Gleich dem kleinen Häuflein der Makkabäer
Die jüdische Gemeinde in Simmering 1848-1945
Seiten
2009
|
1., Aufl.
Mandelbaum Verlag eG
978-3-85476-292-8 (ISBN)
Mandelbaum Verlag eG
978-3-85476-292-8 (ISBN)
Vergleichbar den jüdischen Memor-Büchern, die Wissen über zerstörte jüdische Gemeinden bewahren, ist auch dieses Buch ein Erinnerungszeichen. Es sind die Erinnerungen an die jüdische Gemeinde in Simmering von 1848 bis 1945.
Vor mehr als zwanzig Jahren begann Herbert Exenberger über die jüdische Bevölkerung Simmerings zu recherchieren, bekam jedoch immer wieder die Frage zu hören: 'Gab es denn überhaupt Juden in Simmering?' Die meisten vermuteten Juden im Bezirk nur auf den jüdischen Abteilungen des Wiener Zentralfriedhofes. Andere wieder waren überzeugt, dass alle Juden reich wie Rothschild wären. Der Wunsch, solchen Fragen und Meinungen entgegenzutreten, bestimmte zunächst seine Nachforschungen.
Immerhin wurde bereits 1863 der erste jüdische Bethaus verein in Simmering gegründet, 1875 die erste jüdische Religionsschule. Die Juden Simmerings waren kleine Händler, Handwerker, Arbeiter und Gewerbetreibende. Sie waren auch keine strenggläubigen Chassidim, besuchten die Bethäuser doch meist nur zu den Hohen Feiertagen.
Herbert Exenbergers materialreiche und mit vielen Abbildungen versehene Forschungsarbeit setzt Initiativen auf dem Gebiet der Erinnerungskultur und macht die Geschichte dieses Wiener Bezirkes für eine breite Öffentlichkeit zugänglich.
Vor mehr als zwanzig Jahren begann Herbert Exenberger über die jüdische Bevölkerung Simmerings zu recherchieren, bekam jedoch immer wieder die Frage zu hören: 'Gab es denn überhaupt Juden in Simmering?' Die meisten vermuteten Juden im Bezirk nur auf den jüdischen Abteilungen des Wiener Zentralfriedhofes. Andere wieder waren überzeugt, dass alle Juden reich wie Rothschild wären. Der Wunsch, solchen Fragen und Meinungen entgegenzutreten, bestimmte zunächst seine Nachforschungen.
Immerhin wurde bereits 1863 der erste jüdische Bethaus verein in Simmering gegründet, 1875 die erste jüdische Religionsschule. Die Juden Simmerings waren kleine Händler, Handwerker, Arbeiter und Gewerbetreibende. Sie waren auch keine strenggläubigen Chassidim, besuchten die Bethäuser doch meist nur zu den Hohen Feiertagen.
Herbert Exenbergers materialreiche und mit vielen Abbildungen versehene Forschungsarbeit setzt Initiativen auf dem Gebiet der Erinnerungskultur und macht die Geschichte dieses Wiener Bezirkes für eine breite Öffentlichkeit zugänglich.
HERBERT EXENBERGER wurde 1943 in Wien geboren. Seit mehr als fünfzig Jahren arbeitet er ehrenamtlich im Bezirksmuseum Simmering. Von 1970 bis 2003 war er Bibliothekar im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. Für seine Arbeiten erhielt er u. a. 1983 den Victor Adler-Preis, 2003 das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien. Bei Mandelbaum erschien, von ihm herausgegeben, 'Walter Lindenbaum: Von Sehnsucht wird man hier nicht fett' und 'Als stünd‘ die Welt in Flammen, Eine Anthologie ermordeter sozialistischer Schriftsteller '
| Erscheint lt. Verlag | 17.4.2009 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 170 x 240 mm |
| Einbandart | Englisch Broschur |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Geschichte / Politik |
| Geisteswissenschaften ► Geschichte | |
| Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Judentum | |
| Schlagworte | Erinnerungskultur • Hardcover, Softcover / Sachbücher/Geschichte • HC/Sachbücher/Geschichte • Jüdische Gemeinde • Memor-Buch • Simmering • Wien • Wiener Bezirksgeschichte |
| ISBN-10 | 3-85476-292-5 / 3854762925 |
| ISBN-13 | 978-3-85476-292-8 / 9783854762928 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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