Der Fall Arnolfini
Auf Spurensuche in einem Gemälde von Jan van Eyck
Seiten
2017
Freies Geistesleben (Verlag)
978-3-7725-3003-6 (ISBN)
Freies Geistesleben (Verlag)
978-3-7725-3003-6 (ISBN)
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Alle Welt kennt das Gemälde. Wer es einmal vor Augen hatte, der erinnert sich daran. Es weckt unmittelbar Bewunderung für seine Machart und ein zeitloses, unbestimmtes ›Je ne sais quoi‹ – einen Odem, einen Rhythmus. Es wurde schon viel darüber geschrieben. Aber egal, was man darüber gesagt haben mag, es bleibt ein Rätsel: Wenn wir es betrachten, sind wir in der Situation eines Lesers, der einen rätselhaften Krimi liest, dem das letzte Kapitel fehlt. Es magnetisiert, es lockt an, man könnte fast sagen, es beschwört uns, aber wir können noch so viel hinsehen, wir sehen nichts in ihm – oder besser gesagt, wir sehen, dass es etwas zu sehen gibt, aber wir sehen nicht, was das ist. Der wahre Sachverhalt entgeht uns. Der Sinn entzieht sich uns. Damit müssen Sie klarkommen, sagen uns der Mann und die Frau in dem Bild, das man seit über hundertfünfzig Jahren Die Arnolfinihochzeit (The Arnolfini ortrait) nennt.
Wenn man genau hinschaut, wird indes ersichtlich, dass schon alles da ist, vor unseren Augen, seit eh und je …
Jean-Philippe Postel
Wenn man genau hinschaut, wird indes ersichtlich, dass schon alles da ist, vor unseren Augen, seit eh und je …
Jean-Philippe Postel
Jean-Philippe Postel, 1951 in Paris geboren, war von 1979 bis 2014 praktizierender Arzt für Allgemeinmedizin. Sein Buch ›Der Fall Arnolfini‹ bezeichnet er als »Anwendung der Methoden aufmerksamer klinischer Beobachtung auf ein Werk der Malerei«.
Cordula Unewisse
Als ich can | Die Arnolfini (Bestandsaufnahme) | Sichtweisen | Hernoul-le-Fin mit seiner Frau | Ein Schloss zum
Verschließen | Die einer des anderen Hand berühren | Von Fegefeuer und Erscheinungen | Die Kerze und die
Medaillons | Der Löwe, der Teufel und der Kirschbaum | Die Pantinen | Mutterschaft | Die Pantoffeln | Johannes de Eyck fuit hic | In Rot gekleidet, in Blau gekleidet.
Ein Plädoyer für den Blick und die genaue Beobachtung.
Jean-Pierre Costille, clio-cr.clionantes.org
| Erscheinungsdatum | 23.08.2017 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Oktaven |
| Übersetzer | Cordula Unewisse |
| Vorwort | Daniel Pennac |
| Verlagsort | Stuttgart |
| Sprache | deutsch |
| Original-Titel | L'Affaire Arnolfini |
| Maße | 128 x 206 mm |
| Gewicht | 388 g |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Literatur ► Essays / Feuilleton |
| Literatur ► Romane / Erzählungen | |
| Kunst / Musik / Theater ► Kunstgeschichte / Kunststile | |
| Schlagworte | Arnolfini • Arnolfini-Doppelbildnis (Eyck) • Arnolfini-Hochzeit • Bildende Kunst • Biografien: Kunst und Unterhaltung • einzelne Künstler, Künstlermonografien • Essay • Eyck, Jan van • Hernoul-le-Fin • Jan van Eyck • Johannes de Eyck fuit hie • Kunst • Kunst; Essays • Kunstgeschichte • Literarische Essays • Malerei • Oktaven • Porträts in der Kunst • Religiöse Motive in der Kunst |
| ISBN-10 | 3-7725-3003-6 / 3772530036 |
| ISBN-13 | 978-3-7725-3003-6 / 9783772530036 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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