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Ganz nebenbei

Autobiographie

(Autor)

Buch | Hardcover
448 Seiten
2020
Rowohlt (Verlag)
978-3-498-00222-0 (ISBN)
CHF 36,90 inkl. MwSt
  • Titel ist leider vergriffen;
    keine Neuauflage
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"Ganz nebenbei" ist Woody Allens weitgespannter Rückblick auf das eigene Leben und  Werk. Er zeichnet die Stationen seiner Karriere auf der Bühne, vor und hinter der Kamera und als Autor nach und gibt Auskunft über seine Jugend, über Familie und Freunde wie über die Lieben seines Lebens.

Woody Allen ist Autor, Regisseur und Schauspieler. Bekannt wurde er als Stand-up-Comedian. Allen lebt mit seiner Frau Soon-Yi und den beiden Töchtern Manzie und Bechet auf der Upper East Side von Manhattan. Er ist glühender Sportfan und Liebhaber des klassischen Jazz.

Stefanie Jacobs wurde 1981 in Bad Salzungen geboren und studierte nach einer Ausbildung zur Bankkauffrau in Düsseldorf Literaturübersetzen für die Sprachen Englisch und Französisch. Sie ist freie Übersetzerin und lebt in Wuppertal. Sie hat u.a. Jonathan Safran Foer, Neil Young, Nick Cave und Miranda July übersetzt.

Hainer Kober, geboren 1942, lebt in Soltau. Er hat u.a. Werke von Stephen Hawking, Steven Pinker, Jonathan Littell, Georges Simenon und Oliver Sacks übersetzt.

Andrea O'Brien übersetzt zeitgenössische britische, irische, australische und amerikanische Literatur. Sie wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Arbeitsstipendium des Freistaats Bayern (2016) und mit dem Literaturstipendium der Stadt München (2019). O’Brien lebt und arbeitet in München.

Jan Schönherr lebt in München und hat Autoren wie Charles Bukowski, Roald Dahl und Francis Spufford übersetzt. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur und dem Förderpreis zum Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW 2019

Es ist ein schönes, nostalgisches Buch, in gutem Erzähltempo, etwa so, wie sein intellektueller Stadtneurotiker von der Couch seines Psychiaters aus gesprochen haben muss: versunken, dicht, mit Sprüngen in Zukunft und Vergangenheit, um dann den Faden des Jetzt wiederzufinden, wo war ich stehengeblieben, ah, hier, weiter geht's. Sarah Pines Neue Zürcher Zeitung 20200415

Woody Allens Autobiografie begeistert mit vielfarbigen Erinnerungen an das jüdische Brooklyn.

Es ist ein schönes, nostalgisches Buch, in gutem Erzähltempo, etwa so, wie sein intellektueller Stadtneurotiker von der Couch seines Psychiaters aus gesprochen haben muss: versunken, dicht, mit Sprüngen in Zukunft und Vergangenheit, um dann den Faden des Jetzt wiederzufinden, wo war ich stehengeblieben, ah, hier, weiter geht’s.

Um sich noch einmal an das alte, schon vor der Krise fast untergegangene
New York zu erinnern, das der neurotischen Künstler und künstlerischen
Neurotiker, der Mittagsmartinis und Spaziergänge im Central Park, kurz an das woodyalleneske Manhattan früherer Jahrzehnte, greift man am besten zu, na klar, Woody Allens Autobiografie: beste literarische Stimmungsbeschreibung
von New York seit Langem in einem Buch, das zu Unrecht bisher nur auf einen vermeintlichen Skandal hin gelesen wurde.

"Ganz nebenbei" enthält den bisher fehlenden Beitrag zu dieser skandalösen
Angelegenheit-die Sicht des Beschuldigten in aller Ausführlichkeit. Ganz nebenbei sei bemerkt, dass dieses Stück Memoirenliteratur eines der bedeutendsten
Filmregisseure der vergangenen gut 50 Jahre auch unter seinen anderen Aspekten - Kindheit, Liebe, Karriere - überaus lesenswert ist.

Wer 'Ganz nebenbei' nicht lesen will, weil ihm Allen zu problematisch geworden
ist, verpasst dennoch so einiges: stimmungsvolle Schilderungen aus dem New York des 20. Jahrhunderts, hübsche Miniaturen über verehrte Kollegen und das herrlich pessimistische Weltbild eines Mannes, der die volle Ironie darin erkennt, dass er heutzutage statt als Komiker oder Filmemacher in Europa als Jazzmusiker die Säle füllt, eine Kunstsparte, für die ihm nicht nur nach eigener Einschätzung jedes Talent fehlt.

Woody Allen ...rechtfertigt seine Ausführungen mit dem Recht auf Gegendarstellung, die ihm auch wirklich gut und glaubwürdig gelingt.

In seinen Memoiren „Ganz nebenbei“ beschreibt Allen launig und natürlich sehr komisch, wie aus dem scheuen Kind schrulliger Eltern ein gefeierter Komiker wird.

Ein unaufgeregtes Plädoyer in eigener Sache.

Das erfrischend lebendige Selbstporträt eines eigensinnigen Filmemachers

Ein bestürzend ehrliches Buch.

Den Schatten des üblen Verdachts kann er mit dieser Biografie vertreiben. Den Schatten des Unglücks in seinem Leben aber wohl nie.

Eine spannende, facettenreiche und sehr unterhaltsame Reise durch über 70 Jahre Filmgeschichte, durch das linksliberale Amerika und die jüdisch-amerikanische Kultur.

Ein interessantes, vielschichtiges Bild von New York in den 50er- und 60er-Jahren entsteht. Das Milieu der jüdischen Gag-Schreiber und Agenten. Allen schreibt
einmal, er sei von tollen Menschen umgeben gewesen, die allesamt instabil waren, wie Uran. Da zittert natürlich auch der Holocaust mit, ohne dass es jemals ausgesprochen wird.

Trotzdem ist es richtig, dass Allen seine Seite der Geschichte nun dargelegt hat und ihm das im Zuge der Cancel-Kultur nicht verboten wurde. Und jeder, der sich ein spekulatives Urteil zu dieser Geschichte und dem Künstler Woody Allen erlauben will, sollte das Buch lesen.

Erscheinungsdatum
Übersetzer Stefanie Jacobs, Hainer Kober, Andrea O'Brien, Jan Schönherr
Sprache deutsch
Original-Titel Apropos of Nothing
Maße 155 x 220 mm
Gewicht 668 g
Einbandart gebunden
Themenwelt Literatur Biografien / Erfahrungsberichte
Kunst / Musik / Theater Film / TV
Schlagworte Autobiografie • Biografien • Erinnerungen • Film • Hollywood • Künstler • Künstler • Memoir • Memoiren • Regisseur • Woody Allen
ISBN-10 3-498-00222-8 / 3498002228
ISBN-13 978-3-498-00222-0 / 9783498002220
Zustand Neuware
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