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Tage im Dämmer, Nächte im Rausch

Autobiographie
Buch | Hardcover
408 Seiten
2011 | 1. Auflage
Aufbau Verlag
978-3-351-02732-2 (ISBN)
CHF 32,10 inkl. MwSt
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"Sein Leben selbst war ein Kunstwerk." Isabelle Huppert

Werner Schroeter war weit mehr als einer der wichtigsten Regisseure Deutschlands. Als Enfant terrible und genialischem Autodidakt gelang ihm die Verschmelzung von Pathos und Punk - in seinem Werk ebenso wie in seinem Leben. Seine Autobiographie schildert Begegnungen mit Maria Callas, Rosa von Praunheim, Isabelle Huppert, Rainer Werner Fassbinder und vielen anderen.
Mit zahlreichen Fotos sowie erstmals einer Filmo- und Szenographie.

"Ein Gott langweilt sich nie, denn auch sein Nichtstun ist Arbeit. Diese Schöpferkraft spürt man bei Werner Schroeter sofort." Elfriede Jelinek

Werner Schroeter (1945—2010), war einer der ungewöhnlichsten und radikalsten deutschen Film-, Opern- und Theaterregisseure. Filme u. a.: „Der Tod der Maria Malibran“ (1971), „Palermo oder Wolfsburg“ (1980, Goldener Bär), „Malina“ (1990), „Diese Nacht – Nuit de chien“ (2008).

Geboren 1946 in Mürzzuschlag/Steiermark, studierte Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Musik in Wien. Schreibt Theaterstücke ("Wolken.Heim."), Romane ("Die Klavierspielerin, "Lust"), Drehbücher ("Malina"), Hörspiele ("Die Bienenkönige"), Gedichte und Essays. 2001 wurde "Die Klavierspielerin" von Michael Haneke erfolgreich verfilmt. | Für ihr umfangreiches Werk erhielt Elfriede Jelinek zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1998 den Georg-Büchner-Preis und 2004 den Literaturnobelpreis. Sie lebt und arbeitet als freie Schriftstellerin in Wien und München.

Claudia Lenssen, geboren in Neustadt/Schwarzwald; Studium der Theater- und Filmwissenschaft, Literatur und Publizistik in Köln und Berlin. Autorin, Kultur- und Filmjournalistin, Kuratorin; www.claudia-lenssen.de

" [...] Vierhundert Seiten, die einen keine Sekunde langweilen, [...]. " Richard Wolf Brückenschlag 20111101

» [...] Vierhundert Seiten, die einen keine Sekunde langweilen, [...]. «

» [...] Claudia Lenssen hat aus den Gesprächen mit ihm ein wunderbar authentisches und aufschlussreiches Zeugnis über diesen Grenzgänger [...] geschaffen. «

»Das Buch ist eine lohnende Ergänzung der damaligen Würdigungen mit dem eigenen Blick des Künstlers, ohne Larmoyanz und auch mit mancher gekränkter Erinnerung.«

»Mikeschs Filmporträt ist die postum erschienene Autobiografie ›Tage im Dämmer, Nächte im Rausch‹, dieSchroeter mit Unterstützung der Berliner Filmpublizistin Claudia Lenssen verfasst hat…Ein Schlüsselbegriff in der Autobiografie ist der des tragisches Weltempfindens. Früh, sagt Schroeter, trieben ihn eine eigentümliche Todessehnsucht und der Hang zum Pathos an. Doch daneben, daran lassen Buch und Film keinen Zweifel, behaupteten sich Heiterkeit, Gelassenheit und eine Menge Galgenhumor.«

»Gerade erschien Werner Schroeters Autobiografie ›Tage im Dämmer, Nächte im Rausch‹ als sehr persönliche, wunderbar durchgeknallte Erzählung eines Lebens.«

»So geht es auf fast vierhundert Seiten - eine extrem kurzweilige, immer geistreiche Lektüre, bei der einem immer wieder überraschende Einsichten und Beobachtungen begegnen. Denn Schroeter, der als Regisseur ein Meister darin war, Geschichten konsequent poetisch und jenseits üblicher Narration zu gestalten, ist ein sehr guter Erzähler, immer eitel genug, um den Helden des Buches ins Zentrum zu stellen, aber nie so eitel, um durch Nabelschau zu langweilen. Auch überirdische Momente finden sich in dieser wunderbaren Autobiographie, die auch eine Anleitung zum Exzentrischsein ist und sich liest, als ob man einen letzten langen Abend mit Werner Schroeter verbringen würde.«

»In seiner Autobiografie feiert er sich als Bohemien. Für Wim Wenders war er sowieso ›der letzte Dandy unserer Zeit‹.«

»Der schönste Effekt dieser Autobiografie? Man wäre gerne dabei gewesen!«

»Werner Schroeter schaffte den Spagat zwischen Subkultur und High Society wie kaum ein anderer. Der Regisseur, der 2010 mit 65 Jahren starb, hinterlässt preisgekrönte Filme wie ›Palermo oder Wolfsburg‹ (1980) und eine jetzt erschienene Autobiografie.«

»Es zeichnet das Leben eines Künstlers nach, der zwischen Arbeitswut und exzessivem Rauschmittelkonsum 30 Filme drehte und ebenso viele Opern inszenierte. In Deutschland, seiner Heimat, blieb er ein Paradiesvogel, in Frankreich wurde der ›größte Exzentriker unter uns‹ (Wim Wenders) regelrecht verehrt.«

»Schroeter erweist sich als amüsant-ironischer Plauderer, viele Kapitel, vor allem über die wilden frühen Jahre, sind sehr komisch, bisweilen flapsig.«.

»Werner Schroeters Anleitung zu einem kunstbestimmten Leben ist frei von Sentimentalität, aber sie treibt einem die Tränen in die Augen. Es ist ein mitreißendes Buch über ein leidenschaftliches Leben.«

Erscheint lt. Verlag 9.2.2011
Co-Autor Claudia Lenssen
Vorwort Elfriede Jelinek
Zusatzinfo 2 Bögen Abb. sw 22 Abb.
Sprache deutsch
Maße 125 x 215 mm
Gewicht 565 g
Themenwelt Literatur Biografien / Erfahrungsberichte
Kunst / Musik / Theater Film / TV
Kunst / Musik / Theater Theater / Ballett
Schlagworte 20. Jahrhundert • 21. Jahrhundert • Autobiografie • Film • Oper • Regisseur • Schroeter, Werner • Theater • Theaterregisseure/-innen (Einz.) • Theaterregisseure/-innen (Einzelne Personen) • Theaterregisseur / Theaterregisseurin (Einzelne) • Werner Schroeter
ISBN-10 3-351-02732-X / 335102732X
ISBN-13 978-3-351-02732-2 / 9783351027322
Zustand Neuware
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