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«Man erspare es mir, mein Juristenherz auszuschuetten»

Dr. iur. Kurt Tucholsky (1890-1935)- Sein juristischer Werdegang und seine Auseinandersetzung mit der Weimarer Strafrechtsreformdebatte am Beispiel der Rechtsprechung durch Laienrichter
Buch | Softcover
322 Seiten
2008
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-57581-9 (ISBN)
CHF 104,40 inkl. MwSt
Als fachkundiger Journalist und Schriftsteller übte Kurt Tucholsky scharfe Kritik an der Justiz der Weimarer Republik, äußerte sich aber auch zu grundsätzlichen Fragen des Strafrechts, des Strafprozessrechts und der Gerichtsverfassung. Trotz dieses Umstands haben sich die Juristen bislang kaum mit Tucholsky befasst: "Nicht einmal Tucholskys Jurastudium ist genau erforscht" (Michael Hepp). Die Untersuchung möchte zur Überwindung dieses Desinteresses beitragen. Steht im ersten Teil der juristische Werdegang Tucholskys im Mittelpunkt, so behandelt der zweite Teil ausgewählte Aspekte seiner Rechts- und Justizpublizistik. Aufschlussreich sind Tucholskys Beiträge zur Laienbeteiligung nicht zuletzt deshalb, weil sie neben Grundzügen seines strafrechtlichen Denkens seine bis in die Studienzeit zurückreichende Beschäftigung mit der Freirechtsschule erkennen lassen.

Der Autor: Thorsten Miederhoff, geboren 1975 in Arnsberg; Studium der Rechtswissenschaft (Münster) und der Wirtschaftswissenschaft (Münster, Deggendorf); Erste juristische Staatsprüfung 2001 (OLG Hamm); Wissenschaftliche Hilfskraft an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster; ab 2004 Referendariat am LG Münster; Zweite juristische Staatsprüfung 2006 (Düsseldorf); seit 2006 als Rechtsanwalt zugelassen.

Aus dem Inhalt : Rechtsstudium in Berlin und Genf - Promotion an der Salana - Aberkennung der Doktorwürde nach der Ausbürgerung 1933? - Streit um die Laienbeteiligung - Der "Fall Harden" - "Volksgericht? Eine Farce" - "der Arbeiter fehlt fast immer" - Kritik an Fragestellung und Rechtsbelehrung - "Lex Emminger" - "Was heute im Beratungszimmer vor sich geht, weiß kein Mensch" - Das alte Schwurgericht als "Gnadeninstanz" - Rechtsprechung contra legem und die Freirechtsbewegung - "Merkblatt für Geschworene".

Erscheint lt. Verlag 15.5.2008
Reihe/Serie Rechtshistorische Reihe ; 369
Mitarbeit Herausgeber (Serie): Christian Hattenhauer
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 430 g
Themenwelt Geschichte Teilgebiete der Geschichte Militärgeschichte
Geisteswissenschaften Sprach- / Literaturwissenschaft Germanistik
Geisteswissenschaften Sprach- / Literaturwissenschaft Literaturwissenschaft
Recht / Steuern Rechtsgeschichte
Recht / Steuern Strafrecht
Schlagworte 1890 • 1935 • Auseinandersetzung • auszuschütten» • auszuschütten&lt • Beispiel • Biographie • Christian • durch • erspare • Geschworener • Hardcover, Softcover / Recht/Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie • hattenhauer • HC/Recht/Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie • Jurist • Juristenbiographie • Juristenherz • juristischer • Justizkritik • Kurt • Laienbeteiligung • Laienrichter • «Man • Mein • Miederhoff • Rechtskritik • Rechtsprechung • Schwurgericht • Sein • Seine • Strafrechtsreformdebatte • Thorsten • Tucholsky • Tucholsky, Kurt • Weimarer • Werdegang
ISBN-10 3-631-57581-5 / 3631575815
ISBN-13 978-3-631-57581-9 / 9783631575819
Zustand Neuware
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