Tödliches Feuer an Bord der „Helderberg“
epubli (Verlag)
978-3-565-15220-9 (ISBN)
Am 27. November 1987 boardeten in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh 140 Passagiere, darunter unter anderem Deutsche, Schweizer, Dänen, Briten, Südafrikaner, Japaner und Niederländer, den South African Airways Flug 295. Die Boeing 747-244B Combi mit dem klingenden Namen „Helderberg“ sollte nach Johannesburg fliegen. Doch dort kam die Maschine niemals an. Denn aus bis heute ungeklärter Ursache brach während des Reisefluges im Frachtbereich hinter der Passagierkabine ein Brand aus. Obwohl die Flugbegleiter mit dem Mut der Verzweiflung gegen die Flammen kämpften, hatte die Besatzung keine Chance. Nur rund 30 Minuten vor einer geplanten Notlandung auf der Insel Mauritius stürzte die „Helderberg“ in den Indischen Ozean. Alle 140 Passagiere und die 19-köpfige Besatzung der „Helderberg“ fanden den Tod. Das Wrack selbst konnte erst ein Jahr nach dem Absturz lokalisierte werden. Doch der offizielle Unfallbericht der Republik Südafrika ließ zahlreiche Fragen unbeantwortet, denn der größte Teil des Wracks und der Leichen wurde nie geborgen. Die Vereinigung der südafrikanischen Flugingenieure führte deshalb eine eigene Analyse der Ereignisse durch und vermutete nicht einen, sondern zwei unterschiedliche Brände an Bord des Unglücksfluges. Das erste Feuer könnte demnach schon kurz nach dem Start in Taiwan ausgebrochen und von der Crew gelöscht worden sein, weshalb die „Helderberg“ ihren Flug zunächst fortgesetzt habe — und schließlich dem zweiten Brand zum Opfer fiel. Außerdem gibt es Indizien dafür, dass South African Airways zu dieser Zeit illegal gefährliche militärische Fracht an Bord von Passagierflugzeugen beförderte und dass auch die „Helderberg“ für solche Transporte genutzt wurde. Abgerundet wird dieses investigative Standardwerk zum schwersten Flugzeugunglück in der Geschichte Südafrikas durch eine vollständige Crew- und Passagierliste sowie ein 2025 geführtes Interview mit dem früheren Senior Coordinator Cabin Safety von South African Airways.
Patrick Huber ist seit den 1990er Jahren journalistisch tätig und zählt zu den profiliertesten Luftfahrtfotografen und Luftfahrtexperten Österreichs. Er ist Autor zahlreicher Sachbücher zu zivilen und militärischen Themen, darunter "Germanwings Flug 9525 - Absturz in den französischen Alpen", „Lufthansa Flug 540: Der erste Jumbo-Absturz", „Als der Tod vom Himmel stürzte – die Flugtagkatastrophe von Ramstein”, „Pan Am Flug 103: Die Tragödie von Lockerbie", „Das Geheimnis von Malev Flug 240 – mysteriöser Absturz vor Beirut” und "Montana Austria - Österreichs vergessener Langstrecken-Pionier". Seine Bücher über das Flugtagunglück von Ramstein, den Absturz der Pan Am über Lockerbie und den ersten Crash einer Boeing 747 (Lufthansa, 1974, Nairobi) gelten in Fachkreisen als Standardwerke.
| Erscheint lt. Verlag | 1.1.2026 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 395 g |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Geschichte / Politik |
| Geisteswissenschaften ► Geschichte ► Regional- / Ländergeschichte | |
| Schlagworte | Absturz • Boeing 747 • Flugzeugunglück • Helderberg • Katastrophe • South African Airways • Südafrika |
| ISBN-10 | 3-565-15220-6 / 3565152206 |
| ISBN-13 | 978-3-565-15220-9 / 9783565152209 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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