Des Kaisers Kulturhauptstadt
Linz um 1600
Seiten
2012
|
1. Aufl.
Bibliothek der Provinz (Verlag)
978-3-99028-109-3 (ISBN)
Bibliothek der Provinz (Verlag)
978-3-99028-109-3 (ISBN)
Kaiser Rudolf II., der wohl größte Mäzen seiner Zeit, wählte Linz als seine Residenz, er hatte große Pläne für die Stadt. Vieles davon wurde verwirklicht, und doch verhinderte unter anderem sein früher Tod die Realisierung des Gesamtkonzepts. Im heutigen Erscheinungsbild der Stadt eröffnen sich uns jedoch immer wieder Fenster in eine Zeit, in der Linz als Angelpunkt für den damals häufig umherziehenden kaiserlichen Hof diente und von einer bedeutenden Adelskultur geprägt war: Das Linzer Schloss, das von Rudolf II. als großer manieristischer Repräsentationsbau angelegt war, oder das Linzer Landhaus als Symbol für das Selbstbewusstsein der Stände sind diesbezüglich beeindruckende Zeitzeugen. Die zahlreichen Freihäuser, die vom Adel oder von geistlichen Institutionen errichtet wurden, erinnern uns daran, dass Linz ein wichtiger Handelsplatz war, an dem sich internationale Kontakte bildeten und vertieften. Auch die Anwesenheit von herausragenden Künstlern wie Lucas van Valckenborch oder Astronomen wie Johannes Kepler prägten die Stadt und ihre Bewohner auf eindrucksvolle Weise.
Die Zeit um 1600 ist auch die Blütezeit der manieristischen Kunst, die uns als Wegweiser in die Geisteswelt der Zeit dienen kann – eine Kunst, die sehr stark die Sinne anspricht, in gleicher Weise jedoch auch den Intellekt fordert.
Die Zeit um 1600 ist auch die Blütezeit der manieristischen Kunst, die uns als Wegweiser in die Geisteswelt der Zeit dienen kann – eine Kunst, die sehr stark die Sinne anspricht, in gleicher Weise jedoch auch den Intellekt fordert.
Peter Assmann: geboren 1963, Studium der Kunstgeschichte (Doktorat) sowie der Geschichte und Germanistik (Lehramt), arbeitet als Kunsthistoriker, Schriftsteller (Verlag Bibliothek der Provinz bzw. Arovell) und bildender Künstler, Direktor der Oberösterreichischen Landesmuseen, Präsident des Museumsbundes Österreich, Vorstandsmitglied von NEMO (Network of European Museum Organisation), umfangreiche wissenschaftliche Publikationstätigkeit zur italienischen Kunst des 16. Jahrhunderts und zur internationalen Kunst des 20. Jahrhunderts wie auch international tätiger Ausstellungskurator.
Christina Schmid: geboren 1980, Archäologin, Leiterin der Sammlung Landeskunde am Schlossmuseum Linz
| Erscheint lt. Verlag | 11.5.2012 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Kataloge der Oberösterreichischen Landesmuseen ; N. S. 130 |
| Mitarbeit |
Mitglied der Redaktion: Christina Schmid |
| Zusatzinfo | zahlr. Abb.: vierf., graph. Darst., Kt. |
| Verlagsort | Linz |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 245 x 300 mm |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Kunstgeschichte / Kunststile |
| Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Kulturgeschichte | |
| Schlagworte | Ausstellungskatalog, Schlossmuseum Linz, 16.05.2012–26.08.2012 • Geschichte 1550–1650 • Höfische Kunst • Kultur • Linz • Mäzenatentum • Rudolf, II., Heiliges Römisches Reich, Kaiser, 1552–1612 |
| ISBN-10 | 3-99028-109-7 / 3990281097 |
| ISBN-13 | 978-3-99028-109-3 / 9783990281093 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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