So nah. So fern.
Ausstellungskatalog: Schloss Agathenburg + Palais für aktuelle Kunst, Glückstadt
Seiten
2007
|
1., Aufl.
TEXTEM VERLAG
978-3-938801-28-4 (ISBN)
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Ein gemeinsames Projekt
Zwei Orte für Gegenwartskunst, das Palais für aktuelle Kunst in Glückstadt und Schloss Agathenburg bei Stade, verbinden sich über die Elbe hinweg für ein gemeinsames Projekt. Die Ausstellungen „So fern. So nah. Begegnungen mit dem Fremden“ und „So nah. So fern. Zwischen Heimat und Fremde“ nähern sich dem Thema Fremde – aus zwei verschiedenen Richtungen. So wie der Besucher auf Reisen gehen muss, will er beide Kunstschauen erleben, so haben sich auch die zwölf Künstler des Kooperationsprojektes auf Reisen begeben.
Glückstadt konzentriert sich dabei auf jene Künstler, die ihren westlichen Kulturkreis immer wieder aufgeben, um sich in fernen Gegenden, auf Unbekanntes einzulassen. Das schließt Themen wie Globalisierung, Kolonialismus oder Ethnologie mit ein. Neugierig und subjektiv loten Linda McCue, René Goffin, Anke Haarmann [AHA], Daniel Maier-Reimer, Dirk Meinzer, Gabi Schaffner, Gerda Steiner/Jörg Lenzlinger und Jens Ullrich aus, wo das Eigene aufhört und das Fremde beginnt.
Dagegen ist die Fremde, zu der die Reisen von Adidal Abou-Chamat, Lukasz Chrobok, Nezaket Ekici, und Kei Takemura - die in Agathenburg ausstellen - geführt haben, unser Land. Sie haben ihre ursprüngliche Heimat außerhalb des westeuropäischen Kulturkreises auf Dauer oder für eine längere Zeit verlassen. Ihre Reise hat den Künstlern eine zweite Heimat eröffnet und zugleich Fremdheit zur eigenen Herkunft erkennen lassen.
Die Befragung von Nähe und Ferne, die in beiden Ausstellungen von unterschiedlichen Ausgangspunkten vollzogen wird, führt zu vielfältigen Ergebnissen. Dabei verschieben sich immer wieder die Perspektiven, was als nah und als fern, was als fremd und als vertraut erlebt wird, ob das Reiseziel zu einem unbekannten Land führt oder zur eigenen Person.
Beide Ausstellungen sind mithilfe der großzügigen Unterstützung von privaten und öffentlichen Förderern zustande gekommen. Unser herzlicher Dank gilt im Palais für aktuelle Kunst dem Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein, der Sparkasse Westholstein und der Elbfähre Glückstadt und im Schloss Agathenburg dem Land Niedersachsen, der Niedersächsischen Lottostiftung und dem Landschaftsverband Stade.
Vor allen anderen danken wir den Künstlern, dass sie sich mit viel Engagement auf die thematische Herangehensweise eingelassen und dabei auch neue Arbeiten eigens für die Ausstellungsräume erarbeitet haben.
Sabine Mila Kunz Bettina Roggmann
Palais für aktuelle Kunst, Glückstadt
Kulturstiftung Schloss Agathenburg
Zwei Orte für Gegenwartskunst, das Palais für aktuelle Kunst in Glückstadt und Schloss Agathenburg bei Stade, verbinden sich über die Elbe hinweg für ein gemeinsames Projekt. Die Ausstellungen „So fern. So nah. Begegnungen mit dem Fremden“ und „So nah. So fern. Zwischen Heimat und Fremde“ nähern sich dem Thema Fremde – aus zwei verschiedenen Richtungen. So wie der Besucher auf Reisen gehen muss, will er beide Kunstschauen erleben, so haben sich auch die zwölf Künstler des Kooperationsprojektes auf Reisen begeben.
Glückstadt konzentriert sich dabei auf jene Künstler, die ihren westlichen Kulturkreis immer wieder aufgeben, um sich in fernen Gegenden, auf Unbekanntes einzulassen. Das schließt Themen wie Globalisierung, Kolonialismus oder Ethnologie mit ein. Neugierig und subjektiv loten Linda McCue, René Goffin, Anke Haarmann [AHA], Daniel Maier-Reimer, Dirk Meinzer, Gabi Schaffner, Gerda Steiner/Jörg Lenzlinger und Jens Ullrich aus, wo das Eigene aufhört und das Fremde beginnt.
Dagegen ist die Fremde, zu der die Reisen von Adidal Abou-Chamat, Lukasz Chrobok, Nezaket Ekici, und Kei Takemura - die in Agathenburg ausstellen - geführt haben, unser Land. Sie haben ihre ursprüngliche Heimat außerhalb des westeuropäischen Kulturkreises auf Dauer oder für eine längere Zeit verlassen. Ihre Reise hat den Künstlern eine zweite Heimat eröffnet und zugleich Fremdheit zur eigenen Herkunft erkennen lassen.
Die Befragung von Nähe und Ferne, die in beiden Ausstellungen von unterschiedlichen Ausgangspunkten vollzogen wird, führt zu vielfältigen Ergebnissen. Dabei verschieben sich immer wieder die Perspektiven, was als nah und als fern, was als fremd und als vertraut erlebt wird, ob das Reiseziel zu einem unbekannten Land führt oder zur eigenen Person.
Beide Ausstellungen sind mithilfe der großzügigen Unterstützung von privaten und öffentlichen Förderern zustande gekommen. Unser herzlicher Dank gilt im Palais für aktuelle Kunst dem Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein, der Sparkasse Westholstein und der Elbfähre Glückstadt und im Schloss Agathenburg dem Land Niedersachsen, der Niedersächsischen Lottostiftung und dem Landschaftsverband Stade.
Vor allen anderen danken wir den Künstlern, dass sie sich mit viel Engagement auf die thematische Herangehensweise eingelassen und dabei auch neue Arbeiten eigens für die Ausstellungsräume erarbeitet haben.
Sabine Mila Kunz Bettina Roggmann
Palais für aktuelle Kunst, Glückstadt
Kulturstiftung Schloss Agathenburg
| Sprache | deutsch |
|---|---|
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Kinder- / Jugendbuch ► Sachbücher ► Kunst / Musik |
| Schlagworte | TB/Kinder- und Jugendbücher/Sachbücher, Sachbilderbücher/Kunst, Musik |
| ISBN-10 | 3-938801-28-X / 393880128X |
| ISBN-13 | 978-3-938801-28-4 / 9783938801284 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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