Works for Cello & Piano
2006
|
2. Aufl.
SCM Hänssler (Verlag)
401-027601440-9 (EAN)
SCM Hänssler (Verlag)
401-027601440-9 (EAN)
- Titel wird leider nicht erscheinen
- Artikel merken
Nur Bearbeitungen?
„Wie ich glaube, überleben gute Werke in den verschiedensten Bearbeitungen. Bei Johann Sebastian
Bachs Musik wird das besonders deutlich, seine Musik übersteht selbst die abnormsten
Instrumentierungen und selbstverständlich auch eine Begleitung von Robert Schumann. Die alte Praxis
der Transkription wurde ja auch besonders von Bach selbst geliebt. Aus diesem Grund gibt es bei mir
keinerlei Skrupel, diese Bearbeitungen zu spielen, zumal sie in Schumanns Fall autorisiert sind. Im
Gegenteil, manchmal können andere Instrumente die Aussage eines Werkes besser veranschaulichen als
ursprünglich vorgesehen. Dabei denke ich auch an Schuberts Arpeggione-Sonate.
Als Instrument hat die Arpeggione bis auf wenige Exemplare nicht überlebt und es gibt auch kein
weiteres bekanntes Werk dafür. Die Gründe für die Erfolglosigkeit liegen auf der Hand: Sehr süß und
schön, aber auch klein und wenig wandlungsfähig im Ton, mit einer der Gambe entstammenden Stimmung
der Saiten, die kaum noch beherrscht bzw. gelehrt wurde, mit Bünden, die schwierige Passagen zwar
erleichtern, aber eine persönliche Intonation kaum erlauben, konnte sich die Arpeggione gegenüber
der potenteren Violinfamilie nicht behaupten.
Inzwischen gibt es Bearbeitungen der Arpeggione-Sonate für fast alle Instrumente. Diejenige für
Violoncello scheint mir die plausibelste, zumindest was den Tonumfang angeht.“ (Peter Bruns)
„Wie ich glaube, überleben gute Werke in den verschiedensten Bearbeitungen. Bei Johann Sebastian
Bachs Musik wird das besonders deutlich, seine Musik übersteht selbst die abnormsten
Instrumentierungen und selbstverständlich auch eine Begleitung von Robert Schumann. Die alte Praxis
der Transkription wurde ja auch besonders von Bach selbst geliebt. Aus diesem Grund gibt es bei mir
keinerlei Skrupel, diese Bearbeitungen zu spielen, zumal sie in Schumanns Fall autorisiert sind. Im
Gegenteil, manchmal können andere Instrumente die Aussage eines Werkes besser veranschaulichen als
ursprünglich vorgesehen. Dabei denke ich auch an Schuberts Arpeggione-Sonate.
Als Instrument hat die Arpeggione bis auf wenige Exemplare nicht überlebt und es gibt auch kein
weiteres bekanntes Werk dafür. Die Gründe für die Erfolglosigkeit liegen auf der Hand: Sehr süß und
schön, aber auch klein und wenig wandlungsfähig im Ton, mit einer der Gambe entstammenden Stimmung
der Saiten, die kaum noch beherrscht bzw. gelehrt wurde, mit Bünden, die schwierige Passagen zwar
erleichtern, aber eine persönliche Intonation kaum erlauben, konnte sich die Arpeggione gegenüber
der potenteren Violinfamilie nicht behaupten.
Inzwischen gibt es Bearbeitungen der Arpeggione-Sonate für fast alle Instrumente. Diejenige für
Violoncello scheint mir die plausibelste, zumindest was den Tonumfang angeht.“ (Peter Bruns)
| Sprache | deutsch |
|---|---|
| Maße | 142 x 125 mm |
| Gewicht | 108 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Musik ► Klassik / Oper / Musical |
| Schlagworte | Cello • Piano |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich