Porträts der Entwurzelung
D’Oras Fotografien in österreichischen Flüchtlingslagern 1946–1949
Seiten
2018
Fotohofedition (Verlag)
978-3-902993-67-0 (ISBN)
Fotohofedition (Verlag)
978-3-902993-67-0 (ISBN)
Beiträge zur Geschichte der Fotografie in Österreich, Band 17
herausgegeben von Monika Faber für das Photoinstitut Bonartes, Wien, und Walter Moser für die Fotosammlung der Albertina, Wien
In Wien und Paris galt d’Ora einst als angesehene Porträtistin der Reichen und Mächtigen, der Schönen und Berühmten. Unter dem nationalsozialistischen Regime verlor die Fotografin Familie, Status und Besitz. Diese bittere Erfahrung der Entwurzelung lenkte ihren Blick auf Menschen am Rand der Gesellschaft. Um 1948 entstanden düstere Porträts in österreichischen Flüchtlingslagern, die von Entwurzelung und Isolation erzählen. D’Ora fotografierte in Wien und Salzburg, als die Massenrepatriierungen längst abgeschlossen und die Hoffnung der Verbliebenen auf eine baldige Auswanderung immer weiter in die Ferne gerückt waren. Die österreichische Regierung empfand besonders Kleinkinder, alte und kranke Menschen, da schwer vermittelbar, zunehmend als Belastung. Gerade auf diese Gruppen – ganz unabhängig davon, ob sie jüdischer oder »volksdeutscher« Herkunft waren – richtete d’Ora ihre Kamera. Contributions to a History of Photography in Austria, volume 17
Edited by Monika Faber for Photoinstitut Bonartes, Vienna, and Walter Moser for the Photographic Collection of the Albertina, Vienna
herausgegeben von Monika Faber für das Photoinstitut Bonartes, Wien, und Walter Moser für die Fotosammlung der Albertina, Wien
In Wien und Paris galt d’Ora einst als angesehene Porträtistin der Reichen und Mächtigen, der Schönen und Berühmten. Unter dem nationalsozialistischen Regime verlor die Fotografin Familie, Status und Besitz. Diese bittere Erfahrung der Entwurzelung lenkte ihren Blick auf Menschen am Rand der Gesellschaft. Um 1948 entstanden düstere Porträts in österreichischen Flüchtlingslagern, die von Entwurzelung und Isolation erzählen. D’Ora fotografierte in Wien und Salzburg, als die Massenrepatriierungen längst abgeschlossen und die Hoffnung der Verbliebenen auf eine baldige Auswanderung immer weiter in die Ferne gerückt waren. Die österreichische Regierung empfand besonders Kleinkinder, alte und kranke Menschen, da schwer vermittelbar, zunehmend als Belastung. Gerade auf diese Gruppen – ganz unabhängig davon, ob sie jüdischer oder »volksdeutscher« Herkunft waren – richtete d’Ora ihre Kamera. Contributions to a History of Photography in Austria, volume 17
Edited by Monika Faber for Photoinstitut Bonartes, Vienna, and Walter Moser for the Photographic Collection of the Albertina, Vienna
Magdalena Vuković ist Kuratorin für Fotografie im Photoinstitut Bonartes, Wien.
| Erscheinungsdatum | 10.10.2018 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Beiträge zur Geschichte der Fotografie in Österreich ; 17 |
| Zusatzinfo | SW- u. Farbabbildungen |
| Verlagsort | Salzburg |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 210 x 215 mm |
| Gewicht | 418 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Fotokunst |
| Schlagworte | Madame D’Ora • Nachkriegszeit • Wien |
| ISBN-10 | 3-902993-67-7 / 3902993677 |
| ISBN-13 | 978-3-902993-67-0 / 9783902993670 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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