Klabund "Ich würde sterben, hätt ich nicht das Wort..."
Seiten
2010
Akademie der Künste, Berlin (Verlag)
978-3-88331-165-4 (ISBN)
Akademie der Künste, Berlin (Verlag)
978-3-88331-165-4 (ISBN)
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Unter dem Titel Ich würde sterben, hätt ich nicht das Wort publiziert die Akademie nun in der Reihe Archiv-Blätter 273 bisher unveröffentlichte Briefe von Klabund, die seine gesamte Schaffenszeit von 1911 bis 1928 widerspiegeln. Die Briefedition, ergänzt mit Dokumenten, vermittelt ein facettenreiches Bild der literarischen Arbeit, des politischen Engagements und der persönlichen Lebensumstände Klabunds im Kontext seiner Zeit.
Skandalträchtige erotische Gedichte machten Klabund, der eigentlich Alfred Henschke hieß, 1913 schlagartig bekannt. Klabund, 1890 in Crossen geboren, war in allen literarischen Genres höchst produktiv und gehörte zu den bekanntesten Schriftstellern der Weimarer Republik. Bereits im Erscheinungsjahr 1918 erreichte sein Eulenspiegel-Roman Bracke die fünfte Auflage. Der Kreidekreis von Klabund war, fast 20 Jahre vor Brechts Kaukasischem Kreidekreis, eines der meistgespielten Stücke an den Bühnen der 1920er Jahre. Klabunds Werk, von den Gedichten und freien Übertragungen fernöstlicher Lyrik über die Romane bis hin zu den politischen Schriften, stand gegen den jeweils herrschenden Konsens. Das brachte ihm im Kaiserreich Prozesse, Zensur und auch späterhin immer wieder Diffamierungen der konservativen Presse ein. In den Revolutionswirren 1919 nahm man ihn wegen seiner Kontakte zu Erich Mühsam sogar kurzzeitig in Haft. Nach Klabunds Tod 1928 wurde es bald still um ihn. Schon 1925 hatte er sich öffentlich mit den Nationalsozialisten angelegt, die sein Werk nach 1933 verboten.
Skandalträchtige erotische Gedichte machten Klabund, der eigentlich Alfred Henschke hieß, 1913 schlagartig bekannt. Klabund, 1890 in Crossen geboren, war in allen literarischen Genres höchst produktiv und gehörte zu den bekanntesten Schriftstellern der Weimarer Republik. Bereits im Erscheinungsjahr 1918 erreichte sein Eulenspiegel-Roman Bracke die fünfte Auflage. Der Kreidekreis von Klabund war, fast 20 Jahre vor Brechts Kaukasischem Kreidekreis, eines der meistgespielten Stücke an den Bühnen der 1920er Jahre. Klabunds Werk, von den Gedichten und freien Übertragungen fernöstlicher Lyrik über die Romane bis hin zu den politischen Schriften, stand gegen den jeweils herrschenden Konsens. Das brachte ihm im Kaiserreich Prozesse, Zensur und auch späterhin immer wieder Diffamierungen der konservativen Presse ein. In den Revolutionswirren 1919 nahm man ihn wegen seiner Kontakte zu Erich Mühsam sogar kurzzeitig in Haft. Nach Klabunds Tod 1928 wurde es bald still um ihn. Schon 1925 hatte er sich öffentlich mit den Nationalsozialisten angelegt, die sein Werk nach 1933 verboten.
Klabund, d. i. Alfred Henschke (1890 - 1928), veröffentlichte von 1912 an nicht weniger als 76 Bücher, darunter Gedichtbände, Romane, Dramen, eine Vielzahl von Erzählungen, Schauspielbearbeitungen, Nachdichtungen östlicher Lyrik und Schauspiele. Er studierte in München und Berlin und war mit der Schauspielerin Carola Neher verheiratet. Im Dritten Reich wurden Klabunds Bücher als Asphaltliteratur verboten. Seitdem blieb eine eigentliche Wiederentdeckung aus.
| Erscheint lt. Verlag | 2.11.2010 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Archiv-Blätter ; 21 |
| Mitarbeit |
Zusammenstellung: Martina Hanf, Helga Neumann |
| Zusatzinfo | 62 Farb-Abb. |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 165 x 240 mm |
| Gewicht | 570 g |
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Kunstgeschichte / Kunststile |
| Schlagworte | Briefe des Dichters Klabund 1911 bis 1928 • Klabund - 120. Geburtstag • Klabund; Briefe • Schriftsteller |
| ISBN-10 | 3-88331-165-0 / 3883311650 |
| ISBN-13 | 978-3-88331-165-4 / 9783883311654 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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