seiner Dissertation einen sehr wichtigen Baustein für die weitere Entwicklung eines aktualisierten (Selbst-)Verständnisses der deutschsprachigen Musikpädagogik und -didaktik vor. Nun können die lange notwendigen und dem deutschsprachigen Diskurs bisher fehlenden Einblicke sowie die dichten Beschreibungen der Praxen und Akteur*innen des Beatmaking als auch der dazu gehörenden Prozesse der Expertisierung und Professionalisierung genutzt werden, um über das Was eines Musikunterrichts im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts nachzudenken. Michael Ahlers, in: Samples, Open-Access-Journal der Gesellschaft für Popularmusikforschung e.V., Jahrgang 21/2023
Chris Kattenbeck legt […] mit seiner Dissertation einen sehr wichtigen Baustein für die weitere Entwicklung eines aktualisierten (Selbst-)Verständnisses der deutschsprachigen Musikpädagogik und -didaktik vor. Nun können die lange notwendigen und dem deutschsprachigen Diskurs bisher fehlenden Einblicke sowie die dichten Beschreibungen der Praxen und Akteur*innen des Beatmaking als auch der dazu gehörenden Prozesse der Expertisierung und Professionalisierung genutzt werden, um über das Was eines Musikunterrichts im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts nachzudenken.
| Erscheinungsdatum | 31.10.2022 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Perspektiven musikpädagogischer Forschung ; 16 |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 170 x 240 mm |
| Gewicht | 490 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Musik ► Musikgeschichte |
| Schlagworte | Cultural Studies • Grounded Theory Methodology • Hip Hop • Informelles Lernen • Komponieren • musikkulturelle Diversität • Musiklernen • Musikproduktion • Musiktechnologie • Musikwissenschaft • Musikwissenschaft, Popular Music Studies • populäre Musik • popular music studies • Sampling |
| ISBN-10 | 3-8309-4586-8 / 3830945868 |
| ISBN-13 | 978-3-8309-4586-4 / 9783830945864 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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