Garantenstellung und Notwehrrecht
Zugleich ein Beitrag zum Entstehen und Erloeschen von Garantenstellungen
Seiten
2014
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-64844-5 (ISBN)
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-64844-5 (ISBN)
Die aus der Dogmatik der unechten Unterlassungsdelikte stammende Garantenstellung kann zur Begrenzung der Notwehr, wie zwischen Ehegatten, führen. Zur Ermittlung der Begrenzung wird die Garantenstellung inhaltlich nach Analyse bestehender Ansätze zur Haftung wegen unechten Unterlassens neu bestimmt.
Grundsätzlich ist die Proportionalität von beteiligten Interessen bei Verteidiger und Angreifer in einer Notwehrlage unbeachtlich. Aus diesem Grund erwägen Praxis und Wissenschaft unter anderem im Bereich besonderer Personenverhältnisse, wie beispielsweise bei Ehegatten, Notwehrrechtsbegrenzungen. Die Studie analysiert zunächst bestehende Lösungsansätze. Anschließend wird die hier für eine Beschränkung als dogmatischer Anknüpfungspunkt verfochtene Garantenstellung im Rahmen eines deduktiv-dualistischen Ansatzes neu bestimmt. Auf Basis dieses Ansatzes wird schließlich die Ausgangsfrage einer Lösung zugeführt: Welche Garantenstellungen können zu einer Notwehrrechtsbegrenzung führen, und wie wirkt sich die Notwehrlage auf das Bestehen von Garantenstellungen aus?
Grundsätzlich ist die Proportionalität von beteiligten Interessen bei Verteidiger und Angreifer in einer Notwehrlage unbeachtlich. Aus diesem Grund erwägen Praxis und Wissenschaft unter anderem im Bereich besonderer Personenverhältnisse, wie beispielsweise bei Ehegatten, Notwehrrechtsbegrenzungen. Die Studie analysiert zunächst bestehende Lösungsansätze. Anschließend wird die hier für eine Beschränkung als dogmatischer Anknüpfungspunkt verfochtene Garantenstellung im Rahmen eines deduktiv-dualistischen Ansatzes neu bestimmt. Auf Basis dieses Ansatzes wird schließlich die Ausgangsfrage einer Lösung zugeführt: Welche Garantenstellungen können zu einer Notwehrrechtsbegrenzung führen, und wie wirkt sich die Notwehrlage auf das Bestehen von Garantenstellungen aus?
Philipp Christoph Kleinherne, Studium der Rechtswissenschaften in Bayreuth und Göttingen. Promotion im materiellen Strafrecht in Göttingen. Derzeit tätig als Richter in Kassel.
Inhalt: Begrenzung des Notwehrrecht in besonderen Personenverhältnissen - Garantenstellung - Bestehen und Erlöschen von Garantenstellungen bei Notwehrlagen - Umfang der Notwehrrechtsbeschränkung bei Garantenstellung des Verteidigers gegenüber dem Angreifer.
| Erscheint lt. Verlag | 26.5.2014 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Schriften zum Strafrecht und Strafprozeßrecht ; 118 |
| Mitarbeit |
Herausgeber (Serie): Manfred Maiwald |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 860 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Theater / Ballett |
| Recht / Steuern ► Strafrecht | |
| Schlagworte | Beitrag • Beschränkung des Notwehrrechts • Christoph • Ehegattennotwehr • entstehen • Erlöschen • Garantenstellung • Garantenstellungen • Kleinherne • Maiwald • Manfred • Notwehrlagen • Notwehrrecht • Philipp • Unechte Unterlassungsdelikte • zugleich |
| ISBN-10 | 3-631-64844-8 / 3631648448 |
| ISBN-13 | 978-3-631-64844-5 / 9783631648445 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich
ein Handbuch für die Aus- und Weiterbildung
Buch | Softcover (2024)
Henschel Verlag in E. A. Seemann Henschel GmbH & Co. KG
CHF 38,90
Buch | Hardcover (2024)
Karl-May-Verlag
CHF 81,90
Perspektiven der Szenografie und performance design studies
Buch (2025)
Theater der Zeit (Verlag)
CHF 41,90