Das gemalte Zimmer
Zur Interieurmalerei Jan Vermeers
Seiten
2003
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2003
Brill | Fink (Verlag)
978-3-7705-3876-8 (ISBN)
Brill | Fink (Verlag)
978-3-7705-3876-8 (ISBN)
Jan Vermeer ist mit seinen Interieurszenen berühmt geworden. Doch obwohl er zu den bedeutendsten Künstlern des 17. Jahrhunderts gehört, entziehen sich Leben und Persönlichkeit unserer genaueren Kenntnis. Es hat sich eine Legende gebildet, wonach Vermeers Gemälde selbstgenügsame, vollendete Kunst zeigen. Ist diese Legende wirklich wahr? Max Friedländer hat jenes Wort geprägt, das uns große Schwierigkeiten bereitet: Vermeer "gilt als ein großer Maler, nicht obwohl, sondern weil er kein Genremaler ist. Er betrachtet das Lebende als Stilleben-Maler." Ziel dieser Studie ist es, Tätigkeitsbegriffe und Nähebewegungen zu präsentieren, die die Legende vom stillebenhaften Maler ins Wanken bringen. Exkurse in die Wahrnehmungs- und Raumtheorien des 17. Jahrhunderts schaffen kontextuelle Bezüge. Welche Vorstellungen von Raum und Sehen kannte das barocke Zeitalter? Wir müssen sie für uns zurückgewinnen, um die Kunst Jan Vermeers besser einordnen zu können.
Karin Leonhard ist Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Kunstgeschichte der Universität Eichstätt.
| Erscheint lt. Verlag | 15.10.2003 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 157 x 233 mm |
| Gewicht | 460 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Kunstgeschichte / Kunststile |
| Schlagworte | Formen der Kunst • gemalte • Hardcover, Softcover / Kunst • HC/Kunst • Interieurmalerei • Interieur (Motiv) • Kunst • Kunstformen • Kunstmonographien • Leonhard • Raumtheorie • Vermeers • Vermeer van Delft, Jan (Johannes) • Zimmer |
| ISBN-10 | 3-7705-3876-5 / 3770538765 |
| ISBN-13 | 978-3-7705-3876-8 / 9783770538768 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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