Medea - Poetin der Grausamkeit
Über Luigi Cherubinis Oper Médée
Seiten
2018
Boosey & Hawkes Bote & Bock (Verlag)
978-3-7931-4199-0 (ISBN)
Boosey & Hawkes Bote & Bock (Verlag)
978-3-7931-4199-0 (ISBN)
Die originale Werkgestalt von Cherubinis Oper, die aufgrund eines Theaterwechsels nicht als durchkomponierte Tragédie lyrique sondern als Opéra comique auf die Bühne kam, offenbart eine spektakuläre Struktur, die Günter Ned in einem neuen Buch aufspürt. Seine Studie versteht sich auch als Beitrag zur Grausamkeit als ästhetischer Kategorie.
Ein unvorhergesehener Theaterwechsel sorgte dafür, dass Cherubinis Oper Médée nicht, wie es der Auftrag an den Librettisten François-Benoît Hoffman ursprünglich vorsah, als durchkomponierte Tragédie lyrique, sondern als Opéra comique mit gesprochenen Dialogen herauskam. Diese Fassung der Uraufführung vom 13. März 1797, die durch die Bearbeitung Franz Lachners im 19. Jahrhundert verfälscht und verdrängt wurde, konnte 2006 wiederhergestellt werden. In der kritischen Ausgabe von Heiko Cullmann (Klavierauszug 979-0-2211-2144-8) fand dieses Schlüsselstück einer Zeitenwende mittlerweile seinen verspäteten Weg ins Repertoire.
Die originale Werkgestalt offenbart eine spektakuläre Struktur. Die Konfrontation von Musik und gesprochenem Wort erscheint als semantisch brisant aufgeladen. Luigi Cherubini – das arbeitet Médée. Poetin der Grausamkeit heraus – tritt als revolutionärer, modern inspirierter Opernkomponist auf. Günter Neds Studie versteht sich auch als Beitrag zur Grausamkeit als ästhetischer Kategorie.
Ein unvorhergesehener Theaterwechsel sorgte dafür, dass Cherubinis Oper Médée nicht, wie es der Auftrag an den Librettisten François-Benoît Hoffman ursprünglich vorsah, als durchkomponierte Tragédie lyrique, sondern als Opéra comique mit gesprochenen Dialogen herauskam. Diese Fassung der Uraufführung vom 13. März 1797, die durch die Bearbeitung Franz Lachners im 19. Jahrhundert verfälscht und verdrängt wurde, konnte 2006 wiederhergestellt werden. In der kritischen Ausgabe von Heiko Cullmann (Klavierauszug 979-0-2211-2144-8) fand dieses Schlüsselstück einer Zeitenwende mittlerweile seinen verspäteten Weg ins Repertoire.
Die originale Werkgestalt offenbart eine spektakuläre Struktur. Die Konfrontation von Musik und gesprochenem Wort erscheint als semantisch brisant aufgeladen. Luigi Cherubini – das arbeitet Médée. Poetin der Grausamkeit heraus – tritt als revolutionärer, modern inspirierter Opernkomponist auf. Günter Neds Studie versteht sich auch als Beitrag zur Grausamkeit als ästhetischer Kategorie.
| Erscheinungsdatum | 23.05.2018 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 125 x 190 mm |
| Gewicht | 142 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Musik ► Musikgeschichte |
| Kunst / Musik / Theater ► Musik ► Musiktheorie / Musiklehre | |
| Schlagworte | Oper • Poet / Dichter • Poetin • Theater |
| ISBN-10 | 3-7931-4199-3 / 3793141993 |
| ISBN-13 | 978-3-7931-4199-0 / 9783793141990 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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