Live in Prague
2004
|
2. Aufl.
SCM Hänssler (Verlag)
401-027601204-7 (EAN)
SCM Hänssler (Verlag)
401-027601204-7 (EAN)
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Ivan Moravec, der schon lange als einer der großen Pianisten des Jahrhunderts anerkannt ist, wird
von Kritikern auf der Suche nach Parallelen sowohl für seine Vorträge als auch
Tonträgereinspielungen immer wieder im gleichen Atemzug mit Namen wie Gieseking und Richter genannt.
Während sein musikalisches Können den Vergleich mit diesen Meistern herausfordert, fesselt sein
Stil jedoch durch außergewöhnliche Individualität.
Ivan Moravec wurde 1930 in Prag geboren. Bis zum Alter von 15 Jahren galt sein musikalisches
Hauptinteresse der Oper. Später studierte er Klavier am Prager Konservatorium und der Prager
Akademie und trat während seiner Studienjahre in Polen und Ungarn auf. 1957 hörte der Pianist Arturo
Benedetti Michelangeli ihn in Prag spielen und lud ihn zu weiterführenden Studien nach Italien ein,
wo Moravec 1957 und 1958 an Michelangelis Meisterklassen teilnahm.
Im Januar 1964 debütierte Ivan Moravec in Amerika mit dem Cleveland Orchestra und George Szell in
der Severance Hall; im folgenden Monat trat er im Rahmen der alljährlichen einwöchigen
Konzertauftritte des Cleveland Orchestra in der Carnegie Hall zum ersten Mal in New York auf.
Seitdem hat er mit dem New York Philharmonic Orchestra, dem Chicago Symphony und dem Boston Symphony
Orchestra sowie mit dem Philadelphia, dem Cleveland und dem Minnesota Orchestra gespielt und trat
mit dem National Symphony Orchestra und den Sinfonieorchestern von Detroit, Pittsburgh, St. Louis,
Atlanta, Dallas, Seattle, Cincinnati und Baltimore auf. Weitere Konzerte gab er mit dem Saint Paul,
dem Los Angeles und dem Orpheus Kammerorchester und den Orchestern von Toronto und Calgary. Als
einer der meistgefeierten Konzertsolisten der Welt hat Ivan Moravec Solovorträge in der Carnegie
Hall und im Kennedy Center sowie bei den bedeutenden Solokonzertreihen in Boston, Chicago, San
Francisco, Cleveland und Philadelphia gegeben. Zu seinen jüngsten Auftritten bei Festspielen in den
Vereinigten Staaten gehören Tanglewood, Blossom, Ravinia, Hoolywood Bowl, das New Yorker Mostly
Mozart sowie Caramoor.
Erst kürzlich zurückliegende sowie demnächst anstehende Engagements von Ivan Moravec umfassen
Auftritte mit dem Chicago Symphony Orchestra, dem Los Angeles Chamber Orchestra und den Orchestern
von Baltimore, Dallas, Saint Louis, Seattle, Colorado, Columbus und Toledo sowie eine Rückkehr auf
die Bühne des Mostly Mozart Festivals im August 2000. Seine Soloauftritte führten ihn nach Chicago,
Toronto, Kansas City und Princeton sowie nach London, wo er vor kurzem ein hochgelobtes Solokonzert
bei der Internationalen Klavierkonzertreihe in der Queen Elizabeth Hall gab. Im November 2001 wird
er in der Carnegie Hall solistisch auftreten.
In Europa war Moravec mit Solovorträgen und als Konzertsolist in den bedeutenden Musikmetropolen zu
hören, darunter in London, Wien, Amsterdam, Paris, Berlin, Leipzig, München, Oslo, Rom und Mailand.
Vor kurzem schloß er seine dritte Tournee durch Australien ab, und er reist regelmäßig nach Japan,
wo er mit dem NHK Sinfonieorchester auftritt und an den wichtigsten Tokioter Konzertbühnen
Solokonzerte gibt. Zu seinen internationalen Festspielauftritten zählen die Festspiele in Salzburg,
Edinburgh, Aldeburgh, Schleswig-Holstein und das Musikfestival „Prager Frühling“.
Am 28. Oktober 2000 verlieh Vaclav Havel, der Präsident der Tschechischen Republik, Ivan Moravec den
Verdienstorden für Hervorragende Künstlerische Leistungen. Im selben Monat wurde Moravec mit der
Zuerkennung des Preises Karls des Vierten geehrt, der renommiertesten Auszeichnung, die die
Tschechische Republik in Anerkennung hervorragender Leistungen im Dienste der Menschlichkeit zu
vergeben hat.
Ivan Moravec hat Einspielungen bei den Musiklabels Nonesuch, Supraphon, Connoisseur Society, Dorian,
Pro Arte, Quintessence, Vox und Moss Music gemacht, und einige seiner vielen Aufnahmen waren unter
den „Platten des Jahres“ in den Zeitschriften High Fidelity, Stereo Review, der New York Times, im
Time Magazine und Newsweek vertreten. Im November 2000 wurde Moravec von Supraphon mit der
Platinplatte geehrt, nachdem mehr als 250.000 Aufnahmen Moravecs unter diesem Label verkauft worden
waren. Seine legendären Einspielungen von Werken von Chopin, Ravel, Debussy, Beethoven, Brahms und
Mozart bei Connoisseur Society wurden bei VAI Audio veröffentlicht, und er ist einer der Pianisten,
die in die monumentale historische Reihe „Große Pianisten des 20. Jahrhunderts“ bei Philips
aufgenommen wurden. Die neuesten Aufnahmen von Ivan Moravec sind Mozarts Konzerte K. 491, K. 466, K.
488 und K. 503 mit Sir Neville Marriner und der Academy of St. Martin in the Fields bei Hänssler.
Seine Einspielungen der Konzerte K. 466 und K. 488 erhielten den 1999 Cannes Classical Award in der
Kategorie „Solo mit Orchester 18. Jahrhundert“.
von Kritikern auf der Suche nach Parallelen sowohl für seine Vorträge als auch
Tonträgereinspielungen immer wieder im gleichen Atemzug mit Namen wie Gieseking und Richter genannt.
Während sein musikalisches Können den Vergleich mit diesen Meistern herausfordert, fesselt sein
Stil jedoch durch außergewöhnliche Individualität.
Ivan Moravec wurde 1930 in Prag geboren. Bis zum Alter von 15 Jahren galt sein musikalisches
Hauptinteresse der Oper. Später studierte er Klavier am Prager Konservatorium und der Prager
Akademie und trat während seiner Studienjahre in Polen und Ungarn auf. 1957 hörte der Pianist Arturo
Benedetti Michelangeli ihn in Prag spielen und lud ihn zu weiterführenden Studien nach Italien ein,
wo Moravec 1957 und 1958 an Michelangelis Meisterklassen teilnahm.
Im Januar 1964 debütierte Ivan Moravec in Amerika mit dem Cleveland Orchestra und George Szell in
der Severance Hall; im folgenden Monat trat er im Rahmen der alljährlichen einwöchigen
Konzertauftritte des Cleveland Orchestra in der Carnegie Hall zum ersten Mal in New York auf.
Seitdem hat er mit dem New York Philharmonic Orchestra, dem Chicago Symphony und dem Boston Symphony
Orchestra sowie mit dem Philadelphia, dem Cleveland und dem Minnesota Orchestra gespielt und trat
mit dem National Symphony Orchestra und den Sinfonieorchestern von Detroit, Pittsburgh, St. Louis,
Atlanta, Dallas, Seattle, Cincinnati und Baltimore auf. Weitere Konzerte gab er mit dem Saint Paul,
dem Los Angeles und dem Orpheus Kammerorchester und den Orchestern von Toronto und Calgary. Als
einer der meistgefeierten Konzertsolisten der Welt hat Ivan Moravec Solovorträge in der Carnegie
Hall und im Kennedy Center sowie bei den bedeutenden Solokonzertreihen in Boston, Chicago, San
Francisco, Cleveland und Philadelphia gegeben. Zu seinen jüngsten Auftritten bei Festspielen in den
Vereinigten Staaten gehören Tanglewood, Blossom, Ravinia, Hoolywood Bowl, das New Yorker Mostly
Mozart sowie Caramoor.
Erst kürzlich zurückliegende sowie demnächst anstehende Engagements von Ivan Moravec umfassen
Auftritte mit dem Chicago Symphony Orchestra, dem Los Angeles Chamber Orchestra und den Orchestern
von Baltimore, Dallas, Saint Louis, Seattle, Colorado, Columbus und Toledo sowie eine Rückkehr auf
die Bühne des Mostly Mozart Festivals im August 2000. Seine Soloauftritte führten ihn nach Chicago,
Toronto, Kansas City und Princeton sowie nach London, wo er vor kurzem ein hochgelobtes Solokonzert
bei der Internationalen Klavierkonzertreihe in der Queen Elizabeth Hall gab. Im November 2001 wird
er in der Carnegie Hall solistisch auftreten.
In Europa war Moravec mit Solovorträgen und als Konzertsolist in den bedeutenden Musikmetropolen zu
hören, darunter in London, Wien, Amsterdam, Paris, Berlin, Leipzig, München, Oslo, Rom und Mailand.
Vor kurzem schloß er seine dritte Tournee durch Australien ab, und er reist regelmäßig nach Japan,
wo er mit dem NHK Sinfonieorchester auftritt und an den wichtigsten Tokioter Konzertbühnen
Solokonzerte gibt. Zu seinen internationalen Festspielauftritten zählen die Festspiele in Salzburg,
Edinburgh, Aldeburgh, Schleswig-Holstein und das Musikfestival „Prager Frühling“.
Am 28. Oktober 2000 verlieh Vaclav Havel, der Präsident der Tschechischen Republik, Ivan Moravec den
Verdienstorden für Hervorragende Künstlerische Leistungen. Im selben Monat wurde Moravec mit der
Zuerkennung des Preises Karls des Vierten geehrt, der renommiertesten Auszeichnung, die die
Tschechische Republik in Anerkennung hervorragender Leistungen im Dienste der Menschlichkeit zu
vergeben hat.
Ivan Moravec hat Einspielungen bei den Musiklabels Nonesuch, Supraphon, Connoisseur Society, Dorian,
Pro Arte, Quintessence, Vox und Moss Music gemacht, und einige seiner vielen Aufnahmen waren unter
den „Platten des Jahres“ in den Zeitschriften High Fidelity, Stereo Review, der New York Times, im
Time Magazine und Newsweek vertreten. Im November 2000 wurde Moravec von Supraphon mit der
Platinplatte geehrt, nachdem mehr als 250.000 Aufnahmen Moravecs unter diesem Label verkauft worden
waren. Seine legendären Einspielungen von Werken von Chopin, Ravel, Debussy, Beethoven, Brahms und
Mozart bei Connoisseur Society wurden bei VAI Audio veröffentlicht, und er ist einer der Pianisten,
die in die monumentale historische Reihe „Große Pianisten des 20. Jahrhunderts“ bei Philips
aufgenommen wurden. Die neuesten Aufnahmen von Ivan Moravec sind Mozarts Konzerte K. 491, K. 466, K.
488 und K. 503 mit Sir Neville Marriner und der Academy of St. Martin in the Fields bei Hänssler.
Seine Einspielungen der Konzerte K. 466 und K. 488 erhielten den 1999 Cannes Classical Award in der
Kategorie „Solo mit Orchester 18. Jahrhundert“.
| Mitarbeit |
Solist (Gesang): Ivan Moravec |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 142 x 125 mm |
| Gewicht | 120 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Musik ► Klassik / Oper / Musical |
| Schlagworte | Piano |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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