Gottlieb Feurer (1875–1912)
Die Präzision lässt beinahe vergessen, dass Gottlieb Feurer durch und durch Autodidakt war, der seine Bilder meistens in den ruhigeren Wintermonaten malte. Wer war dieser Bauer, der Haus und Hof nie verlassen und mit grosser Akribie sein Können verfeinert hat? Erstmals wurde nun das Leben des Toggenburger Malers erforscht und sein Gesamtwerk in den Kontext der Ostschweizer Bauern malerei gesetzt. Die Autorin zeigt auf, wie sich Feurer sein Handwerk anhand der Werke seines Vorbildes Babeli Giezendanner selber beibrachte und schliesslich einen eigenen Stil entwickelte.
Gottlieb Feurers uvre umfasst Tafelbilder, Eimerbödeli und Sennen streifen. Seine Werke befinden sich hauptsächlich in Privatbesitz, werden aber auch in verschiedenen Museen gezeigt. Seine Motive gewähren Einblick in das Sennenleben - in seine Lebenswelt. Die rund achtzig Bilder werden hier erstmals präsentiert und in den kunsthistorischen Kontext der Ostschweizer Bauernmalerei gestellt.
1Einführung
2Die Entwicklung der Ostschweizer Bauernmalerei
2.1Zwischen Hügeln und Bergen
2.2Farbiges Toggenburg
2.2.1Malerei auf Strickwänden
2.2.2Toggenburger Scheiben
2.2.3Möbelmalerei
Technik
Motive
Maler
Wiederentdeckt
2.2.4Anfänge der Bauernmalerei
3Die klassische Bauernmalerei
3.1Die Erforschung
3.2Kunst – Kunsthandwerk
3.3Tafelbilder, Eimerbödeli und Sennenstreifen
3.3.1Täfeli
3.3.2Bödeli
3.3.3Sennte
4Der Bauernmaler Gottlieb Feurer
4.1Aus gutem Haus
4.2Zwischen Nesselhalde und Sellamatt
4.3Die schönsten Kühe
4.4Skizziert, gezeichnet und gemalt
4.5Zeitgenossen und Vorbilder
4.6Gibt es Nachahmer?
4.7Werkphasen
5Ausgesuchte Bildbeispiele
5.1Alpfahrt auf die Sellamatt
5.2Alpstubete
5.3Toggenburgerhaus
5.4Berner Chalet
5.5Bödeli für Georg Eggenberger, 1900
5.6Streifen von 1912
5.7Foto-Collage
6Verbreitung der Werke und Rezeption
6.1Privatsammlungen
6.2Museen
6.3Ausstellungen
7Gottlieb Feurer – ein naiver Künstler?
8Idylle: Der Versuch einer Deutung
9Fazit und Ausblick
10Bildteil
11Bibliografie
12Abbildungsverzeichnis
| Erscheinungsdatum | 20.04.2016 |
|---|---|
| Reihe/Serie | St. Galler Kultur und Geschichte ; 40 |
| Verlagsort | Zürich |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 165 x 245 mm |
| Gewicht | 700 g |
| Einbandart | Halbleinen |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Kunstgeschichte / Kunststile |
| Schlagworte | Bauernmalerei • einzelne Künstler, Künstlermonografien • Feurer, Gottlieb • Kleinformat, weltliche und häusliche Motive • Malerei • Naive Malerei • Volkskunst |
| ISBN-10 | 3-0340-1325-6 / 3034013256 |
| ISBN-13 | 978-3-0340-1325-3 / 9783034013253 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
aus dem Bereich