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Die Morphologie des Bildes (eBook)

Eine kunsthistorische Methode zur Kunstkommunikation

(Autor)

eBook Download: PDF
2012
388 Seiten
VDG Weimar (Verlag)
978-3-95899-412-6 (ISBN)

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Die Morphologie des Bildes - Holger Simon
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Man kann über visuelle Phänomene sprechen, möglicherweise das 'Was' sie darstellen benennen und das 'Wie' beschreiben, ein wichtiges Element aber, die visuelle Wahrnehmung selbst, bleibt der Sprache fremd. Spätestens seit Bellori bestimmt diese Erkenntnis das Schreiben über Kunst und verweist auf den Hiatus zwischen Ikonographie und Formanalyse. Die Studie nähert sich Kunst, in dem sie die visuelle Wahrnehmung in den Fokus ihrer Betrachtung stellt und die zentrale Frage zu beantworten versucht, wie Kommunikation durch Kunst, also durch Wahrnehmung möglich ist. Am Beispiel der sakralen Innenräumen der Neuzeit wird das Verhältnis von Betrachter und Bild problematisiert, um basierend auf einem differenztheoretischen Kunstbegriff (Luhmann, Spencer-Brown) die Eckpfeiler einer kunsthistorischen Methode herauszuschälen, mit der die auf Wahrnehmung basierende Bildrezeption untersucht und im Hinblick auf Kunstkommunikation interpretiert werden kann. Eine solche Methode wird Morphologie des Bildes genannt. Die Morphologie bietet den begrifflichen Rahmen und das Verfahren, die ikonischen Strukturen als Grundlage einer Bildrhetorik zu analysieren und ihren Wandel als eine Evolution der Formen zu beschreiben, die alternativ zur herkömmlichen Stilkritik vorgestellt wird. Die Morphologie des Bildes wird am Beispiel der Innenraumgestaltung Klosterkirche Fürstenfeldbruck ausführlich durchgeführt. Sie liefert neue Erkenntnisse in Bezug auf die ikonischen Strukturen der vorgestellten Innenräume und bieten so einen grundlegenden Beitrag zur ikonographischen Forschung im Kommunikationssystem Kunst.

Cover 1
Titel 4
Impressum 5
Inhaltsverzeichnis 6
I Problemstellung 8
1 Einleitung und Forschungsfragen 8
2 Phänomen am Objekt – Zisterzienserklosterkirche Fürstenfeld 20
2.1 Historischer Kontext 22
2.2 Ikonographie der Ausstattung 24
2.3 Forschungsfragen und Aufgabenstellung 27
II Theorie und Methode 36
1 Kritischer Blick auf die kunsthistorische 
36 
2 Die Systemtheorie im Diskurs der 
49 
3 Perspektivenwechsel – ein antiontologischer Ansatz 61
4 Ein differenztheoretischer Kunstbegriff 80
5 Morphologie des Bildes 94
III Exemplifikation 106
1 Zugang zum Kloster Fürstenfeld – Konzept der 
107 
2 Das Kunstwerk als strukturelle Kopplung 116
3 Differenzierung sozialer Räume 121
4 Morphologische Analyse der Deckenfresken der 
130 
4.1 Formanalyse der Deckenfresken 130
4.2 Semantik der Formen im Langhaus 136
4.3 Semantik der Formen im Chor 153
4.4 Zusammenfassung 159
5 Umwelt des Kunstsystems – Austausch mit 
162 
6 Formen und Medien aus differenztheoretischer Sicht 184
7 Bauen mit ikonischen Mitteln – Die Jesuitenkirche 
191 
7.1 Formanalyse der Innenraumgestaltung 193
7.2 Semantik der Formen 197
7.3 Zusammenfassung 205
8 Evolution 208
9 Selbstbeschreibung und Programmierung 217
10 Evolution der Formen – Perspektive und Rahmung 220
10.1 Perspektive und Rahmung in Selbstbeschreibung und Programmierung 221
10.2 Perspektive und Rahmung als Formen im Medium 
237 
10.3 Perspektive und Rahmung als Formen im Medium Raum 249
IV Ausblick 262
V Anhang 270
Literaturverzeichnis 270
VI Abbildungen 286

Erscheint lt. Verlag 1.8.2012
Sprache deutsch
Themenwelt Kunst / Musik / Theater Kunstgeschichte / Kunststile
Geisteswissenschaften Geschichte
Schlagworte Architekturgeschichte • Barock • Bildwissenschaft • Klosterkirche Fürstenfeldbruck • Methodologie • Stilkritik • Systemtheorie
ISBN-10 3-95899-412-1 / 3958994121
ISBN-13 978-3-95899-412-6 / 9783958994126
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