Bilder einer Ausstellung, Audio-CD
2006
SCM Hänssler (Verlag)
401-027601730-1 (EAN)
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Wer kennt eigentlich Viktor Hartmann? Wer seine Bilder? Kaum jemand hat sie gesehen Und doch haben
Menschen rund um den Erdball sie schon „gehört”: Die „Bilder einer Ausstellung”, die
Modest Mussorgskij zu Ehren des Maler-Freundes
komponierte. 1874 schrieb Mussorgskij die Klaviersuite. Ähnlich wie später Bartók und Kódaly in
Ungarn, sammelte schon Mussorgskij im weiten Russland Volksmelodien, studierte die Lieder der
Bauern, aber auch die aus den städtischen Hinterhöfen. Mussorgskij, mehr oder weniger Autodidakt,
verdiente seinen Lebensunterhalt von 1863 bis 1879 als Ministerialbeamter. Das Ursprüngliche, das
Authentische lag Mussorgskij am Herzen. Er suchte die menschliche Wahrheit in der Musik, wollte mit
ihr dem wirklichen Leben nahe sein. Auch in der Dichtung und in der Bildenden Kunst seiner Zeit
huldigten russische Künstler dem Realismus. Mussorgskij lädt mit seiner Klaviersuite den Hörer zu
einem Besuch in jene Ausstellung ein, die Kunstkritiker Stassov im Januar 1874 organisiert hatte.
Der Komponist nimmt den Hörer quasi bei der Hand und führt ihn von Bild zu Bild: Zehn Bildstationen,
zwischen die fünf „Promenaden” und eine ausladende PromenadenVariation („Con mortuis in lingua
mortua”) gestreut sind. Nur noch wenige Bilder sind heute tatsächlich im Original nachweisbar.
Sergej Rachmaninow:
Rachmaninow war selbst einer der virtuosesten Pianisten seiner Zeit. Er stammte aus altem russischem
Landadel, wurde 1873 in Semjonowo geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht bereits im
Alter von vier Jahren. Später studierte er in der Juniorenklasse des Konservatoriums in
St.Petersburg, bevor er nach Moskau übersiedelte. Die Moments musicaux komponierte Rachmaninow, wie
er in einem Brief verrät, aus Geldmangel, die er dem Komponisten und Volksliedforscher Alexander W.
Zatayevitch widmete. In diesen sechs Momentaufnahmen drückt Rachmaninow rückhaltlos aus, „was gerade
mein Herz erfüllt”. Er schwankt zwischen Melancholie und hypermotorischer Ruhelosigkeit.
Voraussetzung für diesen pianistischen Kraftakt ist eine meisterhafte Technik.
LILYA ZILBERSTEIN
Ihren ersten internationalen Erfolg erlebte Lilya Zilberstein 1987 mit dem Gewinn des
Busoni-Wettbewerbs in Bozen. Der Sieg war eine Sensation, erst fünf Jahre später wurde überhaupt
wieder ein erster Preis vergeben. Mit diesem bis dato einzigen Auftritt im Ausland sicherte sich die
Russin nachhaltig die Aufmerksamkeit des internationalen Fachpublikums. Seitdem konnte sich die
bescheidene Pianistin fernab des Presserummels eine Weltkarriere aufbauen und gehört zu den
unangefochtenen Größen des Klaviers.
Menschen rund um den Erdball sie schon „gehört”: Die „Bilder einer Ausstellung”, die
Modest Mussorgskij zu Ehren des Maler-Freundes
komponierte. 1874 schrieb Mussorgskij die Klaviersuite. Ähnlich wie später Bartók und Kódaly in
Ungarn, sammelte schon Mussorgskij im weiten Russland Volksmelodien, studierte die Lieder der
Bauern, aber auch die aus den städtischen Hinterhöfen. Mussorgskij, mehr oder weniger Autodidakt,
verdiente seinen Lebensunterhalt von 1863 bis 1879 als Ministerialbeamter. Das Ursprüngliche, das
Authentische lag Mussorgskij am Herzen. Er suchte die menschliche Wahrheit in der Musik, wollte mit
ihr dem wirklichen Leben nahe sein. Auch in der Dichtung und in der Bildenden Kunst seiner Zeit
huldigten russische Künstler dem Realismus. Mussorgskij lädt mit seiner Klaviersuite den Hörer zu
einem Besuch in jene Ausstellung ein, die Kunstkritiker Stassov im Januar 1874 organisiert hatte.
Der Komponist nimmt den Hörer quasi bei der Hand und führt ihn von Bild zu Bild: Zehn Bildstationen,
zwischen die fünf „Promenaden” und eine ausladende PromenadenVariation („Con mortuis in lingua
mortua”) gestreut sind. Nur noch wenige Bilder sind heute tatsächlich im Original nachweisbar.
Sergej Rachmaninow:
Rachmaninow war selbst einer der virtuosesten Pianisten seiner Zeit. Er stammte aus altem russischem
Landadel, wurde 1873 in Semjonowo geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht bereits im
Alter von vier Jahren. Später studierte er in der Juniorenklasse des Konservatoriums in
St.Petersburg, bevor er nach Moskau übersiedelte. Die Moments musicaux komponierte Rachmaninow, wie
er in einem Brief verrät, aus Geldmangel, die er dem Komponisten und Volksliedforscher Alexander W.
Zatayevitch widmete. In diesen sechs Momentaufnahmen drückt Rachmaninow rückhaltlos aus, „was gerade
mein Herz erfüllt”. Er schwankt zwischen Melancholie und hypermotorischer Ruhelosigkeit.
Voraussetzung für diesen pianistischen Kraftakt ist eine meisterhafte Technik.
LILYA ZILBERSTEIN
Ihren ersten internationalen Erfolg erlebte Lilya Zilberstein 1987 mit dem Gewinn des
Busoni-Wettbewerbs in Bozen. Der Sieg war eine Sensation, erst fünf Jahre später wurde überhaupt
wieder ein erster Preis vergeben. Mit diesem bis dato einzigen Auftritt im Ausland sicherte sich die
Russin nachhaltig die Aufmerksamkeit des internationalen Fachpublikums. Seitdem konnte sich die
bescheidene Pianistin fernab des Presserummels eine Weltkarriere aufbauen und gehört zu den
unangefochtenen Größen des Klaviers.
| Sprache | deutsch |
|---|---|
| Gewicht | 95 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Musik ► Klassik / Oper / Musical |
| Sachbuch/Ratgeber ► Freizeit / Hobby ► Singen / Musizieren | |
| Schlagworte | Klassik-CDs (einz. Komponisten); Rachmaninow, Sergej W. • Rachmaninow, Sergej W. • Rachmaninow, Sergej W.; Klassik-CDs |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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