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Thea von Harbou. Die Frau, die METROPOLIS schrieb

Texte & Interviews

Reinhold Dr. Keiner (Herausgeber)

Buch
143 Seiten
2021
MEDIA Net-Edition (Verlag)
978-3-939988-25-0 (ISBN)
CHF 34,90 inkl. MwSt
Die Drehbuchautorin, Schriftstellerin, Theater-Schauspielerin und Regisseurin Thea von Harbou (1888-1954) hat einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des deutschen Films ausgeübt; ihre Drehbücher waren von Anfang an mit den – aus heutiger Sicht – bekanntesten Regisseuren der Zeit wie Joe May, F.W. Murnau, Fritz Lang, Hans Steinhoff, Gustav Ucicky, Veit Harlan und Rolf Hansen verknüpft. Viele der diesen Regisseuren heute zugesprochenen 'filmischen Errungenschaften' in Bezug auf Kameratechnik, Architektur, Licht/Schatten etc. entstammten auch ihrer Fantasie.

Wahrgenommen wird sie aber heute – wenn überhaupt – vornehmlich nur noch als die ideologisch und künstlerisch fragwürdige Ehefrau von Fritz Lang, wird zumindest im Zusammenhang mit den gemeinsamen Filmen wie z.B. METROPOLIS (1927), SPIONE (1928), FRAU IM MOND (1929) und M – MÖRDER UNTER UNS (1931) als Drehbuchautorin mit erwähnt, oder sie wird einfach nur, aufgrund ihrer engagierten Mitarbeit am deutschen Film der Jahre 1933-1945, als ‚Nazisse‘ etikettiert.

Das Buch beinhaltet u.a. Interviews mit Zeitzeugen, die Thea von Harbou persönlich, sowohl privat als auch beruflich, erlebt haben: z.B. mit dem ehemaligen Kritiker des Berliner Film-Kurier Hans Feld, mit Conrad von Molo, dem (Mit-)Cutter des Films DAS TESTAMENT DES DR. MABUSE, mit dem Drehbuchautor Felix Lützkendorf, ihrer Büromitarbeiterin Michaela Sarma, geb. Purzner, mit Vinajak Tendulkar, dem Neffen ihrer ‚großen Liebe‘ Ayi Tendulkar, und mit ihrer letzten Sekretärin Elfriede Nagel, geb. Saring.

Außerdem findet der Leser, neben einem Essay zu Leben, Werk und Bedeutung von Thea von Harbou, Beiträge, die – teilweise – neue Sichtweisen auf ihre Biografie werfen: von ihrer Cousine Anne-Marie Durand-Wever, ihrer Sekretärin Hilde Guttmann, dem Regisseur Arthur Maria Rabenalt, dem Indien-Kenner Lothar Günther über ihre Beziehungen zu Indien und von dem Herausgeber des Buches über ihre unbekannte Lebens- und Arbeitssituation in den Jahren 1945-1949.

Reinhold Keiner ist Autor von Büchern zur deutschen Filmgeschichte und u.a. Verleger der Hörbuch-Reihen "Filme zum Hören", "hörGESCHICHTE" sowie der Buch/E-Book-Reihe "FILME zum LESEN".

Erscheinungsdatum
Co-Autor Reinhold Dr. Keiner
Verlagsort Kassel
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 230 g
Themenwelt Literatur Biografien / Erfahrungsberichte
Kunst / Musik / Theater
Geisteswissenschaften Sprach- / Literaturwissenschaft Literaturwissenschaft
Schlagworte Autorin • Carl Theodor Dreyer • Das Dritte Reich • Das indische Grabmal • Der müde Tod • Drehbuch • Dritte Reich • Film • Filmgeschichte • Filmkritik • Frauengeschichte • Frau im Mond • Fritz Lang • F.W. Murnau • Indien • Internierung • Joseph Goebbels • Lotte H. Eisner • Metropolis • Nationalsozialismus • NS-Film • NS-Zeit • Rolf Hansen • Schriftstellerin • Spione • Staumühle • Stummfilm • Subhas Chandra Bose • Thea von Harbou • Veit Harlan • Weimarer Republik
ISBN-10 3-939988-25-1 / 3939988251
ISBN-13 978-3-939988-25-0 / 9783939988250
Zustand Neuware
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