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Die Legende der Öllampe Neue Abenteuer (eBook)

Band 2
eBook Download: EPUB
2025
264 Seiten
BoD - Books on Demand (Verlag)
978-3-8192-5981-4 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Die Legende der Öllampe Neue Abenteuer - Sascha Weissgerber
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Rote Augen, Scharfe Krallen, Giftige Pflanzen, Schnarchen in einer Bibliothek

38 Jahre jung, Autor aus Leidenschaft (Dank Corona) Zuhause im schönsten Bundesland der Republik

Kapitel III.IV


Da steht jemand ernsthaft

unter Verdacht

Der Sultan führte sie die Treppen hinab und hinaus zu den Ställen der Kamele. Diese befanden sich etwas außerhalb des Palast, so dass man einen wunderbaren Blick auf den Vollmond und die funkelnden Sterne hatte. Der Sultan drehte sich zu Karl und Lina um. Er blinzelte mehrmals und schaute sich verwundert um.

„Wo ist denn deine Mutter auf einmal hin?“, fragte der Sultan. „Und wo kommt dieser kleine Fuchs so plötzlich her?“

„Das ist, meine Mutter! Seitdem der Dunkle König ihr die Kräfte genommen und Resy sie ihr wieder gegeben hatte, verwandelt sie sich jedes Mal wenn sie den Mond ansieht in einen Fuchs.“, antwortete Karl.

Der Sultan, kratzte sich am Kopf und sie gingen weiter.

Ein einzelner Mann war in den Ställen als sie diese betraten und kümmerte sich um die Tiere. Er fegte gerade die Ställe aus und verbeugte sich tief als er den Sultan erblickte.

„Wie kann ich euch zu heute Diensten sein, mein Sultan?“, fragte er demütig.

„Ist „es“ bereit?“, wollte der Sultan wissen.

„Mit „es“ meint ihr?“, fragte der Mann.

„Ja, genau das meine ich.“, sagte der Sultan mit gesenkter Stimme.

„Bitte, hier entlang!“, der Mann erhob sein Haupt, stellte den Besen weg und führte sie zu einem der hinteren Ställe.

In einer der letzten Boxen stand ein beeindruckendes großes schwarzes Pferd.

„Du darfst dich jetzt entfernen, ich rufe nach dir, wenn ich dich wieder brauche!“, sagte der Sultan.

Der Mann verbeugte sich erneut und war augenblicklich verschwunden.

„Bevor wir hinein gehen.“, flüsterte der Sultan und schaute sich noch einmal um, das niemand anderes in der Nähe war der sie beobachtet.

Er holte tief Luft.

„Egal was auch passiert, wer euch bedroht, entführt oder sonstige schlimme Dinge mit euch anstellt, ihr dürft keinem außerhalb meines Palastes von dem erzählen, was ihr jetzt gleich sehen werdet!“, sagte der Sultan mit erhobenem Zeigefinger. „Versprochen?“

Lina sprang rauf auf Karls Schulter, beide schworen dem Sultan nichts und niemandem etwas zu verraten. Der Sultan öffnete die Box des Tieres und sie traten ein. Auf den ersten Blick war es ein gewöhnliches großes kräftiges schwarzes Pferd was da vor ihnen stand, auf den zweiten Blick jedoch…

„Das hat ja kleine Flügel an den Hufen!“, platzte es aus Karl heraus.

„Nicht so laut!“, mahnte ihn der Sultan.

„Bei allen neun Schwänzen des großen Kyūbi und allem was mir sonst noch heilig ist, wie um Himmelswillen habt ihr das gemacht?“, fauchte Lina bedrohlich. „Das haben die Großmeister der alte Magiergilde über viele Generationen hinweg versucht und nicht geschafft!“

„Ganz ruhig kleines Füchslein! Es ist eine ganz spezielle Züchtung der neu gegründeten Magiergilde!“, sagte der Sultan.

„Neue Magiergilde? Hatte sich die Magiergilde nach der Sache mit Omnikron damals, nicht aufgelöst gehabt?“, fragte Karl.

„Ja schon, das hat sie, aber trotz alledem gab es über all die Zeit noch immer Magier auf dieser Welt.“, gab der Sultan ihm als Antwort.

„Und, wie habt ihr es erschaffen?“, wollte Karl wissen.

„Das mein Freund, ist und bleibt ein Geheimnis!“, sagte der Sultan.

Sie führten das Pferd nach draußen und ließen es satteln.

„Es kann noch nicht fliegen, dafür sind seine Flügel noch zu klein. Aber es kann über den Sand schweben und ist dadurch schneller als jedes andere Tier. Ihr solltet dadurch bei Sonnenaufgang in Mitzka ankommen. Gebt es bitte bei Mohn ab, er wird wissen was zu tun ist!“, sprach der Sultan mit strenger Miene.

Karl kletterte auf den Rücken des Pferdes. Lina sprang hinterher und setzte sich vor ihn. Der Sultan verabschiedete sie und das Pferd galoppierte davon.

Wie der Sultan es beschrieben hatte, schwebte es leicht über den Sand und berührte ihn kaum, dadurch kam es sehr schnell voran.

Die Sonne ging gerade über Mitzka auf, als Mohn seine Unterkunft verließ. Die Leute auf dem Markt waren in heller Aufregung.

„Was ist denn da schon wieder los, zu so früher Stunde?“, fragte er sich. „Ist der windige Kerl mit den Schlangen wieder da?“

Er lenkte seine Schritte in Richtung des Marktplatzes und wurde fast von dem schwarzen Pferd überrannt.

„Passt doch auf! Du elender Sonntagsreiter!“, schimpfte er.

„Kannst du nicht selbst aufpassen? Rennst mir einfach so vors Pferd!“, fluchte Karl.

„Mohn, bist du das?“, fragte Lina, sie hatte sich beim ersten Sonnenstrahl bereits in einen Menschen zurück verwandelt.

„Bei allem großen Gottheiten die ich kenne, was macht ihr beiden denn hier?“, fragte Mohn.

„Wir müssen so schnell es geht zur Dunklen Insel!“, sagte Karl. „Kannst du uns helfen?“

„Moment mal, ganz langsam jetzt, warum das denn? Was ist denn überhaupt passiert?“, wollte Mohn von den beiden wissen.

„Ich habe den dunklen Verdacht das Resy, meine Merle entführt hat!“, sagte Karl.

„Das kann und will ich nicht glauben!“, erwiderte Mohn.

„Mir fällt es auch sehr schwer das zu glauben, aber wer außer ihr weiß wie man mir so richtig wehtun kann?“, sprach Karl.

HATSCHI!“, ein lautes Niesen schallte aus dem inneren des Dunklen Schlosses heraus.

„Gesundheit, My Lady! Ihr habt euch doch nicht etwa erkältet?“, fragte Bärbel.

„Nein, hab ich nicht.“, antwortete Resy und schnäuzte dabei in ihr großes pinkes Taschentuch. „Ich glaube da spricht nur jemand schlecht über mich...“

Mohn überlegte kurz.

„Das Arbeiterboot legt ungefähr in einer Stunde ab, wenn ihr wollt, versuche ich zwei Plätze für euch zu organisieren.“, sagte Mohn.

„Bitte tu das!“, sagte Lina.

Karl begann zu jubeln.

„Freue dich nicht zu früh! Ich kann nichts versprechen nur versuchen!“, sagte Mohn als er davon ging.

Lina stupste Karl unsanft in die Hüfte.

„Woher wissen wir eigentlich, das Resy sich auf der Dunklen Insel aufhält?“, fragte sie.

„Gute Frage, nächste Frage!“, antwortete Karl. „Ich habe da so ein komisches Gefühl in der Magen Gegend!“

„Erst einen dunklen Verdacht und jetzt ein komisches Gefühl, das kann ja noch lustig werden…“, flüsterte Lina so leise das Karl es nicht hören konnte.

Nach einer reichlichen halben Stunde kam Mohn dann endlich zurück.

„Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für euch!“, sagte er.

Karl und Lina schauten sich fragend an.

„Die gute ist, ihr dürft mitfahren. Die schlechte, für euch zumindest, ihr schuldet mir zehn Goldmünzen.“, verkündete Mohn.

Karl wurde ganz bleich im Gesicht.

„Wo sollen wir das Gold jetzt so schnell herbekommen…“, stammelte er.

Lina griff in ihren Ausschnitt und zog ein kleines Leinensäckchen zwischen ihren Brüsten hervor. Sie schaute kurz hinein und warf es anschließend Mohn zu.

„Das sollte reichen, denke ich.“, sagte Lina knapp.

„Woher hast du das?“, fragte Karl.

„Frag lieber nicht!“, antwortete Lina.

Mohn zählte die Münzen kurz nach, knirschte kurz mit den Zähnen und führte sie anschließend zum Arbeiterboot.

„Sind das die beiden, die mitkommen wollen?“, rief der Kapitän.

„Ja das sind sie!“, antwortete ihm Mohn.

„An Bord mit ihnen, wir müssen heute, früher ablegen!“, drängte er.

Sie hatten kaum das Boot betreten, da setzte es sich auch schon in Bewegung. Der Wind blies stark an diesem Morgen und sie kamen schnell voran. Karl und Lina standen gemeinsam an der Reling und schauten aufs weite Salzmeer.

„Ich muss dich mal was fragen, Karl.“, sagte Lina. „Hast du Visionen oder so etwas ähnliches?“

„Weißt du, das Auge, welches mir Delta damals genommen hat, dass wo der grüne Stein drin war, sieht manchmal Bilder. Ich kann nur nie sagen ob es Vergangenes war oder Zukünftiges sein wird.“, antwortete Karl.

„Und das letzte Mal ist das passiert...?“, hakte Lina nach.

„Als ich das Bruchstück in Händen hielt, das Brummbär uns gegeben hatte.“, sagte er.

Lina fragte nicht weiter nach, das, was sie gehört hatte reichte ihr vorerst völlig aus.

„Was versteckst du eigentlich sonst noch alles?“, fragte Karl plötzlich.

Lina wurde rot im Gesicht.

„Wie meinst du das jetzt?“, stammelte sie.

„Naja, Moritz hing ja auch schon mal...

Erscheint lt. Verlag 31.7.2025
Sprache deutsch
Themenwelt Kinder- / Jugendbuch
Schlagworte Bibliothek • Giftige Pflanzen • Rote Augen • Scharfe Krallen • Schnarchen
ISBN-10 3-8192-5981-3 / 3819259813
ISBN-13 978-3-8192-5981-4 / 9783819259814
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