Erzählen im Film
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Der Band lotet die Schnittstelle zwischen Literatur-
und Filmwissenschaft innovativ aus.
Die Anwendung des Erzählbegriffs auf Medien jenseits der Literatur erfordert eine interdisziplinäre Verständigung darüber, welche spezifische Form und Erkenntnisfunktion das Erzählen haben kann. Bilder, Ton und Musik haben für die Erzeugung der Ereignisse in der erzählten Geschichte einen eigenen Anteil und erweitern bzw. verschieben die Möglichkeiten und Formen des Erzählens wesentlich. Insbesondere das unzuverlässige Erzählen ist zu einer wichtigen Strömung des Gegenwartsfilms geworden und es lohnt zu fragen, wie es dazu kommt und warum audiovisuelle Medien gerade für diese narrative Möglichkeit prädestiniert zu sein scheinen.
Susanne Kaul (PD Dr. phil.) lehrt Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld.
Jean-Pierre Palmier (M.A.) lehrt Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld.
Timo Skrandies (Prof. Dr. phil.) lehrt Kunstgeschichte am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
»'Erzählen im Film' zeichnet sich durch seine Multiperspektivität aus, seine diversen Zugriffsweisen auf den Gegenstand des narrativen Films. Die entstehende Heterogenität veranlasst zu dem Hinweis, es hier mit keiner Einführung in die Filmnarratologie zu tun zu haben. Im Gegenteil fordern die einzelnen Beiträge dazu auf, in einen kritischen Dialog zu treten. Unterstrichen wird dies letztlich besonders dadurch, dass alle Autoren sehr nahe am Beispiel entlang argumentieren. Im Großen und Ganzen kann diese Umsetzung überzeugen.«
Stephan Brössel, www.iaslonline.de, 4 (2011) 20110405»›Erzählen im Film‹ zeichnet sich durch seine Multiperspektivität aus, seine diversen Zugriffsweisen auf den Gegenstand des narrativen Films. Die entstehende Heterogenität veranlasst zu dem Hinweis, es hier mit keiner Einführung in die Filmnarratologie zu tun zu haben. Im Gegenteil fordern die einzelnen Beiträge dazu auf, in einen kritischen Dialog zu treten. Unterstrichen wird dies letztlich besonders dadurch, dass alle Autoren sehr nahe am Beispiel entlang argumentieren. Im Großen und Ganzen kann diese Umsetzung überzeugen.«
»Die Publikation eignet sich durch den interdisziplinären Blick sowohl für Literatur-, Musik- und Filmwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie Studierende und interessierte Laien.«
»Die Überschreitungen der medialen Grenzen lassen sich auch von der Kapiteleinteilung nicht aufhalten. Genau das macht das Buch sympathisch. Es ist ein Fundus an interessanten Einzelbetrachtungen zu einem sehr ergiebigen Thema.«
»Insgesamt bietet das Buch eine anregende Diskussion narrativer Unzuverlässigkeit im Film neben anderen Ansätzen, die Spezifik dieses Mediums im Schnittpunkt der beteiligten Künste zu reflektieren. Es wendet sich an alle filmwissenschaftlich interessierten Leser und bietet Studenten der Film-, Literatur- oder Musikwissenschaft einen leichten Einstieg in aktuelle Facetten der Forschungsdiskussion.«
Besprochen in:www.schnitt.de, 29.09.2009, Susan NollMEDIENwissenschaft, 4 (2010), Pascale Anja Dannenbergwww.iaslonline.de, 4 (2011), Stephan Brössel
| Erscheint lt. Verlag | 27.4.2009 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Medienkulturanalyse ; 6 |
| Verlagsort | Bielefeld |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 135 x 225 mm |
| Gewicht | 392 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Film / TV |
| Geisteswissenschaften ► Sprach- / Literaturwissenschaft ► Literaturwissenschaft | |
| Sozialwissenschaften ► Kommunikation / Medien ► Medienwissenschaft | |
| Schlagworte | Allgemeine Literaturwissenschaft • Audiovisualität • Erzählen • Film • Filmnarratologie • General Literature Studies • Klang • Literatur • Literature • media • Media Studies • Media Theory • Medien • Medientheorie • Medienwissenschaft • music • Musik • Sound • Unzuverlässiges Erzählen |
| ISBN-10 | 3-8376-1134-5 / 3837611345 |
| ISBN-13 | 978-3-8376-1134-2 / 9783837611342 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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