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Die Abenteuer des Dr. U. N. Heimlich (eBook)

Monsterologe zu Besuch - Monstermäßiges Fantasyabenteuer ab 10 Jahren
eBook Download: EPUB
2025 | 2. Auflage
318 Seiten
BoD - Books on Demand (Verlag)
978-3-8192-9205-7 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Die Abenteuer des Dr. U. N. Heimlich - Christian Schantz
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Die lustigste Monsterjagd seit es Trolle gibt! Dr. Ulrich Nepomuk Heimlich wollte eigentlich nur seinen Großneffen Rick besuchen - doch plötzlich treiben einige äußerst eigenwillige Monster ihr Unwesen in Eichendorf. Gemeinsam mit Rick und dem brummigen Technotroll Brassbog startet der Monsterologe in seinem Wohnmobil voller kurioser Erfindungen und einem eigensinnigen Bordcomputer zu einer abenteuerlichen Jagd. Jede Begegnung mit den Kreaturen bringt neue Rätsel, jede Etappe offenbart ein Stück eines viel größeren Geheimnisses. Doch die Ankunft zweier alter Bekannter - des undurchsichtigen Viktor Vendelor und des rätselhaften Professors Fitzelspinscher - stellt das Team vor ungeahnte Herausforderungen. Was als Monsterfang begann, entwickelt sich zu einer Reise, die Freundschaft, Mut und Erfindergeist auf die Probe stellt. Ein witziges, spannendes und fantasievolles Abenteuer für junge Leser:innen ab 10 Jahren - voller überraschender Wendungen und unvergesslicher Figuren. Wer wagt es, mitzufahren?

Das alte Haus


Während Vater Jürgen zum Tennisspielen ging und Mutter Heike die Küche putzte, schnappte sich Onkel Ulrich seinen Großneffen und fuhr mit ihm nach Sinsheim.

„Was sind denn das für Knöpfe, Onkel Ulrich?“

fragte Rick und zeigte auf ein paar bunte Schalter am Armaturenbrett des Campingmobils.

„Das gehört zu Brassbogs kleiner Zusatzausstattung, die er mir eingebaut hat. Besser, du drückst keinen davon – am Ende erwischst du noch den Schleudersitz und wirst aus dem Wohnmobil katapultiert!“ erklärte Ulrich mit einem breiten Grinsen.

Rick staunte. „Das ist ja fast wie bei James Bond!“

Onkel Ulrich nickte. „Ja, die Filme schaut Brassbog auch ganz gerne.“

In der Stadt angekommen, kauften die beiden einige neue Socken, einen Sudoku-Rätselblock und eine riesige Tafel Schokolade mit bunten Streuseln.

„Jetzt dürften wir alles für die Monsterjagd haben,“ verkündete Onkel Ulrich zufrieden. „Ich schlage vor, dass wir nach Hause fahren, die Fallen aufstellen und dann eine kleine Wanderung machen. Dann haben die Monster genug Zeit, ungestört in die Fallen zu tappen. Wir müssten nur noch deine Mutter aus dem Haus bekommen...“

Plötzlich hatte Ulrich eine Idee. Er fuhr mit dem Wohnmobil bei einer Therme vorbei und holte einen Gutschein für Heike.

Als Rick ihn fragend ansah, erklärte Ulrich: „Ein kleines Dankeschön für das gute Essen und die Gastfreundschaft. Er ist allerdings nur heute gültig – also muss deine Mutter ihn noch heute einlösen.“

Daheim angekommen, verfehlte der Gutschein seine Wirkung nicht. Mutter Heike war freudig überrascht und eilte sofort ins elterliche Schlafzimmer, um ihre Tasche zu packen.

Onkel Ulrich versicherte ihr, dass er in der Zeit mit Rick nach der Fledermauspopulation im alten Haus der Hermanns Ausschau halten würde.

Mutter Heike war das nur recht. Erstens würde Rick etwas Bewegung und frische Luft guttun – und zweitens freute sie sich auf eine kleine Auszeit in der Therme.

Kaum war Heike verschwunden, betraten Ulrich und Rick das Kinderzimmer. Ulrich schnupperte kurz und sagte: „Gerade rechtzeitig – der Geruch der Tinktur lässt langsam nach.“

Dann nahm Ulrich die Köder und bestückte damit die Fallen. Eine versteckte er im Schrank, eine unter Ricks Bett und eine neben seinem Schreibtisch.

Rick hatte auf dem Heimweg bereits den Sudoku-Block ausgefüllt. Eigentlich konnte er gar kein Sudoku, aber sein Onkel beruhigte ihn mit einem Lächeln: „Das ist nicht wichtig. Hauptsache, es stehen ganz viele Zahlen drauf – das mögen die Zahlenschlinger.“

Nachdem die Fallen bestückt und versteckt waren, stiegen Rick und Ulrich wieder ins Campingmobil und fuhren in Richtung des Waldes zwischen Eichendorf und Angelhausen. Nach kurzer Zeit hatte Onkel Ulrich endlich einen Platz gefunden, wo er das Wohnmobil abstellen konnte. Gar nicht so leicht – bei der Größe des Fahrzeugs!

„Onkel Ulrich, wir suchen doch nicht etwa nach Fledermäusen, oder?“ fragte Rick misstrauisch.

„Nein, nicht wirklich. Wir suchen nach Flederfüchsen,“ antwortete Ulrich. Rick überlegte kurz, aber der Name sagte schon genug – er konnte sich vorstellen, welche Art von Fabelwesen gemeint war.

Gerade wollte Rick die Tür des Wohnmobils öffnen und aussteigen, als Onkel Ulrich ihn zurückhielt.

„Moment! Wir brauchen noch die passende Ausrüstung.“

Dann drückte Ulrich eine Tastenkombination, und mit einem leisen Zischen öffnete sich die Tür eines Schranks im Wohnraum des Campingmobils.

Neugierig begutachtete Rick den Inhalt. Sein Blick fiel sofort auf einen weißen Laborkittel, auf dessen Brusttasche „Dr. U. N. Heimlich“ eingestickt war.

„Du heißt UNHEIMLICH?“ fragte Rick amüsiert.

„Nein,“ schmunzelte Ulrich. „Eigentlich heiße ich Ulrich Nepomuk Heimlich. Aber das war zu lang für die Brusttasche.“

Dann nahm Onkel Ulrich einen seltsamen Helm aus dem Schrank und setzte ihn auf. Der Helm sah aus wie ein alter Pilotenhelm, an dem eine Stimmgabel angebracht war. Ein Kabel führte von dem Helm zu einem kleinen Kästchen mit Display. Mit einem weiteren Kabel verband Ulrich das Kästchen mit seiner Smartwatch.

Plötzlich leuchtete das Display auf, und die Stimmgabel begann sich zu drehen.

Rick musterte seinen Onkel aufmerksam. Dieser zurrte den Kinnriemen des Helms fest, setzte eine Pilotenbrille auf und erklärte stolz: „Das ist ein leistungsstarker Monsterdetektor.“

„Gut, es sah nämlich kurz so aus, als würdest du dich auf einen Flug zum Mond vorbereiten,“ kicherte Rick. Dann fragte er seinen Onkel, ob er nicht auch irgendein Werkzeug zum Monsteraufspüren bekommen würde.

Ulrich überlegte kurz, schaute in den Schrank, kramte darin und holte ein Fernglas hervor.

Rick blickte enttäuscht und skeptisch zugleich, als er das Fernglas in Onkel Ulrichs Hand erblickte.

Scheinbar hatte er sich etwas Spektakuläreres gewünscht.

„Wenn du auf den roten Knopf an der Seite drückst, wechselst du zur Nachtsicht. Das ist vielleicht nicht ganz unnütz, wenn wir uns in dem dunklen, alten Haus umsehen,“ sagte Onkel Ulrich.

Nach ein paar Minuten hatten sie den verborgenen Weg gefunden, von dem Jürgen gestern Abend gesprochen hatte. Der Weg war von Pflanzen am Boden und Ästen der umherstehenden Bäume verdeckt.

Nur die Reste eines alten, verwitterten Holzzauns waren die letzten Hinweise darauf, dass hier einst ein Weg verlaufen war.

Ulrich hatte den Helm bereits aktiviert und schaute sich in der Gegend um. In der Ferne konnte er die Umrisse des Hauses erkennen. Er konnte auch Signaturen von Lebewesen wahrnehmen, doch zum jetzigen Zeitpunkt konnte er nicht mit Gewissheit sagen, ob es sich um die dort vermuteten Flederfüchse handelte oder um einfache Ratten – oder gar etwas anderes.

Der Weg zum Haus war beschwerlich, und Ulrich schwitzte unter dem Helm. Endlich hatten die beiden eine Steinmauer erreicht; sie umgab das komplette Gelände um das Haus. Die alten Steine waren von Efeu überwuchert, und das schwere Eisentor war vom Rost komplett braun.

Daneben befand sich ein Klingelschild. „Hermann“ stand darauf – vor Dreck kaum noch lesbar. Das einzige Neue in dem Bild, das sich Ulrich und seinem Neffen darbot, war ein Warnschild. „Betreten strengstens verboten!“ stand darauf in dicken roten Buchstaben.

Onkel Ulrich rüttelte kurz an dem Tor – es war wie erwartet fest verschlossen.

„Dürfen wir denn da überhaupt hinein?“ fragte Rick ängstlich.

Statt zu antworten griff Ulrich in seine Tasche und holte ein weiteres seltsames Gerät heraus. Es sah aus wie ein Türknauf mit Knöpfen darauf.

Rick beobachtete seinen Onkel mit einem neugierigen Blick.

Ulrich hob das Gerät vor das Schloss des verrosteten Eisentors, drückte auf einen der Knöpfe, und ein leises Piepsen ertönte. Dann drehte Ulrich den Türknauf, als ob er damit eine unsichtbare Tür vor dem Eisentor öffnen wollte.

Ein weiteres Piepsen ertönte, und unter dem verdutzten Blick Ricks sprang das alte Eisentor aus dem Schloss.

Hinter dem Tor verbarg sich eine andere Welt. Als das Anwesen noch in Schuss gehalten wurde, mussten der Garten vor dem Haus und die Auffahrt atemberaubend ausgesehen haben. Doch jetzt waren die Blumenbeete verwildert, der Springbrunnen in der Mitte war mit Moos bewachsen, und die Figur in dessen Zentrum, die eine Amphore so hielt, als würde sie Wasser herausgießen, war von Ranken überwuchert.

Doch noch beunruhigender sah das alte Haus aus. Es lag still da. Die Fenster waren mit einer bräunlichen Schicht aus Schmutz und Staub bedeckt und wirkten blind. Die Farbe an den Wänden war an einigen Stellen abgeblättert, und auch der Putz fehlte hier und da, wodurch das nackte Mauerwerk sichtbar wurde.

Ulrich konnte erkennen, dass einige Fensterscheiben in den oberen Stockwerken gesprungen oder sogar nicht mehr vorhanden waren.

„Hätten sich diese Flederfüchse nicht auch woanders einnisten können? Musste es ausgerechnet ein altes, gruseliges Haus sein?“ bemerkte Rick, und Ulrich entging das Zähneklappern seines Großneffen nicht.

„Keine Angst, darin ist nichts, was uns gefährlich werden kann,“ versuchte Ulrich den Jungen zu beruhigen. „Wenn du aber solche Angst hast, kannst du auch gerne im Camper warten, bis ich zurück bin.“

Rick schien kurz zu überlegen. „Du wärst mir auch nicht böse?“ fragte er schließlich.

„Nein, Richard, wieso sollte ich dir böse sein? Du kannst gerne zurück und etwas auf meinem Laptop spielen. Das Passwort lautet: Monster67,“ sagte Ulrich und hielt Rick den Schlüssel für das Campingmobil hin. „Aber fahr nicht damit weg,“ lachte er.

Sichtlich erleichtert schnappte sich der Junge den Schlüssel und verschwand in Richtung des Wohnmobils.

Es ist mir...

Erscheint lt. Verlag 16.7.2025
Reihe/Serie Die Abenteuer des Dr. U. N. Heimlich
Sprache deutsch
Themenwelt Kinder- / Jugendbuch Kinderbücher bis 11 Jahre
Schlagworte Abenteuer • Abenteuer- und Entdeckergeschichten • action • Fabelwesen • Fantasievolle Bücher für Kinder • Fantasievolle Kinderromane • Fantastische Abenteuergeschichten für Kinder ab 10 Jahre • Fantastische Reise für junge Abenteurer • Fantasy-Abenteuer Kinderbuch • Fantasy-Abenteuer mit mutigen Helden • Fantasyabenteuer Monster • Freundschaftsgeschichten Kinderbuch • Kinderbücher Mysterygeschichten • Kinderbuch Freundschaft • Kinderbuch Monsterjagd ab 10 Jahren • Kinderroman mit verrückten Erfindungen • Leseabenteuer für Monsterfreunde • Lesespaß für Kinder ab 10 • Monster • Mystery • Mystery-Abenteuer Kinderbuch • spannende kinderfantasy • Spannendes Kinderabenteuer • Was lesen Kinder ab 10 gerne • Welches Kinderbuch hat Monster und Abenteuer
ISBN-10 3-8192-9205-5 / 3819292055
ISBN-13 978-3-8192-9205-7 / 9783819292057
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