Das Lindenau-Museum Altenburg
Sammlungen, Studio Bildende Kunst, Kunstpreise, Geschichte
Seiten
2015
Lindenau-Museum (Verlag)
978-3-86104-103-0 (ISBN)
Lindenau-Museum (Verlag)
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Das Lindenau-Museum in Altenburg, welches am östlichsten Rand Thüringens, jedoch nur 45 km südlich vom sächsischen Leipzig entfernt gelegen ist, kann als eines der schönsten und im besten Sinne einzigartigsten Museen Deutschlands gelten. Kaum jemand vermutet in der ehemaligen Residenzstadt eine solche Institution mit so reichhaltigen Sammlungen.
Im Kern gehen sie auf Bernhard August von Lindenau - Astronom, Staatsmann, Kunstsammler und -förderer des 19. Jahrhunderts - zurück. Neben frühitalienischen Tafelbildern etablierte er die Sammelschwerpunkte antike Keramik, Gipsabgüsse, Kunstbibliothek und Architekturmodelle. Nach seinem Tod stagnierte die Entwicklung und nahm ab der Mitte des 20. Jahrhunderts neuen Fahrtwind auf. Vor allem unter dem Museumsleiter Hanns-Conon von der Gabelentz sind die europäische Malerei des 16. bis 19. Jahrhunderts,die deutsche Malerei des 20. und 21. Jahrhundert, Plastik des 18. bis 20. Jahrhunderts sowie eine Grafische Sammlung als neue Sammlungsschwerpunkte etabliert und ausgebaut worden. Einen herausragenden Bestand verzeichnet das Museum von Conrad Felixmüller und dem lokalen DDr-Künstler Gerhard Altenbourg.
Neben der Sammeltätigkeit beherbergt das Museum eine Kunstschule, welche 1848 eröffnet, Anfang des 20. Jahrhunderts wegen finanziellem Engpass vorübergehend geschlossen und 1971 unter dem Namen "Studio Bildende Kunst" wiedereröffnet worden ist. Ursprünglich mit der Hoffnung bedacht, seine "Mitbürger durch das Beschauen von Kunstwerken und Unterricht in Kunstfertigkeit für classische Kunst empfänglich zu machen, um eine gelungene Bildung für angewandte Mathematik und höhere Technik zu ermöglichen und daurch die in unserem Land nur noch sparsam vorhandene atistisch-technische Befähigung zu befördern" (Bernhard August von Lindenau im Herzoglichen Sachsen-Altenburgischen Amts- und Nachrichtenblatt vom 16. November 1847), zielt das Studio des 20. Jahrhunderts darauf, jungen Menschen Kunstnahe zu bringen, ihre Sensibilität zu entwickeln, ihren Horizont zu erweitern, ihre Kreativität auszubilden und die Einsicht zu fördern, dass die Künste das Leben bereichern können.
Im Sinne der Förderung vergibt das Lindenau-Museum Altenburg im jährlichen Wechsel zwei Preise: seit 1998 den Gerhard-Altebourg-Preis sowie seit 2006 zum Anlass des 225. Geburtstag des Museumsgründerns das Bernhard-August-von-Lindenau-Stipendium.
Im Kern gehen sie auf Bernhard August von Lindenau - Astronom, Staatsmann, Kunstsammler und -förderer des 19. Jahrhunderts - zurück. Neben frühitalienischen Tafelbildern etablierte er die Sammelschwerpunkte antike Keramik, Gipsabgüsse, Kunstbibliothek und Architekturmodelle. Nach seinem Tod stagnierte die Entwicklung und nahm ab der Mitte des 20. Jahrhunderts neuen Fahrtwind auf. Vor allem unter dem Museumsleiter Hanns-Conon von der Gabelentz sind die europäische Malerei des 16. bis 19. Jahrhunderts,die deutsche Malerei des 20. und 21. Jahrhundert, Plastik des 18. bis 20. Jahrhunderts sowie eine Grafische Sammlung als neue Sammlungsschwerpunkte etabliert und ausgebaut worden. Einen herausragenden Bestand verzeichnet das Museum von Conrad Felixmüller und dem lokalen DDr-Künstler Gerhard Altenbourg.
Neben der Sammeltätigkeit beherbergt das Museum eine Kunstschule, welche 1848 eröffnet, Anfang des 20. Jahrhunderts wegen finanziellem Engpass vorübergehend geschlossen und 1971 unter dem Namen "Studio Bildende Kunst" wiedereröffnet worden ist. Ursprünglich mit der Hoffnung bedacht, seine "Mitbürger durch das Beschauen von Kunstwerken und Unterricht in Kunstfertigkeit für classische Kunst empfänglich zu machen, um eine gelungene Bildung für angewandte Mathematik und höhere Technik zu ermöglichen und daurch die in unserem Land nur noch sparsam vorhandene atistisch-technische Befähigung zu befördern" (Bernhard August von Lindenau im Herzoglichen Sachsen-Altenburgischen Amts- und Nachrichtenblatt vom 16. November 1847), zielt das Studio des 20. Jahrhunderts darauf, jungen Menschen Kunstnahe zu bringen, ihre Sensibilität zu entwickeln, ihren Horizont zu erweitern, ihre Kreativität auszubilden und die Einsicht zu fördern, dass die Künste das Leben bereichern können.
Im Sinne der Förderung vergibt das Lindenau-Museum Altenburg im jährlichen Wechsel zwei Preise: seit 1998 den Gerhard-Altebourg-Preis sowie seit 2006 zum Anlass des 225. Geburtstag des Museumsgründerns das Bernhard-August-von-Lindenau-Stipendium.
| Erscheint lt. Verlag | 1.11.2015 |
|---|---|
| Zusatzinfo | Ilustrationen |
| Verlagsort | Altenburg |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 215 x 220 mm |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Kunstgeschichte / Kunststile |
| Kunst / Musik / Theater ► Malerei / Plastik | |
| Schlagworte | Altenbourg • Geschichte 1848-2015 • Graphik • Griechische Vasen • Italienische Kunst • Lindenau • Lindenau-Museum Altenburg • Museumsführer • Renaissance |
| ISBN-10 | 3-86104-103-0 / 3861041030 |
| ISBN-13 | 978-3-86104-103-0 / 9783861041030 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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