Álvaro Vicente ist ein auf darstellende Künste spezialisierter Journalist, Dozent, Dramatiker und Theatermacher. Ko-Direktor der Zeitschrift Revista Dramática des Centro Dramático Nacional. Gründer der Zeitschrift Revista Godot. Paco-Rabal-Preis für Kulturjournalismus 2019. Dramaturg bei "Europa. Los tutelados" (dt. "Europa. Die Schutzbefohlenen"), basierend auf Texten von Elfriede Jelinek (Matadero, Madrid 2020). Verfasser der aus den folgenden Stücken bestehenden Trilogie: "No/Llores" (dt. "Weine/Nicht") (2019); "Show no mercy, Moses/Catálogo de viejas masculinidades" (dt. "Show no mercy, Moses/Katalog alter Männlichkeiten") (2021) und "La Vuelta a España" (dt. "Rückkehr nach Spanien") (noch nicht aufgeführt), eine szenische Recherche über die Männlichkeit. Martín Valdés-Stauber ist seit 2017 Dramaturg an den Münchner Kammerspielen, wo er das Langzeitprojekt SCHICKSALE initiierte, dass die Biographien der im NS-Regime verfolgten Mitarbeiter*innen der Münchner Kammerspiele erforscht. 2021 gründete er den künstlerischen Forschungsbereich Erinnerung als Arbeit an der Gegenwart, den er seitdem leitet. Künstlerische Arbeitsbeziehungen verbinden ihn unter anderem mit Rabih Mroué, Marlene Monteiro Freitas, Prodromos Tsinikoris, Philipe Quesne, Rimini Protokoll (Stefan Kaegi), Marco Layera und Milo Rau. 2020 initiierte er die Shadow Security Conference, kuratierte 2021 an der Akademie der Künste, Berlin eine School of Resistance und gründete 2022 das Theaterlabor Neuperlach der Münchner Kammerspiele. 2021 erhielt er als Dramaturg das "Marie-Zimmermann-Stipendium" der Akademie Solitude. Seit 2020 ist Martín Valdés-Stauber zudem ehrenamtlich "Beauftragter für Offene Gesellschaft" in seiner Heimatstadt Kaufbeuren.
Editorial / Seite 3
Das Gegenteil von Selbstherrlichkeit und Schwarzmalerei
von Álvaro Vicente / Seite 4
Ein Kampf, der es wert ist
von Angélica Liddell / Seite 12
Theater und Arbeiterklasse
Marta García Miranda im Gespräch mit Pablo Remón und Pablo Gisbert / Seite 16
Das Lied der Guano-Vögel Passagen über Autofiktion
von María Velasco / Seite 22
Wilde Dramaturgie. Nachdenken über Textarbeit
von Javier Hernando (Los Bárbaros) / Seite 28
Ein Wald in Flammen. Verstreute Notizen über Dichtung und Theater
von Alberto Conejero / Seite 32
Zuhören. Eine radikal-politische Erfahrung. Dokumentartheater über die Gewalt im Baskenland
von María San Miguel / Seite 36
Unboxing Chévere. Die verdrängten Geschichten Galiciens – Eine Rekonstruktion
von Xron / Seite 40
Das Risiko des zeitgenössischen Dramas. Die Sala Beckett in Barcelona als internationales Textlabor
von Aina Tur / Seite 44
Spanische Theaterautor:innen im Überblick / Seite 47
| Erscheint lt. Verlag | 1.10.2022 |
|---|---|
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater |
| Schlagworte | Acción Cultural Española • Ana Vallés • Arbeiterklasse • Barcelona • Baskenland • Centro Dramático National • Dokumentartheater • Frankfurter Buchmesse • Madrid • Martín Valdés-Stauber • Sala Beckett • Spanien • Theater |
| ISBN-10 | 3-95749-452-4 / 3957494524 |
| ISBN-13 | 978-3-95749-452-8 / 9783957494528 |
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