Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de
Ich will den Kreuzstab gerne tragen (Klavierauszug) - Johann Sebastian Bach

Ich will den Kreuzstab gerne tragen (Klavierauszug)

Kantate zum 19. Sonntag nach Trinitatis BWV 56, 1726
Buch
24 Seiten
1999 | 3. Standard-Auflage
Carus-Verlag
979-0-007-01671-5 (ISMN)
CHF 9,70 inkl. MwSt
  • Titel nicht im Sortiment
  • Artikel merken
Die Kantate „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“ BWV 561 entstand in Johann Sebastian Bachs Leipziger Amtszeit als Kirchenmusik für den 19. Sonntag nach Trinitatis. Ihre erste Aufführung erfolgte nach heutigen Erkenntnissen am 27. Oktober 1726 in Leipzig. Sie gehört somit zum dritten Leipziger Kantatenjahrgang, der inzwischen weitgehend rekonstruiert werden konnte. Weitere Aufführungen durch Bach sind nicht belegt.

Der unbekannte Textdichter der Kantate benützt zunächst das Sonntagsevangelium Matthäus 9,1–8 (Heilung des Gichtbrüchigen) als Anknüpfungspunkt.
Auf sinnfällige Weise versteht es Bach, die Aussagen des Textes musikalisch darzustellen.

BWV 56 wird allgemein den Solokantaten zugerechnet, da alle Sätze dem Bass zugewiesen sind. Auch der autographe
Innentitel der Originalpartitur Cantata à Voce Sola è Stromenti bestätigt diesen Terminus, obwohl der Schlußchoral noch einen zusätzlichen gemischten Chor erfordert.
Die instrumentale Besetzung begnügt sich mit einer Oboen- und einer Streichergruppe und macht das Werk ohne größeren Aufwand darstellbar. Die Taille, eine Alt-Oboe, kann gegebenenfalls durch eine Oboe da caccia oder ein Englischhorn ersetzt werden.
Nach Inhalt und Charakter
eignet sich das Werk heute zu jedem Trauergottesdienst, Totengedenken oder allgemein für die Schlusszeit des Kirchenjahrs.

Johann Sebastian Bach (* 21. März jul./ 31. März 1685 greg. in Eisenach; † 28. Juli 1750 in Leipzig) war ein deutscher Komponist, Kantor sowie Orgel- und Cembalovirtuose des Barocks. In seiner Hauptschaffensperiode war er Thomaskantor zu Leipzig. Er ist der prominenteste Vertreter der Musikerfamilie Bach und gilt heute als einer der bekanntesten und bedeutendsten Musiker überhaupt. Insbesondere von Berufsmusikern wird er oft als der größte Komponist der Musikgeschichte angesehen. Seine Werke beeinflussten nachfolgende Komponistengenerationen und inspirierten Musikschaffende zu zahllosen Bearbeitungen.

Der Carus-Verlag legt diese Kantate, herausgegeben von Paul Horn, im Rahmen der Stuttgarter Bach-Ausgaben als Neuausgabe in Zusammenarbeit mit dem Bach-Archiv Leipzig vor. Die Kantate, die dem Chor nur den Schlusschoral zuweist, nur mit einem Basssolisten und neben den Streichern noch mit 2 Oboen rechnet, eignet sich hervorragend auch für die Aufführung in kleinen Verhältnissen. Die Ausgabe ist in dem vom Carus-Verlag gewohnten hervorragenden Notensatz versehen, der nichts zu tun hat mit dem unübersichtlichen Notenbild der Stuttgarter Bach-Ausgaben aus dem Hänssler-Verlag. Ausführliches Vorwort und Kritischer Bericht komplettieren auch hier die Ausgabe vorbildlich. Der Klavierauszug von Paul Horn orientiert sich im Gegensatz zu vielen anderen an leichter Spielbarkeit und Übersichtlichkeit.

Michael Bender
Quelle: Württembergische Blätter für Kirchenmusik 6/2000, S. 27

Erscheint lt. Verlag 1.8.1999
Sprache englisch; deutsch
Maße 190 x 270 mm
Gewicht 85 g
Themenwelt Kunst / Musik / Theater Musik Klassik / Oper / Musical
Kunst / Musik / Theater Musik Musikalien
Schlagworte Bach • Bach, Johann Sebastian; Musikalien (Klavierauszüge) • Bach, Johann S.; Musikalien (Klavierauszüge) • Chor • Gottesdienst • Johann Sebastian • Kantate • Kirchenmusik • Leipzig • Liturgie • Musikalien; Kantaten • Musikalien; Klavierauszüge • Noten (Musik) • Vocal
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
Mehr entdecken
aus dem Bereich
Essays und Gespräche

von Alfred Brendel; Michael Krüger; Martin Meyer

Buch | Hardcover (2025)
Wallstein Erfolgstitel (Verlag)
CHF 29,90
Tenor ohne Grenzen

von Gregor Hauser

Buch | Softcover (2024)
R Marheinecke (Verlag)
CHF 48,95