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Eldoria (eBook)

Gefangen im geheimnisvollen Zauberreich
eBook Download: EPUB
2025 | 3. Auflage
152 Seiten
epubli (Verlag)
978-3-8197-5973-4 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Eldoria -  Sabrina Fohr-Baus
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Ein rätselhaftes Portal. Vier sehr verschiedene Kinder. Eine magische Welt, die alles verändert. Mia, Finn, Emma und Max kennen sich kaum - und könnten unterschiedlicher nicht sein. Doch als ein geheimnisvoller Magier sie in die fremde Welt Eldoria bringt, müssen sie plötzlich lernen, als Team zusammenzuhalten. Begleitet von magischen Tierwesen stellen sie sich kniffligen Aufgaben, entdecken wundersame Orte - und erkennen dabei, wie wichtig Freundschaft, Mut und Mitgefühl sind. Eine warmherzige Abenteuergeschichte, die Kinder ermutigt, an sich selbst zu glauben - ganz gleich, ob laut, leise, verträumt, stark oder besonders. Mit viel Fantasie, Herz und Tiefgang zeigt Eldoria, dass jeder Mensch auf seine Weise einzigartig und wundervoll ist. Mit dabei: Eine zauberhafte DIY-Anleitung zum Einpflanzen eines kleinen Birkenbaums - für kleine Leserinnen und Leser, die Magie auch im echten Leben spüren möchten.

Sabrina Fohr-Baus lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Trier, Rheinland-Pfalz. Sie war schon immer eine begeisterte Leserin und hatte stets eine blühende Fantasie. Bereits als Kind bereitete ihr das Erzählen erfundener Geschichten große Freude. Auf Wunsch ihrer Kinder brachte sie ihre erste Kindergeschichte zu Papier. Seitdem und nach einem Genrewechsel ist das Schreiben für Sabrina eine große Leidenschaft geworden. Mit ihren ersten selbstpublizierten Geschichten hat sie schon viele Leser/innen für sich gewonnen.

Sabrina Fohr-Baus lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Trier, Rheinland-Pfalz. Sie war schon immer eine begeisterte Leserin und hatte stets eine blühende Fantasie. Bereits als Kind bereitete ihr das Erzählen erfundener Geschichten große Freude. Auf Wunsch ihrer Kinder brachte sie ihre erste Kindergeschichte zu Papier. Seitdem und nach einem Genrewechsel ist das Schreiben für Sabrina eine große Leidenschaft geworden. Mit ihren ersten selbstpublizierten Geschichten hat sie schon viele Leser/innen für sich gewonnen.

Kapitel 1

 

Es ist geschafft: Mia, Finn, Emma und Max haben den letzten Schultag für dieses Schuljahr hinter sich gebracht.

Die Sonne wirft lange Schatten auf die staubige Straße, während die einfühlsame Mia neben dem schüchternen Finn geht und ihm lachend all ihre Pläne für die Sommerferien erzählt. Direkt hinter ihnen geht Emma, die zu den beiden absichtlich etwas Abstand hält. Max hingegen hat sich versteckt und wartet bereits auf die anderen.

Die Kinder sind auf dem Nachhauseweg, doch eigentlich hat keines der vier Kinder je vorher etwas miteinander zu tun gehabt. Sie kennen sich zwar, und ja, hin und wieder kam es vor, dass sie ein oder zwei Sätze miteinander sprachen, aber sie kennen sich nicht wirklich.

Ich denke, es wäre besser, wenn ich zu jedem Kind etwas erzähle. Denn alle vier Kinder werden in wenigen Minuten in ein magisches Abenteuer aufbrechen. Davon wissen sie allerdings noch nichts.

Da wäre Finn, zehn Jahre alt. Er hat oft den Kopf in den Wolken und wird von anderen manchmal als »unaufmerksam« oder »merkwürdig« abgestempelt. Doch seine ^ Fähigkeit, die magische Welt zu verstehen und komplexe Rätsel zu lösen, macht ihn zu einer unverzichtbaren Person in dieser Geschichte.

Als Nächstes hätten wir Mia, ebenfalls zehn Jahre alt. Sie ist eine stille Beobachterin, hat ein großes Herz und kann die Gefühle anderer besonders gut spüren. Dieses tolle Mädchen erkennt häufig, was andere brauchen, noch bevor sie es selbst wissen. Leider lässt sie sich oft von anderen alles gefallen, setzt keine Grenzen und steht nicht für sich selbst ein. Ihre Empathie macht sie dennoch zu einer ebenfalls unverzichtbaren Person in dieser Geschichte.

Kommen wir zu Emma, auch zehn Jahre alt. Sie hat eine Beinprothese, bewegt sich aber erstaunlich sicher und schnell damit. Ihre Stärke liegt nicht nur in ihrem Mut, sondern auch in ihrer Hartnäckigkeit. Sie würde sich von niemandem etwas gefallen lassen. Auch wenn sie eine körperliche Beeinträchtigung hat, kann ich dir versichern, dass sie ganz genauso wichtig für dieses Abenteuer und diese Geschichte ist wie all die anderen.

Zu guter Letzt kommen wir zu Max, elf Jahre alt. Er ist groß, kräftig und hat ein lautes Auftreten, was ihm oft Respekt einbringt. Leider benutzt er seine Stärke, um andere einzuschüchtern, weil er selbst oft das Gefühl hat, nicht genug zu sein. Doch auch er ist wichtig für diese Geschichte.

Jedenfalls entschied Mia, Finn zu begleiten. Sie hat vor einer ganzen Weile gespürt, dass der Junge oft traurig ist. Deshalb beschloss sie, heute mit ihm den Nachhauseweg zu gehen. – Vielleicht möchte er sich mal mit ihr in den Sommerferien treffen – denkt sie sich. Doch eigentlich wäre Finn gerne allein, so wie sonst auch. Er ist es nicht gewohnt, dass jemand nett zu ihm ist. Jedenfalls niemand außer seiner Familie.

Gleich hinter ihnen geht, wie schon erwähnt, Emma. Sie will sich den beiden nicht nähern, denn Mia drängt sich anderen mit ihrer Freundlichkeit immer auf, findet Emma. Und dass sie immer weiß, wie die anderen sich fühlen, macht sie zusätzlich irgendwie gruselig.

Finn findet sie ohnehin seltsam. Ständig ist er mit dem Kopf woanders und starrt ins Nichts, bis er ganz plötzlich sie anstarrt. Da erschreckt Emma sich jedes Mal.

Der große, starke Max versteckt sich in einer dunklen Ecke, in der Seitengasse, durch die die Kinder anschließend gehen müssen. Max möchte nicht nach Hause gehen und freut sich auch nicht so richtig auf die Sommerferien, da seine Eltern ohnehin nur arbeiten, weshalb er sich ständig alleine beschäftigen muss. Seine »Babysitterin« lässt ihn nicht mit den anderen Kids spielen, die genauso sind wie er, nämlich aggressiv, zerstörerisch und einfach streitsüchtig. Deshalb hat er keine Freunde, denn die netten Kids, haben Angst vor ihm und wechseln sofort die Richtung, wenn sie ihn erblicken. Immerhin hat er schon viele Kinder in der Schule mindestens einmal verprügelt.

Mia und Finn wissen nicht, dass Max in der dunklen Ecke bereits auf sie wartet. Plötzlich springt er laut brüllend hervor, seine Augen funkeln wie die eines Raubtiers. Mia und Finn erschrecken sich, doch statt ihn anzumeckern, werden sie starr vor Angst.

 

 

 

 

 

 

 

»Haha, ihr kleinen Schisser! Da hab ich euch erwischt. Na, was ist, seid ihr verliebt? Wolltet ihr hier in Ruhe knutschen?«, ärgert Max die beiden. Er hofft, dass jemand etwas zu ihm sagt, denn er will unbedingt einen Grund haben, die beiden zu verprügeln. Doch selbst wenn sie ihm keinen Grund dazu liefern, steht für ihn bereits fest, dass er sie zumindest zu Boden werfen wird.

Finn möchte dem starken Max ausweichen und an ihm vorbeigehen, Mia folgt ihm. Doch Max stellt sich ihnen erneut in den Weg. »Was soll das werden? Habe ich euch erlaubt, einfach weiterzugehen? Ich kann euch nicht leiden! Wisst ihr, was ich mit Leuten mache, die ich nicht leiden kann? Ich schlage sie! Ihr dummen Idioten!«, brüllt Max die beiden an. Während ihre Angst immer größer wird, tritt plötzlich Emma hervor. Sie wollte sich nicht einmischen, aber sie findet, dass der böse Junge es übertreibt, und hätte ein schlechtes Gewissen, wenn sie die beiden anderen diesem Dummkopf überlassen würde.

Das mutige Mädchen stellt sich direkt beschützend vor Mia und Finn und schaut Max böse an. »Lass sie in Ruhe, du großer Idiot!«, zischt sie Max an. Er kann nicht glauben, was er da hört. Niemand traut sich, so mit ihm zu reden, nur seine Eltern. Okay, und seine Babysitterin hat ihm auch schon die ein oder andere Ansage gemacht. Aber ein Kind wäre niemals so lebensmüde, sich freiwillig mit ihm anzulegen, noch nicht einmal die, die genauso fies sind, wie er.

»Hör zu, du dumme Nuss, wenn du nicht sofort deine Klappe hältst, dann ziehe ich dir deine Beinprothese ab und ohrfeige dich damit.«, knurrt Max, dann beginnt er laut zu lachen. Er hofft, dass die anderen beiden mit ihm über seinen geschmacklosen Witz und dieser frechen Drohung lachen, doch die beiden schauen ihn fassungslos an. Sofort stellt sich sein Lachen ein und sein Blick wird wieder ernst und boshaft.

Emma lässt sich von ihm nicht beeindrucken. Ganz im Gegenteil, sie geht auf ihn zu, so, dass sie direkt vor ihm steht, beinahe Nase an Nase. Aus Angst, dass Max Emma schlagen wird, hält Finn sich seine Ohren zu und schließt seine Augen. Jedenfalls für eine Sekunde, dann öffnet er wieder ein Auge, um zu schauen, was passiert.

Mia hingegen fleht die beiden an: »Bitte hört auf zu streiten. Lasst uns einfach alle nach Hause gehen. So bekommt keiner Ärger und niemand wird verletzt.« Doch weder Max noch Emma hören ihr zu. Stattdessen starren sie sich zornig an.

Auf einmal springt Max nach vorn und gibt Emma einen starken Stoß, in der Hoffnung, dass sie zu Boden fällt. Er glaubt, dass sie sich niemals mit ihrer Beinprothese auf den Füßen halten kann. Schon gar nicht, weil er so stark ist. Emma gerät zwar ins Stolpern, kann sich aber dennoch auf den Beinen halten. Das lässt sie sich nicht gefallen. Wütend geht sie mit geballter Faust auf ihn zu, bereit, ihm eine zu scheuern. Doch plötzlich geschieht etwas Seltsames. Die Luft beginnt zu flimmern, indem man bunte Lichtblitze sehen kann. Ein leises Summen erfüllt die Straße, bis aus den bunten Blitzen ein lauter Knall, wie ein Donnern, ertönt. Die Kinder zucken erschrocken zusammen. Sogar die beiden Mutigen, die bereit waren, sich gegenseitig zu verletzen. Die Lichtblitze werden nun so stark, dass die Kinder ihre Augen schließen müssen, da das Licht sie blendet.

Als es in der Gasse wieder dunkler wird und die Kinder ihre Augen wieder öffnen, sehen sie einen Mann, der von einer schleierhaften Wolke umgeben ist und aussieht wie ein Magier.

 

 

 

 

 

 

Seine dunklen Augen funkeln wie glühende Kohlen, sein langer, lilafarbener Umhang flattert, obwohl die Luft still steht. Sein breiter, spitzer Hut, ist tief in sein Gesicht gezogen, doch seine scharfen Gesichtszüge sind noch deutlich sichtbar. Sein Bart geht ihm nur bis zur Brust, anders als bei den Magiern, von denen man in magischen Geschichten immer liest. An seiner Seite befindet sich ein kleines Wesen, das aussieht wie eine Fee. Mit einem großen, dicken Holzstab, auf dem eine große, lilafarbene Kugel steckt, die von Holzästen gehalten wird, schlägt der Magier kräftig auf den Boden. Die Kinder halten vor Angst den Atem an und erschrecken sich ein weiteres Mal, als der Stab mit einem lauten Knall auf den Boden schlägt. Die Kinder erzittern, als der Blick des Magiers jeden einzelnen durchbohrt. Mit tiefer Stimme, die wie ein Gewitter hallt, streng und bestimmend, stellt er ihnen eine Frage, um genau zu sein, hat er ein Rätsel für sie.

»Ich bin das Band, das Menschen vereint, durch Freude und Stürme stets geeint. In guten wie in schweren Tagen, bin ich da, ohne zu fragen. Was bin ich?« Die Kinder schauen ihn, dann sich gegenseitig, anschließend ihn wieder fragend an. Sie kennen die Antwort auf dieses Rätsel nicht. Nicht nur Mia und Finn erzittern vor Angst, sondern auch Max und Emma.

Dem Magier ist schnell klar, dass die Kinder die Lösung nicht kennen, also stellt er ein zweites Rätsel: »Ich sehe die Welt mit offenem Herzen, tröste bei Freude wie auch bei Schmerzen. Ich bin die Brücke, die Herzen berührt, die sanft versteht, was das Leben führt. Was bin ich?« Wieder starren die Kinder ihn fragend an. Was will er von ihnen, und wo ist er bloß hergekommen? Er ist einfach so aus dem Nichts erschienen, wie ist das nur möglich? Ob der Kuchen, den ihre Lehrerin zur Feier des Tages mitbrachte, eventuell nicht mehr gut war? Könnte es sein, dass ein verdorbener Kuchen...

Erscheint lt. Verlag 6.7.2025
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Themenwelt Kinder- / Jugendbuch Kinderbücher bis 11 Jahre
Schlagworte Abenteuer • Freundschaft • Magie • Magische Welt • Magische Wesen • Zauber • Zauberreich
ISBN-10 3-8197-5973-5 / 3819759735
ISBN-13 978-3-8197-5973-4 / 9783819759734
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