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Aufbau und Verstaatlichung der Sozialen Arbeit in SBZ und früher DDR - Peter-Georg Albrecht

Aufbau und Verstaatlichung der Sozialen Arbeit in SBZ und früher DDR

in den Verlautbarungen der Volkssolidarität 1945-1955
Buch | Softcover
2026
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (Verlag)
978-3-658-50900-2 (ISBN)
CHF 76,95 inkl. MwSt
  • Noch nicht erschienen - erscheint am 31.03.2026
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Viele erinnern die Volkssolidarität als Träger von Seniorenklubs, Mittagsversorgung und Hauswirtschaftsdiensten, manche vielleicht auch als staatliche Massenorganisation. In der Sowjetischen Besatzungszone war die Volkssolidarität zunächst Hilfsaktion gegen Nachkriegsnot. In der frühen Deutschen Demokratischen Republik wurde sie zu einer Unterstützungsorganisation für den Klassenkampf in Westdeutschland und internationale sozialistische Dekolonisationsbemühungen. Die Aktion bzw. Organisation durchlief sehr unterschiedliche Transformationsprozesse. Ob und wie die Volkssolidarität zunächst Soziale Arbeit leistete bzw. als Träger Sozialer Arbeit verstanden werden kann, ist Kernfrage der vorliegenden Studie. Sie arbeitet heraus, wie ihre spezifische Form von Fürsorgetätigkeit, Sozialer Arbeit und Wohlfahrtspflege in der SBZ und frühen DDR politisiert und verstaatlicht wurde.

Dr. Peter-Georg Albrecht ist Diplom-Sozialarbeiter und arbeitet als Referent an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Er forscht zu organisationssoziologischen, zivilgesellschaftlichen und demokratietheoretischen Fragen freigemeinnütziger Akteure und öffentlicher Institutionen.

Die Transformationen der Volkssolidarität in ihrer Entstehungszeit: Überblick über die Studie.- Zwischen DDR-Sozialpolitik-Affinität und SED-Diktatur-Aufarbeitung: Der Forschungsstand zur Volkssolidarität und zur Frage einer Sozialen Arbeit und Sozialpolitik in SBZ und früher DDR.- Zwischen Material-Offenheit und -Kritik: Die Untersuchungsmethodik einer Studie auf Basis der Grounded Theory Method.- Aufbau und Verstaatlichung der Volkssolidarität im Überblick.- Adressatinnen, Ziele und Arbeitsaufgaben der Volkssolidarität.- Praxen, Strategien und Prinzipien der Volkssolidarität als Sozialer Arbeit?.- Keine Soziale Arbeit, sondern eine Bewegung; für den Aufbau; für einen neuen Staat! Die Volkssolidarität 1945-1955.- Nicht-bürgerlich, nicht-religiös, antifaschistisch, antiwestlich: Die Volkssolidarität in SBZ und früher DDR.- Zentralistisch, klassenkämpferisch, einheitsparteilich, sowjetsozialistisch: Die Volkssolidarität zwischen Aufbau und Verstaatlichung.- Überblick über die ausgewerteten Archivmaterialien.

Erscheint lt. Verlag 31.3.2026
Reihe/Serie Kasseler Edition Soziale Arbeit
Zusatzinfo Etwa 150 S.
Verlagsort Wiesbaden
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Themenwelt Geisteswissenschaften Geschichte Regional- / Ländergeschichte
Geschichte Teilgebiete der Geschichte Kulturgeschichte
Sozialwissenschaften Pädagogik Sozialpädagogik
Schlagworte DDR • Deutsche Demokratische Republik • Geschichte der Sozialen Arbeit • SBZ • Sowjetische Besatzungszone • Soziale Arbeit • Volkssolidarität • Wohlfahrtsverbände
ISBN-10 3-658-50900-7 / 3658509007
ISBN-13 978-3-658-50900-2 / 9783658509002
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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