Spontaneität und Reflexion
Konzepte vom Künstler in der Bundesrepublik Deutschland von 1945 bis 1960
Seiten
2010
|
1., Aufl.
Deutscher Kunstverlag
978-3-422-06943-5 (ISBN)
Deutscher Kunstverlag
978-3-422-06943-5 (ISBN)
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Das Konzept vom Künstler, wie es sich im westlichen Nachkriegsdeutschland herausgebildet hat, wird aufgrund neu erschlossener Quellen gründlich hinterfragt. Damit wird die Stunde Null in der Kunst umfassend in den Blick genommen und ein exemplarisches Stück Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik geschrieben.
Nach 1945 war in der jungen Bundesrepublik der Weg frei für ein bemerkenswertes Revival einer bereits überwunden geglaubten Genieästhetik, deren maßgeblicher Anteil an der Weiterentwicklung des Konzeptes vom modernen Künstler bisher weitgehend unbeachtet blieb. Die Konsequenzen sind aber nicht nur beim Phänomen Beuys, sondern bis heute spürbar. Aufgrund neu erschlossener Quellen wird die Entwicklung in mehrfacher Hinsicht hinterfragt: Zur explizit kunsttheoretischen Perspektive, verbunden mit der Frage nach der Kongruenz von Selbst- und Fremdwahrnehmung, treten die methodische Reflexion des Problems Zeitzeugenschaft sowie der sozialgeschichtliche Aspekt eines sich neu formierenden Kunstmarktes mit den damit verknüpften Fragen nach der Künstlerselbstdarstellung sowie der Rolle der Vermittler. Die Stunde "Null" in der Kunst wird damit umfassend in den Blick genommen. Historisch gesehen kann die Untersuchung als ein exemplarisches Stück Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik verstanden werden.
Nach 1945 war in der jungen Bundesrepublik der Weg frei für ein bemerkenswertes Revival einer bereits überwunden geglaubten Genieästhetik, deren maßgeblicher Anteil an der Weiterentwicklung des Konzeptes vom modernen Künstler bisher weitgehend unbeachtet blieb. Die Konsequenzen sind aber nicht nur beim Phänomen Beuys, sondern bis heute spürbar. Aufgrund neu erschlossener Quellen wird die Entwicklung in mehrfacher Hinsicht hinterfragt: Zur explizit kunsttheoretischen Perspektive, verbunden mit der Frage nach der Kongruenz von Selbst- und Fremdwahrnehmung, treten die methodische Reflexion des Problems Zeitzeugenschaft sowie der sozialgeschichtliche Aspekt eines sich neu formierenden Kunstmarktes mit den damit verknüpften Fragen nach der Künstlerselbstdarstellung sowie der Rolle der Vermittler. Die Stunde "Null" in der Kunst wird damit umfassend in den Blick genommen. Historisch gesehen kann die Untersuchung als ein exemplarisches Stück Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik verstanden werden.
Sabine Fastert war von 2002 bis 2008 Assistentin an der LMU München. 2008 Habilitation. Seit 2009 ist sie Mitarbeiterin im Projekt „Künstlertum als paradigmatisches Schwellenphänomen“ an der TU Berlin.
| Erscheint lt. Verlag | 9.11.2010 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Münchener Universitätsschriften des Instituts für Kunstgeschichte ; 10 |
| Zusatzinfo | mit 32 farb. u. 34 schwarzw. Abb. |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 170 x 240 mm |
| Gewicht | 1236 g |
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Kunstgeschichte / Kunststile |
| Schlagworte | Bundesrepublik Deutschland (1949-1990), Kunst • Deutschland • Fremdwahrnehmung • Geschichte • Künstler • Kunst nach 1945 • Nachkriegsdeutschland • Selbstwahrnehmung |
| ISBN-10 | 3-422-06943-7 / 3422069437 |
| ISBN-13 | 978-3-422-06943-5 / 9783422069435 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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