Zwischen Avantgarde und Auftrag
Bildende KuenstlerInnen und ihre Kompetenzen als gesellschaftliches Potenzial
Seiten
2012
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-63441-7 (ISBN)
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-63441-7 (ISBN)
Rollenerwartungen, Selbstbilder, ideeller/materieller Stellenwert von Künstlern in der Gesellschaft: sie liegen zwischen Avantgarde und Auftrag. Ob Künstler dem gerecht werden (wollen), beantwortet erstmalig diese qualitative Untersuchung mit biographischen Interviews, eingebettet in kunstwissenschaftliche, soziologische, kulturpolitische Überlegungen.
Welche Rolle, welchen ideellen und materiellen Stellenwert haben KünstlerInnen in der Gesellschaft? Es zeigt sich die zunehmende Relevanz und das wachsende Interesse an der Lebenswelt und den Kompetenzen der KünstlerInnen, ihrem Modellcharakter in einer Zeit der gesellschaftlichen, beruflichen und privaten Erosions-, aber auch Aufbauprozesse. In einer Gesellschaft, die gezwungen ist, im globalen Austausch ihre wirtschaftlichen Zielsetzungen und ihre politischen Wertvorstellungen zu hinterfragen, können KünstlerInnen neue Perspektiven eröffnen. Fraglich ist, ob die Gesellschaft es sich vor diesem Hintergrund leisten kann, den Berufsstand der KünstlerInnen zu merkantilisieren, gleichzeitig zu prekarisieren und dessen entscheidendes Reflexions- und Innovationspotenzial nicht annähernd auszuschöpfen. Zwischen Avantgarde und Auftrag liegen die Rollenerwartungen an die KünstlerInnen und auch ihre Selbstbilder. Ob sie diesen gerecht werden und werden wollen, beantwortet erstmalig die vorliegende Untersuchung mit qualitativen Forschungsmethoden anhand von biographischen Interviews, eingebettet in kunstwissenschaftliche, soziologische und kulturpolitische Verortungen.
Welche Rolle, welchen ideellen und materiellen Stellenwert haben KünstlerInnen in der Gesellschaft? Es zeigt sich die zunehmende Relevanz und das wachsende Interesse an der Lebenswelt und den Kompetenzen der KünstlerInnen, ihrem Modellcharakter in einer Zeit der gesellschaftlichen, beruflichen und privaten Erosions-, aber auch Aufbauprozesse. In einer Gesellschaft, die gezwungen ist, im globalen Austausch ihre wirtschaftlichen Zielsetzungen und ihre politischen Wertvorstellungen zu hinterfragen, können KünstlerInnen neue Perspektiven eröffnen. Fraglich ist, ob die Gesellschaft es sich vor diesem Hintergrund leisten kann, den Berufsstand der KünstlerInnen zu merkantilisieren, gleichzeitig zu prekarisieren und dessen entscheidendes Reflexions- und Innovationspotenzial nicht annähernd auszuschöpfen. Zwischen Avantgarde und Auftrag liegen die Rollenerwartungen an die KünstlerInnen und auch ihre Selbstbilder. Ob sie diesen gerecht werden und werden wollen, beantwortet erstmalig die vorliegende Untersuchung mit qualitativen Forschungsmethoden anhand von biographischen Interviews, eingebettet in kunstwissenschaftliche, soziologische und kulturpolitische Verortungen.
Usa Beer studierte Bildende Kunst und arbeitet seit 1987 als freischaffende Künstlerin und Kulturpädagogin. Sie war als Bühnenmalerin und Ausstatterin für Film und Fernsehen tätig. Darüber hinaus legte sie 2008 das Staatsexamen für Kunstpädagogik ab. Kulturpolitisch engagiert sie sich bundes- und europaweit für Kunst- und Kulturschaffende.
Inhalt: Die Lebenswelt von KünstlerInnen in Kunst-, Kulturwissenschaft und Soziologie - Das Kunstsystem zwischen Subvention und Investition - Die Rolle der KünstlerInnen in Geschichte und Gegenwart - Die Lebenswelt der KünstlerInnen - Die Rollenbilder der KünstlerInnen - Kulturpolitische Schlussfolgerungen zur Verbesserung der Lage der KünstlerInnen.
| Erscheint lt. Verlag | 5.11.2012 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Studien zur Kulturpolitik. Cultural Policy ; 14 |
| Mitarbeit |
Herausgeber (Serie): Wolfgang Schneider |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 540 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Allgemeines / Lexika |
| Schlagworte | Auftrag • Avantgarde • Beer • Bildende • Gesellschaftliches • ihre • Investition • Kompetenzen • Künstlerinnen • Lebenswelt • Potenzial • Rollenbilder der Künstlerinnen • Schneider • Subvention • Wolfgang • zwischen |
| ISBN-10 | 3-631-63441-2 / 3631634412 |
| ISBN-13 | 978-3-631-63441-7 / 9783631634417 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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