Hugo von Hofmannsthal
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Nach Hugo von Hofmannsthals Tod 1929 notierte Arthur Schnitzler: 'Der größte Dichter dieser Zeit ist mit ihm dahin.' Schon als Schüler war er der umschwärmte Mittel punkt im Kreis der Wiener Literaten im Café Griensteidl. Hofmannsthal, das 'Genie der Freundschaft', arbeitete mit bedeutenden Zeitgenossen wie Stefan George, Richard Strauss und Max Reinhardt. Er war als Schriftsteller profes sionell, erfolgreich und sogar geschäftstüchtig. Und doch hat er immer wieder unter Einsamkeit, Selbstzweifeln und Anflügen von Schwermut gelitten, in denen er sich nur mit Mühe 'vor dumpfem Verzagen' bewahren konnte.
Nach Hugo von Hofmannsthals Tod 1929 notierte Arthur Schnitzler: 'Der größte Dichter dieser Zeit ist mit ihm dahin.“ Schon als Schüler war er der umschwärmte Mittelpunkt im Kreis der Wiener Literaten, die sich im Café Griensteidl trafen. Hofmannsthal, das „Genie der Freundschaft', arbeitete mit bedeutenden Zeitgenossen wie Stefan George, Richard Strauss und Max Reinhardt und war als Schriftsteller professionell, erfolgreich und sogar geschäftstüchtig. Und doch hat er immer wieder unter Einsamkeit, Selbstzweifeln und Anflügen von Schwermut gelitten, in denen er sich nur mit Mühe 'vor dumpfem Verzagen' bewahren konnte. Umso mehr hat er die moderne Dichtung auf das Soziale verpflichtet, das er sich aber zuletzt nur als stets gefährdete Gemeinschaft von Einzelnen vorstellen konnte.
Nach Hugo von Hofmannsthals Tod 1929 notierte Arthur Schnitzler: 'Der größte Dichter dieser Zeit ist mit ihm dahin.“ Schon als Schüler war er der umschwärmte Mittelpunkt im Kreis der Wiener Literaten, die sich im Café Griensteidl trafen. Hofmannsthal, das „Genie der Freundschaft', arbeitete mit bedeutenden Zeitgenossen wie Stefan George, Richard Strauss und Max Reinhardt und war als Schriftsteller professionell, erfolgreich und sogar geschäftstüchtig. Und doch hat er immer wieder unter Einsamkeit, Selbstzweifeln und Anflügen von Schwermut gelitten, in denen er sich nur mit Mühe 'vor dumpfem Verzagen' bewahren konnte. Umso mehr hat er die moderne Dichtung auf das Soziale verpflichtet, das er sich aber zuletzt nur als stets gefährdete Gemeinschaft von Einzelnen vorstellen konnte.
Friedmar Apel ist Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld. Er hat zahlreiche Beiträge zur europäischen Literatur- und Kulturgeschichte vorgelegt und ist ständiger Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
| Erscheint lt. Verlag | 15.12.2012 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Leben in Bildern |
| Zusatzinfo | mit 39 Duplexabbildungen |
| Verlagsort | Berlin/München |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 210 x 280 mm |
| Gewicht | 630 g |
| Themenwelt | Literatur ► Biografien / Erfahrungsberichte |
| Literatur ► Essays / Feuilleton | |
| Kunst / Musik / Theater ► Fotokunst | |
| Technik ► Architektur | |
| Schlagworte | Bildband • Bildmonografie • Biografie • Der Tod des Tizian • Essay • Fin de siècle • Hofmannsthal • Hofmannsthal, Hugo von • Hofmannsthal, Hugo von; Biografien/Erinnerungen • Jedermann • Libretti • Stefan George • Wiener Moderne |
| ISBN-10 | 3-422-07070-2 / 3422070702 |
| ISBN-13 | 978-3-422-07070-7 / 9783422070707 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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