Missa Solemnis & Perfice gressus meos
2002
|
1. Aufl.
SCM Hänssler (Verlag)
401-027601347-1 (EAN)
SCM Hänssler (Verlag)
401-027601347-1 (EAN)
- Titel wird leider nicht erscheinen
- Artikel merken
Eine neue Messe von „Haiden“
Haydns Haus ist abgebrannt und nicht zuletzt deswegen werden viele seiner Messen bis heute vermisst.
Aber dass sich Haydn mit „ai“ schreibt, ist eher ungewöhnlich. „Joseph Haydns Urgrossvater Caspar
Haiden“, sagt Mario Schwarz, „stammte aus dem Dorfe Datten auf der Haiden; es ist also durchaus
möglich, dass Haydn auch manchmal „Haiden“ schrieb.“
Zusammen mit dem Chordirigenten Friedrich Hägele hat Mario Schwarz bereits mehrere Musikprojekte
realisiert. Hägele stieß in der Bibliothek des Klosters Ottobeuren auf Noten, die von Joseph Haydn
stammen könnten. Hägele stellte die nur in zehn Einzelstimmen vorhandene Missa Solemnis in D-Dur zu
einer Partitur zusammen und gab sie an Schwarz weiter. Wer aber ist Jos. Haiden, der auf dem
Deckblatt der Noten seinen Namen hinterlassen hat?
(aus: St. Gallener Tagblatt)
Letzte Unsicherheiten bleiben; einige sprechen die Messe Vaclav Pichl oder gar Wolfgang Amadeus
Mozart zu. Sicher ist, daß die Komposition in die Zeit der Wiener Klassik fällt.
Letzte Recherchen deuten in Richtung Haydn:
Das Quoniam aus der „Missa Solemnis“ ist identisch mit dem Quoniam ais der „Cäcilienmesse“.
Es wird vermutet, daß Haydn bei der Komposition der Cäcilienmesse einfach das Quoniam seiner
früheren Messe – die vielleicht verbrannt ist – übernommen hat. Ein Verfahren, das Haydn wohl
häufiger anwendete.
Haydns Haus ist abgebrannt und nicht zuletzt deswegen werden viele seiner Messen bis heute vermisst.
Aber dass sich Haydn mit „ai“ schreibt, ist eher ungewöhnlich. „Joseph Haydns Urgrossvater Caspar
Haiden“, sagt Mario Schwarz, „stammte aus dem Dorfe Datten auf der Haiden; es ist also durchaus
möglich, dass Haydn auch manchmal „Haiden“ schrieb.“
Zusammen mit dem Chordirigenten Friedrich Hägele hat Mario Schwarz bereits mehrere Musikprojekte
realisiert. Hägele stieß in der Bibliothek des Klosters Ottobeuren auf Noten, die von Joseph Haydn
stammen könnten. Hägele stellte die nur in zehn Einzelstimmen vorhandene Missa Solemnis in D-Dur zu
einer Partitur zusammen und gab sie an Schwarz weiter. Wer aber ist Jos. Haiden, der auf dem
Deckblatt der Noten seinen Namen hinterlassen hat?
(aus: St. Gallener Tagblatt)
Letzte Unsicherheiten bleiben; einige sprechen die Messe Vaclav Pichl oder gar Wolfgang Amadeus
Mozart zu. Sicher ist, daß die Komposition in die Zeit der Wiener Klassik fällt.
Letzte Recherchen deuten in Richtung Haydn:
Das Quoniam aus der „Missa Solemnis“ ist identisch mit dem Quoniam ais der „Cäcilienmesse“.
Es wird vermutet, daß Haydn bei der Komposition der Cäcilienmesse einfach das Quoniam seiner
früheren Messe – die vielleicht verbrannt ist – übernommen hat. Ein Verfahren, das Haydn wohl
häufiger anwendete.
| Mitarbeit |
Dirigent: Mario Schwarz Aufgeführt von: Collegium Cantorum St. Gallen, Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz Solist (Gesang): Judith Graf, Ingrid Alexandre, Lukas Albrecht, Michael Haag |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 142 x 125 mm |
| Gewicht | 107 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Musik ► Klassik / Oper / Musical |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich