Die verlorene Mafiaprinzessin (eBook)
358 Seiten
Books on Demand (Verlag)
978-3-7583-4905-8 (ISBN)
Die Autorin Natalie Scherzer wurde am 9.Mai 2003 im LKH Villach geboren. Ihre Hobbys sind reiten, Bücher schreiben, lesen, zeichnen und fotografieren. Im Jahr 2017 hat Natalie angefangen auf einer App namens Wattpad Storys zu schreiben. Sie hat eine sehr ausgeprägte Fantasie und liebt es in die Welt der Bücher abzutauchen. Im März 2023 hat sie ihren ersten Roman mit dem Titel "Ein nicht so leichtes Leben" veröffentlicht, der seit 6.3.2023 in jedem Onlineshop und jeder Buchhandlung als Taschenbuch bestellbar und eBook erhältlich. Beruflich arbeitet Natalie als Gärtnerin, nebenbei ist sie Autorin. Natalie ist eine sehr hilfsbereite und liebevolle junge Dame, sie ist für die Menschen, die ihr etwas bedeuten immer da. Natalie arbeitet schon an ihrem nächsten Buch, das genauso spannend und fesselnd wird wie das erste. Weitere Bücher werden natürlich folgen. Die Suche nach einem Verlag war nicht sehr einfach. Es war ein recht schwerer und komplizierter Weg, doch ich habe es geschafft und mir einen lang ersehnten Wunsch erfüllt. Auch wenn ich oft kurz davor war aufzugeben und alles hin zu werfen, bin ich jetzt sehr froh es nicht getan zu haben und meinen Wunsch Autorin zu werden weiterhin in meinem Herzen behalten habe. Nach drei Jahren intensiver Suche nach einem Verlag habe ich es im Februar 2023 geschafft einen zu finden. Was ich in der Zeit meiner Suche nach einem Verlag gelernt habe, dass man an seine Träume, Wünsche und Ziele glauben sollte, auch wenn sie noch so weit entfernt sind. Alles ist möglich, wenn man daran glaubt. Meiner Familie und meiner Arbeitskollegin Bettina möchte ich ein riesengroßes Dankeschön sagen, denn sie haben immer an mich geglaubt und mir den Mut und die Kraft gegeben weiter zu machen, auch wenn ich aufgeben wollte. Es ist nicht einfach AutorIn zu werden, aber mit der richtigen Einstellung und einem starken Willen schafft man so einiges, auch andere Wünsche und Träume kann man sich somit erfüllen.
Vorgeschichte
"Danke ihr beiden fürs Aufpassen." Sagt Mam zu Tante Florence und Onkel Silvio. "Ava ihr solltet heute hier bleiben, ein gewaltiges Gewitter braut sich zusammen. Du weißt wie extrem die Gewitter sein können beim Meer. Außerdem hat es drei Monate lang nicht geregnet." Meint Tante Florence. Die grünblauen Augen meiner Mam funkeln gefährlich. "Ich habe meine anderen 4 Kinder zu Hause und werde sie bestimmt nicht bei so einem Gewitter alleine lassen. Außerdem ist Charlie ein hervorragender Autofahrer." Sagt Mam. "Unverantwortlich ist das von dir und Charlie. Kate sollte nicht bei so verantwortungslosen Eltern wohnen." Sagt Tante Florence und Mam ballt ihre Hände zu Fäusten. Mam und Tante Florence verstehen sich überhaupt nicht. Jedes Mal, wenn sie aufeinandertreffen, gibt es Streit. "Ava lass es gut sein, es bringt dir nichts dich mit deiner Schwester zu streiten. Kathrine will nach Hause und die Jungs warten auch auf uns." Mischt sich nun Dad ein. Es bringt nichts, Mam und Tante Florence schreien sich jetzt an. "Charlie geh mit Kathrine schon mal vor zum Auto, ich will nicht, dass sie dieses lächerliche Gerede meiner Schwester mitbekommt." Ich umarme Onkel Silvio und gehe dann mit Dad raus zum Auto, bevor die Haustür ins Schloss fällt, höre ich Mam noch sagen: "Du kannst dir eines sicher sein Florence, meine Kinder bekommst du nicht mehr zu Gesicht." Während ich im Auto mit Dad warte, spiele ich mit meinem Teddybär Mr. Bagels. Mam kommt nach einer Ewigkeit endlich auch und die Fahrt geht los. Es ist finster und es beginnt leicht zu Regen. Der Sturm, der draußen tobt, ist im Auto sehr gut spürbar. Meine Mam hat trotz allem beschlossen heimzufahren, da meine Brüder alleine zu Hause sind. Wir sind gerade auf der Landstraße, die Sicht ist furchtbar wegen dem Regen und dem dazugekommenen Nebel. Meine Mam konzentriert sich auf die Straße genauso wie mein Dad. Keiner redet im Auto, da jetzt volle Konzentration erforderlich ist. Auch das Radio ist aus. Ich halte meinen Teddybär Mr. Bagels fest. Ich habe Angst. "Ich wäre jetzt lieber bei meinen Brüdern." Sage ich und umklammer meinen Teddybär noch mehr. "Du musst keine Angst haben Kathrine es passiert uns nichts. Denk an etwas Schönes." Meint Mam. Es ist leichter gesagt als getan. Ich kneife meine Augen zusammen, halte meinen Teddybär noch fester und denke an letztes Jahr. An den Tag, an dem mir meine Mam eine Halskette geschenkt hat. Eine mit einer ganz besonderen Bedeutung. Es ist eine Silberkette mit einem Eulenanhänger, der einen Rubin als Bauch hat. Ich weiß noch ganz genau wie es abgelaufen ist. Meine Brüder und ich waren im Wohnzimmer, wir haben gerade die Glücksbärchis angeschaut. Die Jungs sind gerade in ihre Zimmer gegangen, ich bleibe noch im Wohnzimmer auf der Couch sitzen. Mam kommt zu mir und legt mir eine Halskette um und sagt: "Egal wer auch immer etwas zu der Kette sagt, nimm sie nie herunter. Sie ist ein wichtiger Teil unserer Familie." "Haben wir alle dieselbe Kette?" Frage ich neugierig. Mam antwortet darauf: "Ja Kathrine, dein Dad auch deine Brüder und ich haben dieselbe Kette." Mam holt ihre Kette unter ihrem Shirt hervor. Sie ist genauso schön wie meine. "Was hat die Kette mit unserer Familie zu tun? Was hat es mit ihr auf sich?" Frage ich. "Das erkläre ich dir und deinen Brüdern, wenn ihr älter seid. Jetzt versteht ihr das noch nicht, dafür bist du noch zu jung." Diese Erinnerung beruhigt mich ein wenig und ich öffne meine Augen, in diesem Moment kommt ein LKW auf unserer Fahrbahn entgegen. "Charlie!" Schreit meine Mam panisch. "Mammy! Daddy!" Schreie ich und Dad versucht dem LKW auszuweichen, doch zu spät. Ich kneife meine Augen zusammen und denke an die Erinnerung von vorhin. Es kracht, wir überschlagen uns mehrmals. Das Auto liegt auf dem Dach. "Mammy? Daddy?" Frage ich, doch es kommt keine Antwort. "Mammy!? Daddy!? Was ist hier gerade passiert?" Es kommt wieder keine Antwort. Ich schaue zu meinen Eltern, doch erkenne nichts, da alles stockfinster ist. Die Scheiben des Autos sind kaputt und liegen überall verteilt, der kalte Wind pfeift durch die kaputten Fenster und lässt mich frieren. Ich versuche mich zu bewegen, doch meinen Körper durchzuckt ein grausamer Schmerz. Panik breitet sich in mir aus und meine Augen beginnen zu brennen, kurz darauf fließen heiße Tränen wie ein Wasserfall meine Wangen herunter. Es ertönen Sirenengeräusche und Blaulicht ist zu sehen. Das Blaulicht erhellt alles und ich schaue erneut nach vorne. Zwei merkwürdig weiße Luftballone sind so aufgeblasen, dass die Gesichter meiner Eltern nicht zu sehen sind. Ich sehe nur die Hände, die voller Blut sind und sich nicht bewegen. Die vordere Seite des Autos raucht. Ich versuche mich erneut zu bewegen, doch mein Körper schmerzt immer noch. Mein Kopf tut auch weh und irgendwie ist mir schwindelig und schlecht und es rinnt irgendetwas Warmes in meinen Nacken. Stimmen dringen in mein Ohr und kurz darauf hockt ein Mann in Uniform neben mir. Er wischt mir die Tränen weg. "Ich habe hier ein kleines Mädchen, ich hole sie raus! Richtet schon mal alles her, ich weiß nicht, ob sie verletzt ist!" Ruft der Mann über seine Schulter. "Warum reden Mammy und Daddy nicht mit mir? Wieso sind zwei Luftballone aufgeblasen? Warum ist vorne Blut?" Frage ich, doch ich bekomme keine Antwort. "Wir drehen das Auto jetzt vorsichtig um und dann hole ich dich heraus, okay. Du musst keine Angst haben." Sagt der nette Man zu mir und steht auf. Das Auto bewegt sich und ich umklammer meinen Teddybär und schließe meine Augen. Als das Auto sich nicht mehr bewegt mache ich meine Augen wieder auf. Es steht nicht mehr am Dach. Der nette Mann von vorhin öffnet mit Wucht die Autotür und schnallt mich aus. "Ich hole dich jetzt mal da raus, meine Kollegen kümmern sich um deine Eltern." Der nette Mann in Uniform hebt mich heraus und trägt mich zu einem Rettungswagen. Ein anderer hält einen Regenschirm über mich, damit ich nicht ganz nass werde. Der nette Mann setzt mich auf das Bett, das im Krankenwagen ist. "Die Kleine hat Schmerzen und eine Kopfplatzwunde mehr kann ich nicht sagen." Meint der nette Mann in Uniform zu den Sanitätern. Einer der beiden Sanitäter kommt zu mir und leuchtet mit einer Taschenlampe in meine Augen während der andere meinen Kopf verarztet. Danach werde ich gleich an einige Kabel angeschlossen und eine Nadel wird mir in meine Hand gestochen, die mit einem Schlauch verbunden wird. Mein Blick richtet sich zu dem brennenden Auto und den Feuerwehrleuten, die es versuchen zu löschen. Regnen tut es nicht mehr, es ist nur noch der Sturm da. Ich spüre, wie mich eine unnormale Müdigkeit überkommt. "Hey Kleine wie heißt du?" Fragt mich einer der beiden Sanitäter. "Kate und das ist Mr. Bagels. Er ist ganz lieb, es seid denn, man tut mir oder ihm weh." Sage ich müde. "Wie lautet dein Familienname?" Kommt nun die nächste Frage. "Anderson." Antworte ich. "Was ist genau passiert Kate? Wohin wollten deine Eltern mit dir? Die wichtigste Frage ist, woher seid ihr denn bei dem Sturm gekommen?" Ich muss mir richtig Mühe geben alle Fragen in meinem Kopf zu speichern. "Nach Hause wollten wir." Sage ich schwach und schließe meine Augen. Mein Kopf pulsiert und schmerzt als ich mich zurücklehne. Der Sanitäter, der mich so viel gefragt hat, rüttelt mich leicht und ich öffne meine Augen nur für ein paar Sekunden. "Kate, hey bleib wach. Ich weiß es ist schwer, doch versuch es bitte. Was ist denn dein Lieblingstier?" Fragt mich der Sanitäter "Hello Kitty ist mein Leiblingstier. Wölfe sie sind faszinierend." Sage ich. "Ja Wölfe sind faszinierend, ich liebe Wölfe auch." Die Worte der Sanitäter hören sich an, als wären sie weit weg. Sie klingen so, als würde jemand mit mir reden, während ich unter Wasser bin. Ich höre noch wie der eine zum anderen sagt: "Richte alles für die Reanimation her. Willi soll los fahren, wir dürfen keine Zeit verlieren." Das Pulsieren in meinem Kopf wird schwächer und auch das Atmen fällt mir schwer. Ich spüre, wie mir jemand eine Atemmaske aufsetzt, und dann ist alles schwarz.
Durch ein merkwürdiges regelmäßiges Piepsen werde ich wach. Es ist komisch nach Ewigkeiten wieder etwas zu hören. Meine Augen kann ich nur langsam öffnen, da ein grässliches Licht in mein Gesicht scheint. Bin ich tot und jetzt im Himmel? Ist das Piepsen überhaupt real? Nach wenigen Minuten haben sich meine Augen daran gewöhnt und ich setze mich auf, meinen Körper und meinen Kopf durchzuckt ein höllischer Schmerz, der mich aufstöhnen lässt. Ich befinde mich in einem Zimmer, das in einem hellen Gelb gehalten ist, auf einer Wand sind lauter Disney Figuren, die Bettwäsche hat alles kleine Pinguine drauf und ist ebenfalls gelb. Mein Blick fällt auf einen Computer, der ein eintöniges Piepsen von sich gibt. Ich bin auch an eine Menge Kabel angeschlossen und in meiner linken Hand ist ein Schlauch. Als eine nette Frau zu mir kommt, die wie eine Krankenschwester aussieht, frage ich panisch. "Was ist passiert? Wo bin ich? Warum bin ich hier? Wo sind Mammy und Daddy?" Da mir Tränen kommen, sehe ich die Krankenschwester nur durch einen Schleier. Ich habe keine Erinnerung, ich weiß nichts. Ich halte...
| Erscheint lt. Verlag | 8.4.2024 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Kinder- / Jugendbuch |
| ISBN-10 | 3-7583-4905-2 / 3758349052 |
| ISBN-13 | 978-3-7583-4905-8 / 9783758349058 |
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