Jüdisch-christliche Buchmalerei im Spätmittelalter
Aschkenasische Haggadah-Handschriften aus Süddeutschland und Norditalien
Seiten
2018
Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
978-3-87157-247-0 (ISBN)
Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
978-3-87157-247-0 (ISBN)
In spätmittelalterlichen Buchwerkstätten arbeiteten jüdische und christliche Buchhandwerker gemeinsam an jüdischen Handschriften. So fanden christliche Malstile und Bildmotive ihren Weg in die illuminierten Ausgaben.
Illuminierte hebräische Handschriften des 15. Jahrhunderts sind leuchten- de Zeitzeugen einer interreligiösen Zusammenarbeit von jüdischen und christlichen Buchmalern. Geschulte jüdische Schreiber, die sogenannten Soferim, schrieben den Text auf die Pergamentseiten. Die Illustrationen wurden danach von Buchmalern ausgeführt, die jedoch nicht jüdisch sein mussten. Mit Hilfe eines jüdischen Beraters konnten auch Christen die Illustrationen an den richtigen Textstellen einfügen. Die gemeinsame Arbeit von Juden und Christen an jüdischen Handschriften stellt Franziska Amirov erstmals ausführlich dar. Zahlreiche Abbildungen verdeutlichen den jüdisch-christlichen Motiv- und Stilaustausch während der gemein- samen Arbeit.
Illuminierte hebräische Handschriften des 15. Jahrhunderts sind leuchten- de Zeitzeugen einer interreligiösen Zusammenarbeit von jüdischen und christlichen Buchmalern. Geschulte jüdische Schreiber, die sogenannten Soferim, schrieben den Text auf die Pergamentseiten. Die Illustrationen wurden danach von Buchmalern ausgeführt, die jedoch nicht jüdisch sein mussten. Mit Hilfe eines jüdischen Beraters konnten auch Christen die Illustrationen an den richtigen Textstellen einfügen. Die gemeinsame Arbeit von Juden und Christen an jüdischen Handschriften stellt Franziska Amirov erstmals ausführlich dar. Zahlreiche Abbildungen verdeutlichen den jüdisch-christlichen Motiv- und Stilaustausch während der gemein- samen Arbeit.
Franziska Amirov, geb. 1984 in München, studierte Kunstgeschichte, Philosophie und amerikanische Literaturgeschichte an der LMU München. Forschungsschwerpunkte: jüdische Geschichte und Kunst.
| Erscheinungsdatum | 07.06.2018 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Neue Forschungen zur deutschen Kunst |
| Zusatzinfo | mit 127 Farb- und 261 s/w-Abb. |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 247 x 305 mm |
| Gewicht | 1768 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Kunstgeschichte / Kunststile |
| Schlagworte | Aschkenasische Haggadah • Berthold Furtmeyr • Christentum • Deutschland (Süddeutschland) • Haggadah-Handschriften • Handschrift • Italien (Norditalien) • Joel ben Simeon • Judentum • jüdisch-christlicher Motivaustausch und Stilaustau • jüdisch-christlicher Motivaustausch und Stilaustausch • jüdisches Fleuronné • Meir ben Israel Jaffe • Mittelalter • Werkstatt |
| ISBN-10 | 3-87157-247-0 / 3871572470 |
| ISBN-13 | 978-3-87157-247-0 / 9783871572470 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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