Gerhard Oppitz - Japanese Piano Works
Seiten
2011
|
1. Aufl.
SCM Hänssler (Verlag)
401-027602450-7 (EAN)
SCM Hänssler (Verlag)
401-027602450-7 (EAN)
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Die vorgestellten Stücke umfassen einen Zeitraum von 70 Jahren. Saburo Morois 2. Klaviersonate von
1940 steht dabei am Anfang. Der auch in Berlin ausgebildete Moroi (1903-1977) war Japans erster
großer Sinfoniker, seine musikalische Sprache orientiert sich an Hindemith, entwickelt aber einen
individuellen Stil. Er kommt in dieser Sonate auf's Schönste zum Ausdruck, deren Vorbild neben
Hindemith auch Liszts h-Moll-Sonate war.
Toru Takemitsu (1930-1996) ist im Westen berühmt geworden durch den Einsatz des Dirigenten Seiji
Ozawa. Takemitsu war ein erstklassiger Komponist, dessen Schaffen von experimentellen Stücken bis zu
Filmmusik und sogar jazzigen Songs reicht. Neben diesen beiden älteren Komponisten sind jüngere
Generationen präsent mit zwei bekannten Komponisten: Shinichiro Ikebe durch seine Filmmusiken, unter
anderem für den Regisseur Akira Kurosawa oder die populären Miyazaki anime-Filme. Keiko Fujiie ist
die jüngste Komponistin, die hier präsentiert wird, und dürfte den meisten Gitarristen bekannt sein:
Sie hat viele wunderbare, beliebte Stücke geschaffen für ihren Gatten, den phänomenalen
Gitarrenvirtuosen Kazuhito Yamashita.
Alles in allem: Ein außergewöhnliches Recital, wunderbar aussagestark gespielt von Gerhard Oppitz,
und zugleich eine unschätzbar wertvolle Dokumentation vom kompositorischen Schaffen eines Landes,
das wie kein anderes asiatisches schon immer eine besondere Beziehung zur westlichen klassischen
Musik hatte.
1940 steht dabei am Anfang. Der auch in Berlin ausgebildete Moroi (1903-1977) war Japans erster
großer Sinfoniker, seine musikalische Sprache orientiert sich an Hindemith, entwickelt aber einen
individuellen Stil. Er kommt in dieser Sonate auf's Schönste zum Ausdruck, deren Vorbild neben
Hindemith auch Liszts h-Moll-Sonate war.
Toru Takemitsu (1930-1996) ist im Westen berühmt geworden durch den Einsatz des Dirigenten Seiji
Ozawa. Takemitsu war ein erstklassiger Komponist, dessen Schaffen von experimentellen Stücken bis zu
Filmmusik und sogar jazzigen Songs reicht. Neben diesen beiden älteren Komponisten sind jüngere
Generationen präsent mit zwei bekannten Komponisten: Shinichiro Ikebe durch seine Filmmusiken, unter
anderem für den Regisseur Akira Kurosawa oder die populären Miyazaki anime-Filme. Keiko Fujiie ist
die jüngste Komponistin, die hier präsentiert wird, und dürfte den meisten Gitarristen bekannt sein:
Sie hat viele wunderbare, beliebte Stücke geschaffen für ihren Gatten, den phänomenalen
Gitarrenvirtuosen Kazuhito Yamashita.
Alles in allem: Ein außergewöhnliches Recital, wunderbar aussagestark gespielt von Gerhard Oppitz,
und zugleich eine unschätzbar wertvolle Dokumentation vom kompositorischen Schaffen eines Landes,
das wie kein anderes asiatisches schon immer eine besondere Beziehung zur westlichen klassischen
Musik hatte.
| Mitarbeit |
Solist (Instrument): Gerhard Oppitz |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 142 x 125 mm |
| Gewicht | 105 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Musik ► Klassik / Oper / Musical |
| Schlagworte | Klassik |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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