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Das Geheimnis Des Schwarzen Diamanten (eBook)

Die Abenteuer Von Kimmi Jambo
eBook Download: EPUB
2017 | 1. Auflage
652 Seiten
tredition (Verlag)
978-3-7439-1443-8 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Das Geheimnis Des Schwarzen Diamanten -  Mary Alff,  Lena-Marie Alff
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'Das Geheimnis Des Schwarzen Diamanten', ist eine Geschichte über Mut und Hoffnung. Das Schicksal schweißt drei kenianische Kinder zusammen, als ein böser Zauberer versucht, sämtliche Kinder ihres Dorfes gefangen zu nehmen. Nach einer langen Busfahrt schlafen sie in einem Schuppen ein. Danach wurden sie von einer geheimnisvollen Frau adoptiert, die hinter einem großen magischen Regenbogen lebt, mitten im Herzen von Nairobi. Sie lehrte den Kindern die Kunst der Stammesmagie und kochte ihnen ihre Lieblingsmahlzeiten. Nach einiger Zeit finden sich die Kinder umzingelt von einem alten Stammfluch, der nur von Kindern gebrochen werden kann. Kimmi Jambo hält in den Straßen Nairobis Ausschau nach den vorhergesagten Zeichen, die Nairobi in ein großes Durcheinander verwandeln könnten. Als Folge verschwand der Minister für die armen Menschen. Alle Zauberer verhalten sich merkwürdig und jemand beginnt, Mitglieder der obdachlosen Straßenbruderschaft zu verkörpern und zu entführen. Gestärkt durch mächtige Zaubersprüche, einem Bad im kalten Fluss und mit einem knappen Wort über Leopardenmilch und Krokodilstränen, begeben sich Kimmi Jambo und seine Freunde auf ihre Mission, auf eine Safari zu den verzauberten schwarzen Bergen. Alles verläuft gut, bis sie Magdalene, den einäugigen Giganten, einer Kreatur mit vielen Überraschungen, begegnen... und dem bösen Zauberer. Als sich die Situation unerwartet entwickelt, kommen die sehr ungewöhlichen Worte des feurigen Straßenpredigers, der besser bekannt ist als 'der Täufer', sehr gelegen. Denn Kimmi Jambo erinnert sich nicht nur an den mächtigsten Zauberspruch des Universums, sondern benutzt ihn auch. Und erreicht damit himmlische und unerwartete Resultate.

Mary M. Alff wurde in 1966 in Nakuru, Kenya geboren. Sie ging in die Mount Saint Mary's Grundschule, später in die Mary Mount Secondary School und anschließend studierte Sie auf dem Kenyan Armed Forces College. In 1986 wurde Sie zur Offizierin der Women Service Corps, der kenianischen Armee ernannt. In 1994 arbeitete Sie für die katholische Armeen-Vorsorge und reiste sehr viel durch Kenya. In Kenya waren die Menschen trotz der Armut glücklich und haben sich nicht von den schlechten Bedingungen beeinflussen lassen, was Alff sehr inspirierte. Im Jahre 1999 kam Sie nach Deutschland, Hamburg, wo Sie bis 2005 an der Berlitz International Sprachschule, Englisch unterrichtete. In dieser Zeit reiste sie viel in Deutschland als Betreuerin und später als Camp-Leiterin für Kinder in englischsprachigen Camps. Es war immer ihr Wunsch, Abenteuerbücher für Kinder zu schreiben, damit das technologiefreie Leben der Kinder in Afrika bekannt gemacht wird. Dieses Buch ist von den Obdachlosen und Waisenkindern in Ihrer Heimat inspiriert. Trotz dessen handelt das Buch nicht nur von schlechten Zeiten. Afrikanische Kinder haben auch jede Menge Spaß und erleben viele Abenteuer, Mystik sowie Wunder. Mary M. Alff lebt mit Ihrer Familie, in Hamburg und geht gerne zum Gottesdienst. Ihre Hobbies sind kochen, lesen, Sport treiben und neue Freundschaften schließen.

Mary M. Alff wurde in 1966 in Nakuru, Kenya geboren. Sie ging in die Mount Saint Mary's Grundschule, später in die Mary Mount Secondary School und anschließend studierte Sie auf dem Kenyan Armed Forces College. In 1986 wurde Sie zur Offizierin der Women Service Corps, der kenianischen Armee ernannt. In 1994 arbeitete Sie für die katholische Armeen-Vorsorge und reiste sehr viel durch Kenya. In Kenya waren die Menschen trotz der Armut glücklich und haben sich nicht von den schlechten Bedingungen beeinflussen lassen, was Alff sehr inspirierte. Im Jahre 1999 kam Sie nach Deutschland, Hamburg, wo Sie bis 2005 an der Berlitz International Sprachschule, Englisch unterrichtete. In dieser Zeit reiste sie viel in Deutschland als Betreuerin und später als Camp-Leiterin für Kinder in englischsprachigen Camps. Es war immer ihr Wunsch, Abenteuerbücher für Kinder zu schreiben, damit das technologiefreie Leben der Kinder in Afrika bekannt gemacht wird. Dieses Buch ist von den Obdachlosen und Waisenkindern in Ihrer Heimat inspiriert. Trotz dessen handelt das Buch nicht nur von schlechten Zeiten. Afrikanische Kinder haben auch jede Menge Spaß und erleben viele Abenteuer, Mystik sowie Wunder. Mary M. Alff lebt mit Ihrer Familie, in Hamburg und geht gerne zum Gottesdienst. Ihre Hobbies sind kochen, lesen, Sport treiben und neue Freundschaften schließen.

-KAPITEL EINS-


Wie alles begann


In einem Dorf im wunderschönen Kenia erwachte Kimmi Jambo und war mit einem Sprung aus dem Bett. „Feuer! Feuer!“, schrie jemand in die Stille der Morgendämmerung.

Mama! Mamaaa!“, schluchzte Kimmi unter Tränen. Seine Eltern warfen hastig ein paar Dinge in einen Sack. „Sie sind da, und sie werden uns alle töten!“, hörte er seinen Vater mit gedämpfter, ängstlicher Stimme zu seiner Mutter sagen. „Woi! Woi!“, jammerte Kimmis Mutter laut. „Wo ist mein Junge?“, Sie schlang den vierjährigen Kimmi Jambo fest in ihre Arme, und die Familie rannte aus dem brennenden Haus. Gerade noch rechtzeitig, wie sich zeigte, denn in dem Moment brach das Grasdach mit einem riesigen dumpfen Schlag in sich zusammen. Auch aus den Nachbardörfern liefen Familien schreiend in die weiten Kaffee- und Bananenplantagen der Umgebung. Mütter schrieen besorgt nach ihren Kindern. „Sie schießen! Sie schießen! Rennt!“, rief Kimmis Vater den anderen Dorfbewohnern zu. Und auch er rannte um sein Leben, seine Familie immer schützend vor sich her treibend. Kimmi sah Männer und Frauen zu Boden fallen. Er wusste, dass gerade etwas Fürchterliches passierte, aber er war zu klein, um die anschließenden Ereignisse zu verstehen. Nicht einmal als seine Mutter und später auch sein Vater stürzten, und er selbst in dichtes Buschwerk hineinrollte, wusste er, was los war. Jetzt war nur noch eine Stimme zu hören: „Lauft, Kinder, lauft!“ Ein lauter Knall, dann verstummte auch diese Stimme. Ängstlich begann Kimmi Jambo zu laufen. Er rannte weiter und weiter in die Bananenplantagen hinein so schnell seine kleinen nackten Beine nur konnten.

Vier Tage später…

Kimmi fand sich auf einer Autobahn wieder – einem Highway irgendwohin.

Er betrachtete die großen und die kleinen Autos, die mit halsbrecherischer Geschwindigkeit vorbei rasten. Große Lkws hupten ihn an: „Tuuuuut!“ und kleine: „Biiiiiiiip! Biiiiiiiip!“ Sie erschreckten ihn so, dass er schnell zurück in den Buschwald lief. Er begann zu weinen und schrie nach seiner Mutter. Wo waren seine Eltern? Er hatte Angst und außerdem knurrte sein Magen grimmig vor Hunger. Wieder schrie er laut und durchdringend. Warum war er allein? Plötzlich tauchten ein Junge und ein Mädchen aus dem nahe gelegenen Dickicht auf, über und über mit rotem Staub bedeckt. Es waren Sara und Tony aus dem Nachbardorf, und sie kannten Kimmi Jambo ziemlich gut. Sie hatten oft zusammen gespielt. „Kimmi Jambo!“, rief Sara, froh ihn zu sehen, „Komm her und hör auf zu schreien. Die bösen Männer könnten uns hören und zurückkommen.“ Ihre gedämpfte Stimme klang besorgt. Sara war sechs und Tony war drei. Mit einem ernsten Runzeln zwischen den Augenbrauen sah sie auf die beiden kleinen Jungen, ohne so recht zu wissen, was nun. Es war nur vier Tage her, dass diese schrecklichen Männer in ihre Dörfer eingefallen waren, alles niedergebrannt und dann alle Erwachsenen getötet hatten. Bei der Erinnerung an dieses grauenvolle Geschehen, begann sie zu zittern. Weder Sara noch die beiden anderen wussten, wie viel Glück sie gehabt hatten, lebend davonzukommen. Man muss nämlich wissen, dass es einen machtvollen Fluch gab in Verbindung mit den „Kuzikuzi“, einem rätselhaften Stamm, aus dem niemand wirklich schlau wurde. Für Sara war das allerdings noch ein Geheimnis, schließlich war sie noch ein Kind. Sie zuckte mit den Achseln, jetzt hatte sie an Wichtigeres zu denken: zwei kleine hungrige Jungen. Sie musste etwas zu essen für sie alle finden – und zwar sehr schnell. „Bleibt hier, unter diesem Baum versteckt! Bis ich zurückkomme!“, sagte sie den Jungen eindringlich. Ihre zierlichen, nackten Füße wirbelten roten, heißen Staub auf, als sie los rannte.

Es war nicht schwer, einen kleinen, belebten Markt zu finden - ungefähr acht Meilen von ihrem Versteck entfernt. Die Nachricht von dem Angriff hatte sich wie ein Lauffeuer verbreitet, und Sara sah, wie die Leute die Köpfe zusammensteckten.

„Sie haben in den Dörfern mit diesen verrückten Kuzikuzitypen jeden getötet, sogar die Kinder sind verschwunden. Zum Glück, muss ich hinzufügen. Ich konnte ihre merkwürdige Sprache nie verstehen“, erzählte eine Frau umringt von aufmerksamen Zuhören. „Man sagt, dass komische Dinge passieren, wenn irgendeiner von ihnen in dieser verdrehten Sprache spricht…“

„Die Regierung bestreitet diesen Überfall natürlich. Niemand hat irgendetwas gesehen, und niemand hat etwas gehört!“, fügte jemand anderes hinzu. „Es ist vier Tage her und nicht einmal der Polizeichef hat die Region besucht. Wer will schon gern als Freund der Kuzikuzi angesehen werden?“,

Sara hörte mit Tränen in den Augen zu. Ihr kleines Herz raste vor Wut. Über den Hass, den sie in diesen Stimmen vernahm, und über die Männer, die in nur wenigen Minuten ihr ganzes Leben zerstört hatten. Sie rückte näher an eine auf dem Boden sitzende, alte Frau heran, die ihre Früchte und ihr Gemüse in Behältnissen verschiedener Größe irgendwie so zurechtrückte, dass Käufer angelockt würden. „Mama!“ Das ist eine respektvolle Art in Kenia, Frauen anzureden, die älter sind als man selbst, „bitte gib mir ein paar Bananen, ich habe seit Tagen nicht gegessen!“, bat sie kläglich. „Was?“, fragte die alte Frau und schaute sie misstrauisch von der Seite an. „Warum hast du nichts gegessen? Wo sind deine Eltern?” Sie sprach mit einer keifenden, ungeduldigen Stimme. Sie hasste es, von ihrem Geschäft abgelenkt zu werden.

„Ich komme aus dem Dorf der Kuz…“, gerade noch rechtzeitig unterbrach sie sich selbst, aber ihr Finger zeigte noch in die gefürchtete Richtung.

„Stopp, Hör auf! Niemand hat den Angriff überlebt!“, herrschte die alte Frau sie zornig an. „Wie kannst du es wagen so zu lügen. Hau ab! Keiner von diesen Zungenverdrehern hat überlebt!“

„Aber Mama, ich wollte doch nur…“

„Kein aber! Ich bin nicht deine Mutter. Hau ab!“

Sara ging zügig weiter. Tränen liefen über ihr Gesicht. Sie musste bald etwas zu essen finden, schließlich hatte sie auch noch einen langen Rückweg zu den Jungen vor sich.

Einige Stunden später… Es war kurz vor sechs, als sich die riesige, rote Sonne verschlafen an den Horizont anlehnte. Sara beobachtete verstohlen, wie die Frauen ihre Waren in Sackleinen einrollten und nach und nach den Markt verließen. Den ganzen Tag hatte sie gebettelt. Und niemand hatte ihr etwas gegeben. Warum hassen die Leute die Kuzikuzi bloß so sehr, dachte sie. In dem Moment sah sie eine Frau ihren Haufen reifer Apfelsinen und Bananen unbeaufsichtigt zurücklassen und in einen nahegelegenen Laden gehen. Offensichtlich wollte sie Lebensmittel einkaufen, um sie mit nach Hause zu nehmen. Sara sah sich um. Sie sah, dass niemand sie beachtete. „Jetzt!“, sagte eine leise Stimme in ihrem Kopf. Und ohne dass sie wusste, was passierte, fixierten ihre Augen eine große Staude reifer Bananen. Die Staude erhob sich in die Luft und bewegte sich auf sie zu, ungefähr in Augenhöhe. Als die Bananen sie erreichten und ihr beinahe an den Kopf flogen, schnappte sie sie mit beiden Händen und flüchtete über den Marktplatz. So schnell ihre dünnen Beine konnten und bevor irgendjemand wagte, sie zu stoppen.

„Hey! Haltet den Dieb! Haltet den Dieb!“ Es hatte doch jemand den sonderbaren Vorfall bemerkt und schrie plötzlich, so dass alle anderen aufschreckten. Reife Bananen, Mohrrüben, und Kartoffeln bombardierten sie aus jeder Richtung. Sara wünschte nur, sie müsste nicht so eilig verschwinden! Das ganze Essen hätten sie so gut gebrauchen können... Aber egal, sie musste jetzt einfach ganz schnell wegkommen von hier und hoffentlich lebendig. Zwei kleine Jungen verließen sich schließlich auf sie. Und dem Himmel sei Dank – schaffte sie es gerade so vom Marktplatz zu stürmen.

Zwei Stunden später schlangen Kimmi Jambo und Tony fast ohne zu kauen die Bananen hinunter. Am Ende waren sie immer noch erstaunlich hungrig und starrten mit großen Augen auf den Haufen Bananenschalen vor sich. „Wir müssen uns daran gewöhnen, nicht immer genug zu bekommen“, sagte Sara viel zu vernünftig für ihr Alter und dachte mit Bedauern an das, was sie getan hatte. Dass sie Bananen geklaut hatte. Doch sie schüttelte den Gedanken ab und sagte zu den anderen: „Lasst uns jetzt ein bisschen schlafen!“ Sie kuschelten sich zusammen, um genug Wärme zu erzeugen, denn die Temperatur fiel stark ab, wenn die Nacht den Tag ablöste. Es war nicht einfach einzuschlafen, und Sara lag wach mit weit...

Erscheint lt. Verlag 12.6.2017
Illustrationen Stephan Nebel
Übersetzer Christina Fritsch
Verlagsort Ahrensburg
Sprache deutsch
Themenwelt Kinder- / Jugendbuch Jugendbücher ab 12 Jahre
Schlagworte Abenteuer • Doppelgänger • Geheim tor • Kimmi Jambo • Kinderbuch • Leoparden • Magie • Nairobi • Regenbogen • Straßenkinder • Zauberer • Zaubersprüche
ISBN-10 3-7439-1443-3 / 3743914433
ISBN-13 978-3-7439-1443-8 / 9783743914438
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