Mutter Erde
Vorstellungen von Natur und Weiblichkeit in der Frühen Neuzeit
Seiten
2017
Michael Imhof Verlag
978-3-7319-0548-6 (ISBN)
Michael Imhof Verlag
978-3-7319-0548-6 (ISBN)
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In der europäischen Kultur wird die Natur mit klangvollen Namen bezeichnet: Mutter Erde, Frau Natur, Gaia. Fast immer wird dabei die Natur als weiblich gedacht und dargestellt. Dies findet auch in vielen Bildern seit der Frühen Neuzeitihren Neiderschlag, welche die Natur als Gebärerin und Ernährerin, Erzieherin, Magierin und Hüterin der Welt zeigen. Die antike, kleinasiatische Fruchtbarkeitsgöttin Diana Ephesia war hier das meist bemühte Vorbild. Zugleich wurden gängige Ansichten darüber, was weiblich sei und wie sich Frauen zu verhalten hätten, durch Naturprinzipien legitimiert: Frauen galten als das 'natürlich' schwächere Geschlecht gehalten und ihre Gebärfähigkeit wurde als naturgegebenes Lebensziel vorausgesetzt. Diese Vorstellungen und Projektionen werden in vielen Beispielen frühneuzeitlicher Druck- und Buchgraphik ins Bild gesetzt, wie die Ausstellung Mutter Erde an beinahe 100 Exponaten aus den Beständen der Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek sowie der Kunstsammlung der Universität Göttingen zeigen kann.
| Erscheinungsdatum | 19.10.2017 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 210 x 270 mm |
| Gewicht | 1500 g |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Kunstgeschichte / Kunststile |
| Schlagworte | Ausstellungskataloge; Kunst • Frau Natur • Fruchtbarkeitsgöttin Diana Ephesia • Frühe Neuzeit • Frühe Neuzeit / Frühneuzeit, Kunst • Kunstgeschichte • Mutter Erde • Natur • Natur (Motiv in d. bild. Kunst/Literatur) • Weiblichkeit |
| ISBN-10 | 3-7319-0548-5 / 3731905485 |
| ISBN-13 | 978-3-7319-0548-6 / 9783731905486 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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