Aus der Frühzeit europäischer Diplomatie
Zum geistlichen und weltlichen Gesandtschaftswesen vom 12. bis zum 15. Jahrhundert
Seiten
2008
Chronos (Verlag)
978-3-0340-0927-0 (ISBN)
Chronos (Verlag)
978-3-0340-0927-0 (ISBN)
Das mittelalterliche Gesandtschaftswesen wird derzeit vielfach politik- und kulturgeschichtlich unter den Aspekten 'Aussenpolitik', 'Kommunikation' und 'Netzwerke' erforscht. Weltliches und geistliches Gesandtschaftswesen werden meist unabhängig voneinander untersucht, obwohl es Hinweise auf eine gegenseitige Beeinflussung gibt.
Ziel dieses Bandes ist es daher, durch die parallele Behandlung nach Verbindungen zwischen kirchlicher und weltlicher Gesandtentätigkeit zu suchen. Dabei sollen die spezifischen Funktionen von Gesandten als Inhaber von Herrschaftsrechten, als Vermittler und Informationsträger besonders unter sozial- und kommunikationsgeschichtlichen Fragestellungen betrachtet werden, um eine deutlichere Vorstellung des Gesamtphänomens im Hoch- und Spätmittelalter zu gewinnen. Nicht zuletzt soll so auch eine Einordnung der Diplomatie frühneuzeitlicher Staaten in das historische Kontinuum überregionaler Kommunikationsformen ermöglicht werden.
Ziel dieses Bandes ist es daher, durch die parallele Behandlung nach Verbindungen zwischen kirchlicher und weltlicher Gesandtentätigkeit zu suchen. Dabei sollen die spezifischen Funktionen von Gesandten als Inhaber von Herrschaftsrechten, als Vermittler und Informationsträger besonders unter sozial- und kommunikationsgeschichtlichen Fragestellungen betrachtet werden, um eine deutlichere Vorstellung des Gesamtphänomens im Hoch- und Spätmittelalter zu gewinnen. Nicht zuletzt soll so auch eine Einordnung der Diplomatie frühneuzeitlicher Staaten in das historische Kontinuum überregionaler Kommunikationsformen ermöglicht werden.
Claudia Zey ist Professorin für Allgemeine Geschichte des Mittelalters an der Universität Zürich. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Entwicklung des päpstlichen Legatenwesens, die Bildungsgeschichte sowie die Bedeutung von Königinnen und Fürstinnen als Herrscherinnen. Claudia Märtl ist Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der Universität München. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Entwicklung des Gesandtschaftswesens in Italien, die Historiographie, die Geschichte des Humanismus und seiner Verbreitung sowie die Sozialgeschichte der spätmittelalterlichen Kurie.
| Erscheint lt. Verlag | 10.6.2008 |
|---|---|
| Verlagsort | Zürich |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 225 mm |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Mittelalter |
| Schlagworte | Botenwesen • Gesandtschaft • HC/Geschichte/Mittelalter • Kommunikation |
| ISBN-10 | 3-0340-0927-5 / 3034009275 |
| ISBN-13 | 978-3-0340-0927-0 / 9783034009270 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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