Trio Recital 1966, 1 Audio-CD
Seiten
2015
|
1. Aufl.
SCM Hänssler (Verlag)
401-027602777-5 (EAN)
SCM Hänssler (Verlag)
401-027602777-5 (EAN)
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Berühmte Streichquartette hat es immer und nicht wenige gegeben, das Streichtrio hingegen kann kaum auf illustre Formationen zurückblicken. Auch von der Seite des Repertoires her haben Komponisten Quartette mit erheblich mehr Werken bedacht als Streichtrios. So ist von einem Glücksfall zu sprechen, wenn sich drei Musikerpersönlichkeiten wie Arthur Grumiaux, Georges Janzer und Eva Czako zusammenfinden. So geschehen am 8. Juni 1966 im Schwetzinger Schloss. Das Ergebnis: ein denkwürdiges Konzert mit dem belgisch-ungarischen Grumiaux-Trio. Gewählt hatten der belgische Geiger Arthur Grumiaux und seine zwei kammermusikalischen Partner eines der Beethovenschen Streichtrios op. 9 und das umfangreiche Es-Dur-Divertimento von Wolfgang Amadeus Mozart. Anstelle jedoch eines dritten Stückes in Triobesetzung vor der Konzertpause wurde ein Duo für Violine und Viola von Mozart platziert. Der aus dem belgischen Villers-Perwin gebürtige Arthur Grumiaux (1921-1986) war die maßgebende Persönlichkeit dieses Trios. Als einer der führenden (und letzten) Vertreter der französisch-belgischen Violinschule (Eugène Ysaye, Henri Vieuxtemps) erlangte Grumiaux als Solist und auch als Kammermusiker höchstes Ansehen. Mit dem Bratscher George Janzer - von Haus aus Mitglied des berühmten ungarischen Végh-Quartetts - und mit dessen Frau, der ungarischen Cellistin Eva Czako, verkörpert Arthur Grumiaux eine ebenso flexible wie unerschütterliche kammermusikalische Dreifaltigkeit. In diesem Konzert sind die thematischen und motivischen Charakteristika und alle stimmlichen Linienführungen plastisch gegenwärtig; die munteren, melodisch blumigen, gelegentlich auch elegischen Verlaufskurven des G-Dur-Trios von Beethoven ergeben in ihren Verästelungen und Überkreuzungen ein Geflecht von Adern, in denen die Musik pulsiert, fließt und zum Träumen verweilt. Mozarts Streichtrio KV 563 gewinnt unter solchen Bedingungen an Licht und an Durchsichtigkeit in den tänzerischen und gesanglichen Figuren. Mit einem Wort: ein denkwürdiges und zum Immer-Wieder-Hören einladendes Konzert.
Wolfgang Amadeus Mozart wurde als Sohn von Leopold Mozart in Salzburg geboren. Er unternahm bereits in jungen Jahren mit seinem Vater und seiner Schwester Konzertreisen durch ganz Europa und wurde dadurch als Wunderkind berühmt. 1769 trat er in den Dienst des Erzbischofs in Salzburg ein. Ab 1781 lebte Mozart in Wien, wo er seine größten Erfolge als Opernkomponist feiern konnte.
Ludwig van Beethoven verbrachte seine Jugend in Bonn und war dort Schüler von Chr.G. Neefe. 1792 siedelte er nach Wien über und war dort kurze Zeit Schüler von Haydn, später von Salieri. Ab 1800 begann Beethovens Gehörleiden, das schließlich zur völligen Taubheit führte. Er komponierte 9 Sinfonien, 5 Klavierkonzerte, 32 Klaviersonaten, Kammermusik u.a.
| Erscheint lt. Verlag | 18.5.2015 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Edition Schwetzinger SWR-Festspiele |
| Hänssler classic SCM | SWR music |
| Mitarbeit |
Solist (Instrument): Arthur Grumiaux, Georges Janzer, Eva Czako |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 125 x 142 mm |
| Gewicht | 98 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Musik ► Klassik / Oper / Musical |
| Schlagworte | Klassik-CDs Kammermusik |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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